WIFO-Studien

Die Auftragsarbeiten des WIFO werden regelmäßig als Studien publiziert. Sie stehen wie die laufenden Publikationen (z. B. Konjunkturprognose, Bundesländerberichte) als Print- und Online-Version gegen Kostenbeitrag zur Verfügung.

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The economic picture in 2021 turned out better in the Austrian construction sector than predicted six months ago. Current official baseline data show a smaller decline in construction in 2020. Additionally, strong momentum in the first half of 2021 points to a significantly higher increase in construction output in 2021. Growth in the construction sector as a whole thus remained close to the overall European trend. Non-residential and civil engineering showed a relatively strong expansive development in 2021 which can be seen as a counter-reaction to the negative impact of the pandemic in the year before. Residential construction, which recorded the smallest declines and is already at a high level, shows the lowest growth potential.
 
The latest update of the European construction market forecasts presented at the 92nd Euroconstruct conference, organised by CRESME, in Verona, Italy on 11 to 12 November 2021 showed more favourable dynamics in European construction markets than the previous forecast. On the one hand, the pandemic-related decline was less severe in 2020. On the other hand, a stronger upswing is expected for 2021. Of the 19 Euroconstruct member countries, 17 recorded growth in construction for 2021. Only Germany and Slovakia show a declining development. The German construction industry was only slightly affected by the pandemic and is slowly weakening from a high level. Slovakian construction production was already contracting before the crisis. Construction markets in the other countries will expand in 2021, with the highest dynamics in Belgium, Italy and the United Kingdom. Overall, construction output in the Euroconstruct area is forecast to reach 1,740 billion € in 2021. The Euroconstruct Country Report provides detailed information about the construction market trends and its fundamentals in each of the 19 Euroconstruct member countries until 2024. The forecasts and analyses are presented on the country level and are based on a comparable harmonised dataset for the major construction sectors and indicators. The macroeconomic framework conditions are included additionally. – With contributions by Barbour Abi, Anne-Sophie Alsif, Anna Brinkhagen, Anders Bjerre, Harvir Dhillon, Ludwig Dorffmeister, Antonio Coimbra, Thomas Endhoven, Josep Ramon Fontana, David Frič, János Gáspár, Johan Grip, Roch-Eloi Grivet, Paul Groot, Tom Hall, Annette Hughes, Radovan Kostelník, Nathalie Kouassi, Michael Klien, Nathalie Kouassi, Vladimir Lenko, Jean-Pierre Liebaert, Nejra Macic, Arend Olt-hoff, Pascal Marlier, Markku Riihimäki, Stefanie Siegrist, Sara Snöbohm, Mariusz Sochacki, An-tonella Stemperini, Mercedes Tascedda and Michael Weingärtler.
 
The weaker negative impact of the pandemic on construction in 2020 compared to the overall economy and a strong upward trend in 2021 leads to a favourable economic picture in European construction. The latest forecasts from the 92nd Euroconstruct analysis show that the 2020 losses will be already fully compensated in 2021. Housing is a major contributor to this positive development. But in contrast to previous crises, the momentum is not coming exclusively from the new construction segment. In 2021, new residential construction, as well as housing renovation, will jointly contribute to the upswing. Significant impulses are also coming from civil engineering, especially from public construction programmes. The rebound in non-residential construction will also start in 2021 but to a much lesser extent. Detailed results and forecasts were presented to a professional audience at the 92nd Euroconstruct Conference in Verona, Italy from 11 to 12 November 2021. The Euroconstruct Summary Report provides a macroeconomic analysis and an overview of the European construction industry by sectors (housing, non-residential construction, and civil engineering; split in new and renovation, respectively) up to 2024. – With contributions by Roch-Eloi Grivet, Nathalie Kouassi, Pascal Marlier, Antonio Mura, Markku Riihimäki and Antonella Stemperini.
Robert Stehrer, Roman Stöllinger (IHS), Harald Oberhofer, Yvonne Wolfmayr (WIFO)
FIW-Jahrsgutachten. Die österreichische Außenwirtschaft – Update 2021 (FIW Annual Report. Foreign Trade – Update 2021)
Auftraggeber: Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Wiener Institut für internationale Wirtschaftsvergleiche – Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Rechenzentrum – Johannes Kepler Universität Linz – Universität Wien – Universität Innsbruck, Institut für Management, Dienstleistungen und Tourismus – Wirtschaftsuniversität Wien
Online seit: 19.11.2021 0:00
Vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie liefert das Kompetenzzentrum "Forschungsschwerpunkt Internationale Wirtschaft" (FIW) mit dem Update zum FIW-Jahresgutachten 2021 eine Aktualisierung der globalen sowie österreichischen Wirtschafts- und Handelsentwicklung und gibt einen kurz- und mittelfristigen Ausblick. Für die österreichischen Gesamtexporte von Waren und Dienstleistungen geht das FIW auf Basis der Prognose des Jahresergebnisses für 2021 von einem Wachstum von 8,6% (preisbereinigt) aus. Im Jahr 2022 rechnet das vorliegende Update mit einem Exportwachstum von 8,9%. Die hohe Exportdynamik im Jahr 2021 ist auf den Warenhandel zurückzuführen, der mit rund 10,6% wachsen dürfte. Der Dienstleistungsexport dürfte nach 2020 auch 2021 einen Rückgang um 1,3% in Kauf nehmen müssen. Dies ist vor allem auf die schwache Wintersaison im Reiseverkehr zurückzuführen.
Die Wirtschaft in den Bundesländern, November 2021, 67 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 25.11.2021 9:00
 
