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WIFO-Publikationen: Margit Schratzenstaller-Altzinger (219 Treffer)

Julia Bachtrögler-Unger, Julia Bachtrögler-Unger, Margit Schratzenstaller, Margit Schratzenstaller, Franz Sinabell
Der europäische COVID-19-Aufbauplan (The European COVID-19 Recovery Plan)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(4), S.321-334
Online seit: 06.05.2021 0:00
 
Der COVID-19-Aufbauplan der EU umfasst das temporäre Aufbaupaket NextGenerationEU (NGEU) im Umfang von 750 Mrd. € – dessen wichtigstes Instrument die Aufbau- und Resilienzfazilität (RRF) mit 672,5 Mrd. € ist – sowie den Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) 2021-2027 im Umfang von 1.074,3 Mrd. €. Während die Ausgabenstruktur des MFR nur mäßig modernisiert wurde, sind NGEU und vor allem die RRF explizit zukunftsorientiert: 37% der RRF-Mittel sollen in den Klimaschutz fließen, 20% in den digitalen Wandel. Neue Eigenmittel sollen künftig wichtige europäische Vorhaben unterstützen: Die bestehenden Eigenmittel zur Finanzierung des MFR werden um ein plastikbasiertes Eigenmittel ergänzt. Zur Tilgung der für NGEU aufgenommenen Schulden sollen u. a. eine Digitalsteuer, ein auf dem EU-Emissionshandelssystem basierendes Eigenmittel und ein CO2-Grenzausgleichsmechanismus beitragen.
Monographien, April 2021, 234 Seiten
Auftraggeber: Bundeskanzleramt
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 26.04.2021 0:00
Der Beitrag zu "Migration und Integration" (Abschnitt 16 im Familienbericht) untersucht, wie sich die anfängliche Schlechterstellung von Zuwanderinnen und Zuwanderern mit zunehmender Aufenthaltsdauer und über Generationen hinweg verringert. Die Angleichung der Lebensbedingungen erfolgt bei Wohnen und Bildung relativ langsam. Im Kapitel "Familienpolitik in Europa" (Abschnitt 18 im Familienbericht) wird aufgezeigt, dass neben dem Ausgleich von finanziellen Lasten für Familien und der Förderung von Geburten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Mütter und Väter in Europa ein wichtiges familienpolitisches Ziel geworden ist. Im Kapitel "Verteilungswirkungen familienpolitischer Leistungen in Österreich" (Abschnitt 19 im Familienbericht) werden Struktur und Verteilungswirkungen familienpolitischer Leistungen in Österreich sowie deren Finanzierung untersucht.
Stefan Humer (INEQ), Alexander Krenek, Margit Schratzenstaller, Margit Schratzenstaller (WIFO)
Monographien, März 2021
JRC/SVQ/2019/MVP/2214
Auftraggeber: EC Joint Research Centre, Directorate Growth and Innovation, Fiscal Policy Analysis Unit
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Wirtschaftsuniversität Wien, Forschungsinstitut Economics of Inequality
Demographic developments taking place in all European countries lead to ageing societies and a decrease of the labour force and accordingly the labour share in total income. Against this background, options to secure the long-term sufficiency and sustainability of European tax systems need to be explored. The project models the future wealth distribution in five selected EU member countries (Germany, France, Italy, Finland, and Ireland) to derive inheritances based on different demographic and wealth projection scenarios. On this basis, various inheritance tax scenarios are simulated to estimate potential inheritance tax revenues for a projection period of 30 years.
WIFO Working Papers, 2021, (621), 22 Seiten
Online seit: 04.02.2021 0:00
While environmental taxes aim at making environmentally harmful behaviour more costly, the opposite is true for environmentally beneficial tax incentives. Tax incentives imply foregone public revenues to favour less polluting consumption and investment activities in order to achieve environmental policy goals. While there is a large body of theoretical literature on environmental taxes and emissions trading, the theoretical literature on environmentally beneficial tax incentives (as well as direct subsidies) is rather slim. Most of the literature in the field of beneficial tax incentives consists of empirical case studies on concrete tax incentives that have been introduced in individual countries. The paper provides a review of theoretical and empirical literature addressing the effects of environmentally beneficial tax incentives. Hereby, the review of empirical evidence on the impact of specific tax incentives to reduce greenhouse gas emissions focuses on tax incentives in the transport sector and particularly on those attached to vehicle taxation aiming at supporting the decarbonisation of the car fleet. We also summarise the sparse empirical evidence on tax incentives intended to support the use of public transport, green R&D, and energy efficiency.
Bundeshaushalt und Staatsschuld in der COVID-19-Krise. Bundesvoranschlag 2021 und Mittelfristiger Finanzrahmen 2021 bis 2024 (Federal Budget and Public Debt During the COVID-19-Crisis. Federal Budget 2021 and Medium-term Financial Framework 2021 to 2024)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(1), S.53-65
Online seit: 28.01.2021 18:00
 
