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Arbeitsmarkt, Einkommen und soziale Sicherheit

Aktuelle Projekte (24 Treffer)

Projektleitung: Rainer Eppel
Projektmitarbeit: Ulrike Huemer, Helmut Mahringer, Lukas Schmoigl
Evaluierung von mittelfristigen Effekten arbeitsmarktpolitischer Interventionen für langzeitbeschäftigungslose Personen des Arbeitsmarktservice Niederösterreich (Evaluation of Medium-term Effects of Labour Market Policy Interventions for Long-term Unemployed Persons of the Public Employment Service Lower Austria)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Arbeitsmarktservice Niederösterreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Aktive arbeitsmarktpolitische Maßnahmen sind ein zentraler Baustein zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit – einer der wichtigsten Herausforderungen, denen sich OECD-Länder wie Österreich stellen müssen. Trotz einer mittlerweile umfangreichen Evaluierungsliteratur mangelt es international immer noch an einem vollständigen Bild darüber, welche Maßnahmen die Wiederbeschäftigungschancen von Langzeitarbeitslosen effektiv verbessern. Die vorliegende Studie untersucht die Wirksamkeit der sieben zentralen Qualifizierungs- und Beschäftigungsförderungen des Arbeitsmarktservice Niederösterreich für langzeitbeschäftigungslose Personen. Sie erweitert die im Arbeitsmarktservice übliche kurzfristige Perspektive bei der Bewertung des Maßnahmenerfolgs durch eine Untersuchung mittelfristiger Effekte. Aufgezeigt wird, welche Förderinstrumente für die Personengruppe der Langzeitbeschäftigungslosen eingesetzt werden und wie die relevanten Arbeitsmarktförderungen auf die nachfolgende Arbeitsmarktintegration der Geförderten wirken.
Beschäftigung im Handel (Employment in the Trade Sector)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Dieses Projekt untersucht die Entwicklung der Arbeitszeiten im Handel. Im Mittelpunkt des Interesses stehen die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Arbeitszeiten. Im Detail sollen dabei in einem einleitenden Teil anhand des Datensatzes des Dachverbandes der Sozialversicherungsträger Analysen der Beschäftigungsentwicklung in den einzelnen Teilbranchen des Handels im Zeitraum zwischen 2008 und 2021 vorgenommen werden, um auf diese Weise die unterschiedliche Betroffenheit der Teilbranchen von der COVID-19-Pandemie sichtbar zu machen. Darüber hinaus soll im Hauptteil der Studie, anhand von Daten aus der Mikrozensus-Arbeitskräfteerhebung die Entwicklung der Beschäftigung in Abhängigkeit vom Arbeitszeitausmaß (Teilzeit-, Vollzeitbeschäftigung) getrennt nach Geschlecht und Alter untersucht werden, um so die übergeordnete Frage, ob COVID-19 die Gestaltung der Arbeitszeiten im Handel verändert hat, zu beantworten.
Fehlzeitenreport 2022. Krankheits- und unfallbedingte Fehlzeiten in Österreich (Absence from Work Report 2022. Absences Due to Sickness and Accidents in Austria)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Bundesarbeitskammer – Wirtschaftskammer Österreich – Dachverband der Sozialversicherungsträger
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Im Fehlzeitenreport sind die gesundheitlich bedingten Fehlzeiten in Österreich näher analysiert. Neben den aktuellsten Krankenstandsdaten der Sozialversicherungsträger bis einschließlich 2022 finden sich im Bericht vertiefende Analysen der Muster und langfristigen Trends des Krankenstandsgeschehens sowie der Krankenstandsunterschiede zwischen Beschäftigtengruppen, Wirtschaftssektoren und Bundesländern. Darüber hinaus werden die wichtigsten ICD-10-Krankheitsgruppen im Zusammenhang mit den Fehlzeiten untersucht.
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Österreichischer Seniorenrat
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auf der Grundlage der Konsumerhebung 2019/20, die alle fünf Jahre von Statistik Austria erhoben wird, sind im ersten Teil der Arbeit die Konsumausgaben der Pensionshaushalte näher beleuchtet. Im Mittelpunkt steht auch die Veränderung des Konsumniveaus und der Konsumausgabenstruktur zwischen der Konsumerhebung 2015/16 und der jüngsten Erhebung. Im zweiten Teil der Arbeit wird die Abgabenbelastung der Pensionshaushalte mit direkten Abgaben und konsumabhängigen Steuern beleuchtet.
