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WIFO-Publikationen: Helmut Mahringer (178 Treffer)

Monographien, April 2021
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
The report is an update of a set of labour market indices first developed and tested in 2010 in collaboration with experts of the Vienna Chamber of Labour (AK). The Austrian labour market is examined relative to the other 27 EU countries (including UK; reference year 2019) according to the following key dimensions: overall labour market performance, participation of different groups of people, exclusion risks on the labour market, distribution of earnings and redistribution by the welfare state.
Arbeitsmarktmonitor 2020. Update des jährlichen, EU-weiten Arbeitsmarktbeobachtungssystems. Kurzfassung: Österreich kompakt (Labour Market Monitor 2020. An EU-wide Labour Market Monitoring System Updated Annually. Executive Summary: EU in a Nutshell)
Monographien, April 2021
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Der Bericht aktualisiert das im Jahr 2010 in Kooperation mit Expertinnen und Experten der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien erstmals implementierte und getestete Set von Arbeitsmarktindizes. Untersucht wird der österreichische Arbeitsmarkt relativ zu den anderen 27 EU-Ländern (einschließlich Vereinigtes Königreich; Referenzjahr 2019) in den folgenden Bereichen: allgemeine Leistungskraft des Arbeitsmarktes, Erwerbsteilnahme unterschiedlicher Personengruppen, Ausgrenzungsrisiken auf dem Arbeitsmarkt, Verteilung der Erwerbseinkommen und Umverteilung durch den Sozialstaat. Der vorliegende Bericht fasst die aktuellen Ergebnisse der fünf Bereichsindizes zusammen und enthält kartographische Übersichten.
Erwerbs- und Einkommensverläufe in Österreich. Ein Vergleich der Entwicklung von vier Geburtsjahrgängen seit den 1970er-Jahren. Endbericht (Employment and Income Careers in Austria. A Comparison of the Development of Four Birth Cohorts Since the 1970s. Final Report)
Monographien, April 2021
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 19.04.2021 0:00
In der vorliegenden Studie wurden die Erwerbskarrieren von vier Geburtsjahrgängen im Abstand von jeweils 10 Jahren, für die aus den Daten des Dachverbands der Sozialversicherungsträger wesentliche Teile der Erwerbskarrieren ab dem potentiellen Arbeitsmarkteintritt mit 15 Jahren verfügbar sind, verglichen: die Geburtsjahrgänge 1958, 1968, 1978 und 1988. Dabei zeigt sich u. a., dass durch die Höherqualifizierung die Erwerbseinstiegsphase später stattfindet. Geringqualifizierten fällt die Erwerbsintegration mit sinkenden Erwerbstätigenzeiten und steigenden Arbeitslosigkeitszeiten zunehmend schwerer. Der Anteil an Personen mit einem stabilen Erwerbverlauf hat bei Männern leicht und bei Frauen deutlich zugenommen. Ein stabiler Erwerbsverlauf im Haupterwerbsalter spiegelt sich bereits in höheren Erwerbstätigenzeiten und geringeren Arbeitslosigkeitszeiten bis zum Alter von 30 Jahren wider. Die erzielten (ausbildungs- und altersspezifischen) Erwerbseinkommen sinken jedoch im Generationenvergleich: Jüngere Jahrgänge verdienen tendenziell weniger als ältere Jahrgänge.
Marian Fink, Thomas Horvath, Walter Hyll, Helmut Mahringer (WIFO), Marcel Fink, Gerlinde Titelbach (IHS)
Arbeitsanreize von Arbeitslosenversicherungsleistungen (Work Incentives of Unemployment Insurance Benefits)
Monographien, März 2021
Auftraggeber: Bundesministerium für Finanzen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Institut für Höhere Studien
Die vorliegende Studie untersucht die Ausgestaltung von Arbeitslosenversicherungssystemen hinsichtlich ihres Potentials, die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit zu fördern bzw. Arbeitslosigkeit zu verfestigen. Aufbauend auf ökonomischer Theorie sowie internationaler und nationaler empirischer Evidenz werden im Rahmen eines Ländervergleichs Ausgestaltungselemente verschiedener Arbeitslosenversicherungssysteme mit Kennzahlen zur Arbeitsmarktperformance in Beziehung gesetzt. Mit Blick auf Österreich werden die Auswirkungen konkreter Reformszenarien auf die Zahl der Bezieherinnen und Bezieher, auf die Höhe der Existenzsicherungsleistungen und auf den Budgeteinsatz für die Arbeitslosenversicherung sowie die Systeme der Bedarfsorientierten Mindestsicherung (bzw. Sozialhilfe) simuliert.
Kurzarbeit als Kriseninstrument in der COVID-19-Pandemie. Kurzexpertise zum Vergleich der Modelle ausgewählter europäischer Länder (Short-time Work as a Crisis Tool in the COVID-19 Pandemic. Brief Expertise on the Comparison of the Models of Selected European Countries)
Monographien, März 2021, 21 Seiten
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 06.04.2021 0:00
 