Die wirtschaftliche Entwicklung der österreichischen Bundesländer stand im II. Quartal 2021 im Zeichen der kräftigen nationalen wie internationalen Erholung. Alle Indikatoren zur regionalen Produktions- und Beschäftigungskonjunktur zeigten im II. Quartal deutlich nach oben, die Arbeitslosigkeit war deutlich rückläufig. Im Tourismus werden massive Aufholeffekte sichtbar, insbesondere in Wien und in der Westregion betrugen die Nächtigungszahlen jedoch noch einen Bruchteil des Vorkrisenniveaus im II. Quartal 2021.
Julia Bock-Schappelwein, Christine Mayrhuber (WIFO), Andrea Egger-Subotitsch, Gabriele Schmied (abif)
Kombilohnmodelle europäischer Länder. Vergleich und Adaption während der COVID-19-Pandemie (Combined Wage Models of European Countries. Comparison and adaptation during the COVID-19 pandemic.)
Monographien, Oktober 2021, 55 Seiten
Auftraggeber: Arbeitsmarktservice Österreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 16.11.2021 0:00
 
Kombilohnmodelle stellen neben Maßnahmen zur Unterstützung bei der Arbeitssuche und zur Qualifizierung ein Instrument der aktiven Arbeitsmarktpolitik dar, das darauf abzielt, mittels Lohnsubvention die Beschäftigungschancen von arbeitslosen Personen zu verbessern. Die Zielstellung in der Entwicklung und im Einsatz von Kombilohnmodellen sind durchaus vielfältig und reichen von der Anreizwirkung einer Beschäftigungsaufnahme im Niedriglohnsektor über eine Verbesserung der Beschäftigungschancen von Arbeitslosen (mit Vermittlungsschwierigkeiten) bis hin zu Lohnsubventionierungen für Unternehmen. Vor diesem Hintergrund geht die folgende Studie der Frage nach, wie Kombilohnmodelle in anderen europäischen Ländern ausgestaltet sind, um hieraus Anhaltspunkte abzuleiten, die als Diskussionsgrundlage für eine etwaige Anpassung des österreichischen Kombilohnmodells dienlich sein können.
Michael Peneder (WIFO), Catherine Prettner (ST.AT)
Entwicklung der Produktivität österreichischer Unternehmen von 2008 bis 2018. Auswertung von Mikrodaten für Österreich im Rahmen von Multiprod 2.0 (Development of Productivity of Austrian Companies from 2008 to 2018. Evaluation of Microdata for Austria in the Framework of Multiprod 2.0)
Monographien, Oktober 2021, 51 Seiten
Auftraggeber: Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 28.10.2021 9:00
 
In Zusammenarbeit mit dem OECD-Projekt "Multiprod 2.0" und der Statistik Austria analysiert dieser Bericht die Entwicklung der Arbeits- und Multifaktorproduktivität in österreichischen Unternehmen. Er basiert auf mikroaggregierten Daten von 2008 bis 2018, die sowohl eine große Heterogenität zwischen einzelnen Unternehmen als auch zahlreiche systematische Unterschiede, Einflussfaktoren und Auswirkungen aufzeigen. Beispiele sind Skaleneffekte in der Produktion, ein höheres durchschnittliches Produktivitätswachstum junger Unternehmen oder die Reallokation von Produktionsanteilen zugunsten von Unternehmen mit einer höheren Produktivität. Diese Umschichtung von Produktionsanteilen trägt auch dazu bei, dass die Unternehmen an der Spitze der Produktivitätsverteilung mit Abstand die meisten neuen Arbeitsplätze schaffen.
WIFO-Konjunkturprognosen, Oktober 2021, 38 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 08.10.2021 10:30
 