Unsicherheiten über die Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen und der epidemiologischen Rahmenbedingungen prägen die Budgeterstellung für 2021 bis 2024. Zur Abfederung der ökonomischen und sozialen Folgen der COVID 19-Krise setzte die Bundesregierung eine Reihe von Maßnahmen, deren Kosten zu einem Rekorddefizit 2020 beitrugen und weiterhin zu einem drastischen Anstieg der gesamtstaatlichen Schuldenquote auf bis zu 85% des BIP (2022) führen werden. Langfristig sollte die hohe Schuldenlast abgebaut werden; das anhaltend niedrige Zinsniveau begünstigt jedoch ein reduziertes Tempo der fiskalischen Konsolidierung und erlaubt es auch, teilweise auf ein "Herauswachsen" aus der Verschuldung zu setzen.
WIFO Working Papers, 2021, (619), 51 Seiten
Online seit: 20.01.2021 0:00
In view of the challenges posed by climate change and the increase in climate targets by 2030 in the EU, as well as Austria's goal of achieving climate neutrality by 2040, the question of effective climate policy instruments is gaining in importance. The pricing of CO2, for instance in the form of a carbon tax, and the question of its effects are therefore attracting increasing attention in the academic as well as economic and environmental policy debate. The paper provides a detailed overview of the theoretical and empirical literature on the effects of carbon taxes. The focus is on the most important impact dimensions of carbon taxes: environmental effectiveness, effects on important macroeconomic variables (especially growth and employment), effects on innovation and competitiveness, distributional effects, and public acceptance.
Senkung der Lohnnebenkosten und Finanzierungsvarianten. Bisherige Erkenntnisse und internationale Reformbeispiele (Reduction of Non-wage Labour Costs and Financing Options. Current Findings and International Case Studies)
Monographien, November 2020, 62 Seiten
Auftraggeber: Beirat für Wirtschafts- und Sozialfragen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
 
Die Arbeitskosten und die Belastung des Faktors Arbeit durch Lohnnebenkosten wirken sich auf die Beschäftigungsnachfrage aus und bilden einen erheblichen Kostenfaktor in der Produktion von Gütern und Dienstleistungen. Der vorliegende Bericht fasst die wichtigsten Erkenntnisse zu den Auswirkungen einer Lohnnebenkostensenkung und deren Finanzierungsoptionen aus der Literatur zusammen und untersucht konkrete Reformbeispiele in einer Auswahl von europäischen Ländern. Diese Analysen sind in einen Überblick über Struktur und Höhe der Arbeitskosten sowie über die Grundzüge des Sozialsystems in diesen Ländern eingebettet.
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Europäisches Parlament
To achieve the necessary green transition in the EU, additional public investments by Member States will need to be mobilised throughout the next decade. In light of the macroeconomic environment of very low interest rates, this calls for a reform of the EU fiscal framework. The paper discusses three approaches for a reform of the fiscal rules to better reflect the need for higher (debt-financed) green public investment: (1) an exemption clause for green public investment; (2) the implementation of a green golden rule; (3) a country-specific benchmark share of government expenditures dedicated to green public investment recommended by the European Commission.
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(5), S.355-361
Online seit: 29.05.2020 18:30
 
Die COVID-19-Krise hat deutliche Auswirkungen auf die öffentlichen Haushalte in Österreich. Ein Teil der Hilfsmaßnahmen im Umfang von 38 Mrd. € auf Bundesebene und von 1,4 Mrd. € auf Ebene der Bundesländer (insgesamt 9,9% des BIP von 2019) wird unmittelbar budgetwirksam. Zudem löst der COVID-19-bedingte Konjunktureinbruch automatische Mehrausgaben (z. B. Arbeitslosen- oder Sozialhilfezahlungen) und Mindereinnahmen an konjunkturreagiblen Abgaben bzw. Steuern aus (automatische Stabilisatoren). So wird sich das Maastricht-Defizit 2020 auf –7,4% und 2021 auf –3,3% des BIP erhöhen. Der Schuldenstand wird auf über 80% des BIP steigen. Aufgrund der Unsicherheit über die Dauer und Tiefe der Rezession sowie die Inanspruchnahme der Hilfsmaßnahmen ist auch die Budgetprognose mit großer Unsicherheit verbunden.
Angela Köppl (WIFO), Stefan Schleicher (Wegener Center und WIFO), Margit Schratzenstaller (WIFO), Karl W. Steininger (Wegener Center)
COVID-19, Klimawandel und Konjunkturpakete (COVID-19, Climate Change and Economic Stimulus Packages)
WIFO Research Briefs, 2020, (1), 14 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Universität Graz, Wegener Center für Klima und Globalen Wandel
Online seit: 11.04.2020 13:00
Durch die COVID-19-Pandemie werden die Verwundbarkeit und die Systemrisiken von komplex vernetzten, globalen Wirtschaftsstrukturen sichtbar. Systemrisiken und Verwundbarkeit der bestehenden Strukturen sind nicht nur für Pandemie-Ereignisse gegeben, sondern treffen auch auf andere mögliche Störungen wie etwa die absehbare Klimakrise zu. Entsprechend gilt es, die Erfahrungen aus der COVID-19-Pandemie über die Verwundbarkeit unseres Wirtschaftssystems in Hinblick auf eine Vermeidung von Klimarisiken zu nutzen. Meldungen, dass die Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitungsgeschwindigkeit des SARS-CoV-2 und damit die COVID-19-Krise eine Verringerung der Emissionen zu Folge haben, sind kritisch zu bewerten: Nicht die Emissionen eines Jahres bestimmen die klimaverändernde Wirkung, sondern die Konzentration der Treibhausgase in der Atmosphäre. Um tatsächlich eine Trendwende zu erreichen, müssen die Treibhausgasemissionen in Österreich wie weltweit mit strukturell wirksamen Maßnahmen dauerhaft gesenkt werden. Entsprechend sind auch die staatlichen Maßnahmen zur Bewältigung der COVID-19-Krise so zu setzen, dass sie auch zur Abmilderung des Klimawandels beitragen und unser Wirtschaftssystem weniger verletzlich machen.
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