Das WIFO verabschiedet sich von Christoph Badelt

29.09.2021

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Christoph Badelt verlässt das WIFO und wurde am 27. September 2021 in den Räumlichkeiten der Wirtschaftskammer von hochkarätigen Stakeholdern, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des WIFO sowie seinem Nachfolger Gabriel Felbermayr verabschiedet. In seiner Abschiedsrede skizzierte Badelt nochmals seine Thesen zu unabhängiger wirtschaftspolitischer Beratung.

Alle Fotos: © Wirtschaftskammer Österreich/Knopp.

Gastgeber und WIFO-Präsident Harald Mahrer (Wirtschaftskammer Österreich), seine Vizepräsidentin Renate Anderl (Arbeiterkammer Wien und Bundesarbeitskammer) sowie die Betriebsräte Helmut Mahringer und Irene Langer (WIFO) dankten Badelt für seinen herausragenden Einsatz für das WIFO und die wirtschaftspolitische Beratung in Österreich. Nicht umsonst habe das Institut beim jüngst veröffentlichten "Presse"-Ranking der einflussreichsten Ökonominnen und Ökonomen in Summe abermals den stärksten Fußabdruck hinterlassen. Badelt konnte sich über Platz 2 in der Gesamtwertung und Platz 1 im Medien-Ranking freuen.

Neben Vizekanzler Werner Kogler, Arbeitsminister Martin Kocher sowie dem WIFO-Vorstand waren zahlreiche weitere Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Forschung und Wirtschaft anwesend.

Auch die Belegschaft des WIFO nutzte die Gelegenheit, um sich von ihrem Leiter zu verabschieden.

In seiner Abschiedsrede sprach Badelt über das fruchtbare Wechselverhältnis von Wirtschaftsforschung und wirtschaftspolitischer Beratung. "Der Markt für wirtschaftspolitische Beratung hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Diese Veränderung ist auch durch das politische System gefördert worden. Die Vielfalt und unscharfen Grenzen des Marktes für wissenschaftliche Beratung rückt die Sicherung der Qualität der wissenschaftlichen Beratung in den Fokus", so Badelt.

  
Die Finanzierung der Forschungsinstitute sei laut Badelt ein wichtiger Schlüssel für die wissenschaftliche Qualität ihrer Arbeit, und damit auch für die politische Unabhängigkeit: "Eine Finanzierung wie in der deutschen Leibniz-Gemeinschaft wäre die beste Vorsorge für die Sicherung wissenschaftlicher Forschungsinstitute in einem politischen System, das der Versuchung des Populismus immer stärker nachgibt."

Der Zutritt zur Veranstaltung war nur unter Einhaltung der 3-G-Regel gestattet.

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Markus Kiesenhofer, BA, MA

Tätigkeitsbereiche: Stabstelle für Öffentlichkeitsarbeit
© Wirtschaftskammer Österreich/Knopp
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