Der drastische Einbruch der Wirtschaftsleistung im Frühjahr 2020 hat den Arbeitsmarkt stark unter Druck gesetzt. Als unmittelbare Reaktion auf die Krise setzten zahlreiche Länder auf Kurzarbeitsmodelle, um durch eine Stabilisierung der Beschäftigung die sozialen Kosten der Krise zu begrenzen. Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick über die Vor- und Nachteile sowie die Ausgestaltung dieses arbeitsmarktpolitischen Instruments und stellt die österreichische Corona-Kurzarbeit Modellen in ausgewählten europäischen Ländern gegenüber. Wie sich zeigt, sind die Kurzarbeitsregelungen in Österreich vergleichsweise großzügig. Zudem wird die Kurzarbeit hierzulande relativ breit in Anspruch genommen. Im Zuge einer absehbaren wirtschaftlichen Erholung bestehen Möglichkeiten zur Anpassung der Kurzarbeitsinstrumente. Dazu können Phasenmodelle ebenso genutzt werden wie eine Differenzierung der Kurzarbeit nach Art und Ausmaß der Krisenbetroffenheit.
Die Effekte einer intensivierten Betreuung geringqualifizierter Jugendlicher mit Mindestsicherungsbezug. Evidenz aus der experimentellen Einführung eines Fallmanagements im Arbeitsmarktservice Wien (The Effects of Intensified Support for Low-Skilled Youths Receiving Minimum Benefits. Evidence from the Experimental Introduction of a Case Management in the Public Employment Service Vienna)
Monographien, Februar 2021, 69 Seiten
Auftraggeber: Arbeitsmarktservice Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 29.03.2021 0:00
 
Viele europäische Länder stehen vor der wichtigen Herausforderung, geringqualifizierte beschäftigungslose Jugendliche in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Das Arbeitsmarktservice (AMS) Wien testete in den Jahren 2018 bis 2020 mittels eines kontrollierten Zufallsexperiments ein neues Modell einer intensivierten Betreuung ("Fallmanagement"). Die Zielgruppe waren arbeitslose Jugendliche mit geringer formaler Qualifikation und Mindestsicherungsbezug, viele davon Asyl- und subsidiär Schutzberechtigte. Wie die vorliegende Wirkungsanalyse zeigt, führte die Aufstockung des Personals zu einer signifikanten Steigerung der Betreuungsintensität und zu einer Zunahme von Vermittlungsvorschlägen, Maßnahmenzuweisungen und -teilnahmen, sowie von Sanktionen in Form von Sperren des Leistungsbezugs. Zielgemäß wurden die betreuten Jugendlichen vermehrt in eine Lehre oder eine sonstige Aus- und Weiterbildung anstatt rasch in "Hilfsjobs" vermittelt. Auf die Integration in Beschäftigung hatte die intensivierte Betreuung in der kurzen Frist von einem Jahr (noch) keinen signifikanten Effekt. Die langfristigen Wirkungen auf die Arbeitsmarktintegration werden maßgeblich davon abhängen, inwieweit die verstärkten Investitionen in Aus- und Weiterbildung zu einer langfristigen Steigerung der Beschäftigungschancen führen.
Monographien, August 2020, 151 Seiten
Auftraggeber: Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 23.12.2020 0:00
 
