Suche nach PublikationenErweiterte Suche

WIFO-Publikationen: Thomas Url (217 Treffer)

Thomas Horvath, Serguei Kaniovski, Thomas Leoni, Martin Spielauer, Thomas Url (WIFO), Martina Lizarazo López, Thieß Petersen (Bertelsmann Stiftung Gütersloh)
Effekte von Bildung und Gesundheit auf Erwerbsbeteiligung und Gesamtwirtschaft im demographischen Wandel. Kurzfassung (The Impact of Education and Health on Labour Force Participation and the Macroeconomic Consequences of Ageing. Executive Summary)
Auftraggeber: Bertelsmann Stiftung Gütersloh
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Bertelsmann Stiftung Gütersloh
Online seit: 30.04.2021 0:00
Der demographische Wandel wird in den kommenden Jahren in den meisten Industrienationen zu einer alternden und damit schrumpfenden Erwerbsbevölkerung führen. Infolge der demographisch bedingten Schrumpfung der Erwerbsbevölkerung werden immer weniger Menschen dazu beitragen, den materiellen Wohlstand eines Landes zu erwirtschaften. Das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) analysierte im Jahr 2019 im Auftrag der Bertelsmann Stiftung, welche Auswirkungen die zu erwartende demographische Entwicklung in ausgewählten Branchen auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und wichtige makroökonomische Größen haben wird ("Makroökonomische Konsequenzen der Alterung und des gerichteten technologischen Wandels"). Basierend auf diesen Erkenntnissen werden nun die Auswirkungen des demographischen Wandels auf die Wirtschaft detaillierter abgeschätzt, wobei der Einfluss von Bildung und Gesundheit sowie einer besseren Erwerbsintegration von Menschen mit gesundheitlichen Problemen auf die Entwicklung der Erwerbsbeteiligung berücksichtigt wird.
In the coming years, demographic change will lead to an aging and subsequently shrinking workforce in most industrialized nations. As a result of the demographically induced shrinkage of the workforce, fewer and fewer people will contribute to generating a country's material prosperity. In 2019, the Austrian Institute of Economic Research (WIFO) was commissioned by the Bertelsmann Stiftung to analyse the impact that the expected demographic development in selected industries will have on overall economic development and key macroeconomic variables ("Macroeconomic Consequences of Ageing and Directed Technological Change"). Based on these findings, the effects of demographic change on the economy are now estimated in more detail, considering the influence of education and health as well as better labour force integration of people with health problems on the development of labour force participation.
WIFO Reports on Austria, 2021, (3), 13 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 29.01.2021 0:00
The new WIFO radar of competitiveness measures the performance of Austria using 24 selected indicators in four dimensions related to economic, social and ecological goals. STable values in the top third are recorded for real per-capita income and foreign trade. In the dimensions of "labour market and social living conditions" and "use of natural resources", Austria is also above the European average, but does not rise beyond a medium position. After moderate but persistent losses of position in the past years, on average across all indicators Austria ranks slightly behind the best third of European countries.
Monographien, Jänner 2021, 69 Seiten
Auftraggeber: Österreichische Beteiligungs AG
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 22.01.2021 10:00
 
Trotz vergangener Privatisierungswellen kommt dem Staat infolge der Globalisierung weltweit weiterhin eine große Bedeutung als Eigentümer von Unternehmen zu. Die vorliegende Studie bietet eine aktuelle Bestandsaufnahme zur standort- und industriepolitischen Bedeutung des Staates als langfristiger Investor. Sie untersucht anhand theoretischer Überlegungen, internationaler empirischer Evidenz sowie der jüngsten weltweiten Entwicklung die Einsatzmöglichkeiten und Grenzen von staatlichen Unternehmensbeteiligungen.
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(12), S.887-898
Online seit: 22.12.2020 0:00
 