Projektleitung: Stefan Angel
Projektmitarbeit: Philipp Warum
Privatkonkurse in Österreich (Private Bankruptcies in Austria)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Mit finanzieller Unterstützung von: Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Dieses Projekt zielt auf eine umfassende Analyse der Determinanten von Privatkonkursen in Österreich seit seiner Einführung 1995 ab. Die allermeisten Studien zu Privatkonkursen beziehen sich auf die USA, wohingegen die Situation in Österreich nur vereinzelt erforscht ist. Drei Forschungsfragen stehen im Mittelpunkt: (1) Welche Bedeutung haben Privatkonkursregelungen und makroökonomische Variablen (z. B. Arbeitslosigkeit) für die Erklärung von Privatkonkursen auf nationaler und regionaler Ebene (z. B. Bundesländer, Bezirke) in Österreich seit 1995? (2) Welche Bedeutung haben soziodemografische Variablen auf der Makroebene (z. B. Alterststruktur, Bildungsstruktur) und die Schuldnerberatung für die Erklärung von Privatkonkurszahlen und Verfahrensmerkmalen? (3) Welchen Effekt hatte das Verbot des kleinen Automatenglückspiels auf Privatkonkurse in den betroffenen Bundesländern?
Projektleitung: Marian Fink
Projektmitarbeit: Stefan Angel, Thomas Horvath, Helmut Mahringer
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Institut für Höhere Studien
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit
Die Gestaltung der passiven Leistungen der Arbeitslosenversicherung (Arbeitslosengeld und Notstandshilfe) wird derzeit verstärkt diskutiert. Das Projekt untersucht auf Basis eines Mikrosimulationsmodells, pseudonymisierter Individualdaten zu Erwerbskarrieren und Leistungsbezug die Effekte möglicher Änderungen. Für unterschiedliche Szenarien werden die Kosten bzw. Einsparungen gegenüber der derzeitigen Ausgestaltung ermittelt und für verschiedene Gruppen von Arbeitslosen mögliche Veränderungen des Leistungsbezuges aufgezeigt.
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Bundeskanzleramt – Oesterreichische Nationalbank – Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Using an integrated data set, the project aims to empirically investigate the income situation of private households in 2019 before and after redistribution through government revenue and expenditure. Based on market incomes, the distributional effects of social contributions as well as direct and indirect taxes are examined on the revenue side of the public sector and, on the expenditure side, the social and welfare benefits in cash and in kind provided by the public sector in the areas of health, education, family, housing, unemployment, and means-tested minimum benefits as well as old-age benefits. The effects and the extent of redistribution as well as their impact on income inequality and poverty are analysed both over time and differentiated by household type. In addition, developments relevant to redistribution between 2005 and 2019 are examined.
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Klima- und Energiefonds
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Universität für Bodenkultur Wien – e-think – Zentrum für Energiewirtschaft und Umwelt – Technische Universität Wien
The Austrian government strives for achieving greenhouse gas neutrality in the transport and the buildings sector by 2040. Achieving a complete decarbonisation within such a short time period will be challenging for both sectors: in the transport sector the trend of rising emissions must be reversed; in the building sector the building stock must be thermally improved and heating systems must completely shift towards renewable energy sources. The introduction of policy instruments to decarbonise the housing and mobility sectors will entail different effects for different household groups depending on several (socio-economic) aspects. The (presumed) regressivity of policy instruments (most notably fiscal measures) in these areas very often impedes an evidence-based discussion on the political level and is used as an argument against the implementation of respective measures. By linking a macroeconomic model with a vehicle choice model, a transport demand model and a building stock model, in TransFair-AT we will analyse policy scenarios achieving a full decarbonisation of housing and mobility in Austria by 2040. We will assess the emission impacts as well as the macroeconomic and distributional effects of policy sets on different household types and develop measures to compensate vulnerable groups ensuring that the disposable income of disadvantaged household groups is not reduced.
Projektleitung: Stefan Ederer
Projektmitarbeit: Stefan Angel, Ulrike Huemer, Gerhard Streicher
Makroökonomische Effekte einer Arbeitszeitanpassung in Österreich (Macroeconomic Effects of Shorter Working Hours in Austria)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: AK für Wien
Das Projekt schätzt die sektoralen und gesamtwirtschaftlichen Effekte angepasster Erwerbsarbeitszeiten in Österreich. Ausgangspunkt der Analyse ist ein (hypothetisches) Szenario, in dem mittels kollektivvertraglicher und betrieblicher Regelungen die Arbeitszeit der Beschäftigten so geändert wird, dass sie den individuellen Wünschen entspricht. Die Veränderung der sektoralen und gesamtwirtschaftlichen durchschnittlichen Arbeitszeit wird dabei aus Mikrodaten (Mikrozensus-Arbeitskräfteerhebung) unter der Annahme berechnet, dass alle Beschäftigten ihre Erwerbsarbeitszeit auf das präferierte Maß reduzieren bzw. erhöhen. Sie ist dann der Ausgangspunkt für die Abschätzung der sektoralen und gesamtwirtschaftlichen Effekte.
Projektleitung: Christine Mayrhuber
Effects of raising the retirement age of women in Austria between 2024 and 2033 (Anhebung des gesetzlichen Frauenpensionsantrittsalters ab 2024: Auswirkungen auf Branchen, Betriebe und Frauen)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
The gradual increase in the retirement age for women from 2024 to 2033 to 65 years should be associated with a longer period of employment for women. The recent past of transition is analysed along economic sectors. The aim here is to identify those sectors where there is already a gap between exit from the labour market and pensions entry. In these sectors, the upcoming raising of the age limit could pose a greater challenge.
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