Die sozialen Auswirkungen der aktuellen Wirtschaftskrise trifft die Bevölkerung recht unterschiedlich. Die vorliegende Arbeit liefert eine erste Einschätzung der Auswirkungen der COVID-19-Krise sowohl auf die Einkommenssituation der privaten Haushalte als auch auf die Krisenbetroffenheit unterschiedlicher Gruppen. Die eingangs analysierten fiskalischen Effekte zeigen einen dramatischen Einbruch der Staatseinnahmen und einen gesamtstaatlichen Finanzierungssaldo von –10½% des BIP. Das verfügbare Haushaltsäquivalenzeinkommen entwickelte sich nach Personengruppen sehr heterogen, wobei Arbeitslosenhaushalte im 1. Halbjahr 2020 deutliche Einkommenseinbußen verzeichneten. Das dritte Kapitel widmet sich besonders betroffenen Gruppen (Lehrlinge, Personen in Kurzarbeit, Arbeitslose, Selbständige). Der Erwerbseinstieg über die Lehrlingsausbildung ist 2020 für deutlich weniger Jugendliche möglich, der krisenbedingte Rückgang der Lehrlingszahlen (im 1. Lehrjahr) beträgt 4,3%. Der insgesamt beispiellose Anstieg der Arbeitslosigkeit konnte durch den Einsatz der COVID-19-Kurzarbeit gebremst werden. Der Anteil der zur Kurzarbeit Angemeldeten erreichte Mitte Mai 2020, mit 35,2% gemessen an den Aktivbeschäftigten im Mai des Vorjahres 36,7%, seinen Höchstwert. Nur 41% (97.000) der Personen, die während des Lockdown arbeitslos wurden, gingen bis Ende Juni 2020 in eine Beschäftigung ab. Überdurchschnittlich sind auch Selbständige und hier vor allem Ein-Personen-Unternehmen von der Krise betroffen.
Arbeitsmarktmonitor 2019. Update des jährlichen EU-weiten Arbeitsmarktbeobachtungssystems (Labour Market Monitor 2019. An EU-wide Labour Market Monitoring System Updated Annually)
Monographien, Juni 2020, 122 Seiten
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 01.03.2021 0:00
 
Der Bericht aktualisiert das im Jahr 2010 in Kooperation mit Expertinnen und Experten der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien erstmals implementierte und getestete Set von Arbeitsmarktindizes. Untersucht wird der österreichische Arbeitsmarkt relativ zu den anderen 27 EU-Ländern (einschließlich Vereinigtes Königreich) in den folgenden Bereichen: Allgemeine Leistungskraft des Arbeitsmarktes, Erwerbsteilnahme unterschiedlicher Personengruppen, Ausgrenzungsrisiken auf dem Arbeitsmarkt, Verteilung der Erwerbseinkommen und Umverteilung durch den Sozialstaat. Österreich schneidet in vier von fünf Dimensionen besser ab als der Durchschnitt der Vergleichsländer, in zwei Dimensionen erreicht Österreich zudem eine Position im Spitzenfeld. Unter den EU-Mitgliedsländern rangieren Dänemark und Schweden in allen Dimensionen im Spitzenfeld. Im Schlussfeld finden sich vorwiegend südeuropäische bzw. neue Mitgliedsländer.
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(5), S.363-375
Online seit: 29.05.2020 18:30
 
Im Jahr 2019 schlug sich mit zeitlicher Verzögerung die Eintrübung der Konjunktur auf dem Arbeitsmarkt nieder. Der Arbeitsmarktaufschwung der Jahre 2017 und 2018 setzte sich nur abgeschwächt fort: Die Beschäftigung wuchs weiterhin, aber mit deutlich geringerer Dynamik. Die Abnahme der Arbeitslosigkeit verlangsamte sich zusehends. Mit dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie und den folgenden Gegenmaßnahmen Mitte März 2020 endete der Aufwärtstrend abrupt. Die Arbeitslosigkeit schnellte schlagartig in die Höhe und erreichte Ende April ihr bisher höchstes Niveau seit dem Zweiten Weltkrieg. Die Einführung der COVID-19-Kurzarbeit verhinderte noch weitaus größere Beschäftigungsverluste. Dennoch wurde der höchste Rückgang der unselbständigen Beschäftigung seit den 1950er-Jahren verzeichnet.
WIFO Research Briefs, 2020, (5), 14 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 18.05.2020 0:00
Der massive Beschäftigungsrückgang, der Mitte März infolge der weitreichenden Maßnahmen der Bundesregierung zur Bewältigung der COVID-19-Pandemie einsetzte, hielt auch im April an. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die unselbständige Beschäftigung um 188.905 Beschäftigungsverhältnisse auf 3,582.751 (–5,0%). Nach der Rekordarbeitslosigkeit im März 2020 erhöhten sich die Arbeitslosenzahlen noch bis Mitte April weiter, bevor der Anstieg in der zweiten Monatshälfte zum Stillstand kam. Ende April waren beim AMS 571.477 Arbeitslose und Personen in Schulungsmaßnahmen registriert, um 8.955 (+1,6%) mehr als im März 2020 bzw. um 210.275 (+58,2%) mehr als im April 2019. Während die Zahl der Schulungsteilnahmen aufgrund der Einstellung des Schulungsbetriebes um 24,2% sank, erhöhte sich die Zahl der arbeitslos vorgemerkten Personen im April um 76,3%.
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