Das neue WIFO-Radar der Wettbewerbsfähigkeit erfasst die Leistungsfähigkeit des Standortes Österreich unter Berücksichtigung sozialer und ökologischer Zielgrößen anhand von 24 ausgewählten Indikatoren in vier Dimensionen. Stabile Werte im oberen Drittel verzeichnet es in Bezug auf die realen Pro-Kopf-Einkommen und den Außenhandel. Hinsichtlich der Dimensionen "soziale Lebensverhältnisse" und "Einsatz natürlicher Ressourcen" rangiert Österreich zwar ebenfalls über dem Durchschnitt, aber nur im europäischen Mittelfeld. Nach beständigen mäßigen Positionsverlusten in den letzten Jahren liegt Österreich im Durchschnitt aller Indikatoren knapp hinter dem oberen Drittel der europäischen Vergleichsländer.
Ex-post-Analyse der Wirkungen des Maßnahmenpaketes und Schlussfolgerungen für künftige Pandemie-Wellen. Zwischenbericht (Ex-post Analysis of Government Measures Regarding the COVID-19 Crisis and Conclusions for Future Pandemic Waves. Interim Report)
Monographien, November 2020
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Bundesministerium für Finanzen
Online seit: 20.11.2020 0:00
Aus der Ex-post-Analyse der Wirkung der Maßnahmen der österreichischen Bundesregierung während der Lockdown-Phase und zum Wiederhochfahren der Wirtschaft werden Schlussfolgerungen für künftige Pandemie-Situationen gezogen. Eine der wichtigsten Krisenmaßnahmen ist die Sicherung der Liquidität der Unternehmen zur Überbrückung möglicher Liquiditätsengpässe aufgrund der Umsatzeinbußen. Wie die Untersuchung der Entwicklung auf den Kreditmärkten in Österreich mit aggregierten Daten zeigt, trägt die Tätigkeit der Kreditinstitute zur Stabilisierung bei und bildet bisher kein zusätzliches Risiko für die Konjunktur. Zusätzlich zählt die österreichische Tourismuswirtschaft zu den am schwersten betroffenen Wirtschaftsbereichen. Anhand einer Analyse auf kleinräumiger Ebene werden jene Faktoren isoliert, die nach dem Wiederhochfahren der Branche im Sommer 2020 für den Erfolg bzw. Misserfolg bestimmend waren. Aus diesen Erkenntnissen können Strategien abgeleitet werden, um die Resilienz der Tourismuswirtschaft nach Bewältigung der COVID-19-Krise zu stärken. Mit einem regionalen Simulationsmodell werden zudem die volkswirtschaftlichen Kosten des krisenbedingten Abschwunges im Tourismus unter Berücksichtigung der staatlichen Hilfsmaßnahmen quantifiziert.
WIFO Bulletin, 2020, 25(9), S.75-86
Online seit: 09.11.2020 0:00
In 2019, the Austrian private insurance industry continued the previous year's development with a moderate increase in gross premium income (+1.6 percent). This development was driven by a dynamic expansion in health (+4.9 percent) and non-life and accident insurance (+2.9 percent), while revenues in life insurance were down 2.2 percent. The Austrian insurance market followed the general dynamics in the European Economic Area. Due to the COVID-19 crisis, forecasts for real premium growth in life insurance will be revised downwards for 2020 and 2021 by around 4 percentage points, and by 1 percentage point in non-life insurance.
Robustes Wachstum der Nicht-Lebensversicherung sichert Privatversicherung 2019 Steigerung der Prämieneinnahmen (Robust Growth in Non-life Insurance Secures 2019 Premium Growth in Private Insurance)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(9), S.659-671
Online seit: 28.09.2020 0:00
 
Die österreichische Privatversicherungswirtschaft setzte 2019 mit einer leichten Zunahme der Bruttoprämieneinnahmen (+1,6%) den Kurs des Vorjahres fort. Getragen wurde diese Entwicklung von der Dynamik in der Kranken- (+4,9%) und in der Schaden-Unfallversicherung (+2,9%), während die Einnahmen in der Lebensversicherung weiterhin schrumpften (–2,2%). Der österreichische Versicherungsmarkt folgte der allgemeinen Dynamik im Europäischen Wirtschaftsraum. 2020 und 2021 wird das reale Prämienwachstum in der Lebensversicherung durch die COVID-19-Krise um etwa 4 Prozentpunkte und in der Nicht-Lebensversicherung um 1 Prozentpunkt gedämpft.
In 2005 the EU lowered the guaranteed minimum prices for crops in its Common Agricultural Policy and stopped market interventions. Consequently, prices started to fluctuate more intensively, and farmers' incomes are now subject to higher price volatility. A crop price insurance scheme could provide an interesting instrument to stabilise the income of European farmers. We analyse the premium level and capital requirement of a hypothetical insurance contract covering several combinations of minimum prices for a bundle of wheat, maize, and rape seed. The premium level is based on the Black option pricing model and a Bayesian autoregressive stochastic volatility model. Monte Carlo simulated forecasts provide estimates for expected variances and a profit-loss distribution for various combinations of minimum prices. The required solvency capital to keep the insurance business afloat at the 1 percent ruin probability creates capital costs exceeding the expected profit.
Finanzmärkte 2019 durch anhaltend günstige Finanzierungsbedingungen geprägt (Financial Markets in 2019 Characterised by Continued Favourable Financing Conditions)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(4), S.299-309
Online seit: 04.05.2020 13:30
 
Die Zentralbanken schwenkten im Jahresverlauf 2019 wieder auf einen expansiven geldpolitischen Kurs ein. Die daraus folgenden günstigen Finanzierungsbedingungen veranlassten die nichtfinanziellen Unternehmen zur verstärkten Nutzung von Fremdkapital. Zugleich bauten die privaten Haushalte ihre Einlagen im Kreditwesen und den Bestand an börsennotierten Aktien aus. Bei nur leicht steigenden Erlösen verschlechterte sich die Ertragslage im Kreditwesen vorwiegend durch die kräftige Kostensteigerung. Die expansivere Geldpolitik gab auch den Aktienkursen weltweit positive Impulse und stärkte den Wechselkurs des Dollars. Für Österreich folgte daraus eine nominell- und real-effektive Abwertung.
Mehr

Ihre Ansprechpersonen: Redaktionsteam

E-Mail: publikationen@wifo.ac.at

Tamara Fellinger

Tätigkeitsbereiche: Redaktion, Website, Publikationen, Abonnentenbetreuung

Tatjana Weber

Tätigkeitsbereiche: Redaktion, Website, Publikationen, Abonnentenbetreuung