Die Wertschöpfung in Österreich wuchs im II. Quartal 2021 insbesondere in den krisengeschüttelten Branchen deutlich. Mit der Zunahme des Infektionsgeschehens ab August 2021 schwächte sich das Wachstum aber wieder ab. Die neuerliche COVID-19-Welle wird den Aufholprozess in bestimmten Dienstleistungsbranchen im IV. Quartal abermals dämpfen. Der Konjunkturaufschwung verläuft demnach sektoral heterogen, ist jedoch insgesamt äußerst kräftig. Auch der Arbeitsmarkt erholt sich zügig, wird durch die vierte COVID-19-Welle aber vorübergehend einen Rückschlag erleiden. Zugleich wird sich der Preisauftrieb weiter beschleunigen, während die Geldpolitik – der neuen Strategie der EZB entsprechend – expansiv bleibt.
Peter Beigl, Silvia Scherhaufer, Florian Part, Aleksander Jandric, Stefan Salhofer (ABF-BOKU), Thomas Nigl, Michael Altendorfer, Bettina Rutrecht, Roland Pomberger (Montanuniversität Leoben), Ina Meyer, Mark Sommer (WIFO)
Entwicklung einer Wertschöpfungskette für das Recycling von Lithium-Ionen-Batterien (LIB) in Österreich (Development of a Value Chain for the Recycling of Lithium-ion Batteries (LIB) in Austria)
Monographien, September 2021, 185 Seiten
Auftraggeber: Klima- und Energiefonds
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 10.09.2021 0:00
Das aktuelle Regierungsprogramm 2020/2024 zielt u. a. darauf ab, geeignete Maßnahmen zur CO2-Reduktion im Hinblick auf das Ziel der Klimaneutralität bis spätestens 2040 zu entwickeln und umzusetzen. Als konkrete Beispiele werden auch die Bereiche E-Mobilität und Modelle zur Kreislaufwirtschaft genannt. Die Bedeutung von Elektrofahrzeugen und damit die Nachfrage nach Lithium-Ionen-Batterien (LIB) wird auf Basis des Klimaneutralitätsziels deutlich zunehmen. In Österreich wird ein maßgeblicher Anstieg des Anteils an elektrisch angetriebenen Fahrzeugen erwartet. Maßnahmen, um die knappen und wertvollen Materialien der Elektromobilität, insbesondere der Lithium-Ionen-Batterien (LIB), in einer kreislauforientierten Wirtschaft zu halten, sind frühzeitig zu setzen und erfordern fundierte Entscheidungen hinsichtlich Recycling, Re-Use, Technologiemix, Systemaufbau und wirtschaftspolitischem Rahmen. Ziel der Studie ist die Entwicklung einer Wertschöpfungskette für das Recycling von LIB. Es werden die Rahmenbedingungen für einen vollständigen Recyclingprozess in Österreich aufgezeigt, bewertet und eine Technologie-Roadmap für ein ganzheitliches System – von Second-Life-Ansätzen bis zu Rücknahme- bzw. Sammelsystemen und innovativen Recyclingtechnologien – erstellt. Schließlich wird diese Roadmap auf der Grundlage eines kohlenstoffarmen Energieszenarios der österreichischen Wirtschaft mit zirkulärer Ressourcennutzung hinsichtlich der wirtschaftlichen Effekte analysiert.
Ulrike Huemer, Rainer Eppel, Marion Kogler, Helmut Mahringer, Lukas Schmoigl (WIFO), David Pichler (WU Wien)
Effektivität von Instrumenten der aktiven Arbeitsmarktpolitik in unterschiedlichen Konjunkturphasen (Effectiveness of Active Labour Market Policy Instruments in Different Phases of the Business Cycle)
Monographien, September 2021, 119 Seiten
Auftraggeber: Bundesministerium für Finanzen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 15.11.2021 0:00
 
Die aktive Arbeitsmarktpolitik ist im Konjunkturverlauf mit unterschiedlichen Herausforderungen konfrontiert. Angesichts beträchtlicher öffentlicher Ausgaben in diesem Bereich stellt sich die Frage, welche Maßnahmen zu welchem Zeitpunkt besonders effektiv sind. Ein Literaturüberblick stellt das Repertoire der aktiven Arbeitsmarktpolitik vor und liefert eine Bestandsaufnahme der bisherigen theoretischen und empirischen Wirkungsevidenz im Konjunkturverlauf. Darüber hinaus wird eine empirische Analyse der kausalen Wirkung von vier ausgewählten AMS-Förderungen im Konjunkturzyklus für Österreich vorgenommen. Es sind dies: betriebliche Eingliederungsbeihilfen, Beschäftigungsprojekte auf dem zweiten Arbeitsmarkt, Qualifizierungsmaßnahmen (trägerfinanzierte fachliche Qualifizierung sowie Weiterbildungsförderung auf dem freien Bildungsmarkt). Dabei zeigt sich, dass die untersuchten arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen in Krisenzeiten effektiver sind, sie korrelieren positiv mit der Arbeitslosenquote. Mit anderen Worten ist die beschäftigungserhöhende Wirkung der Maßnahmenteilnahme in Zeiten, in denen die Arbeitslosenquote hoch ist, stärker als in Zeiten, in denen sie gering ist.
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