WIFO-Studien

Die Auftragsarbeiten des WIFO werden regelmäßig als Studien publiziert. Sie stehen wie die laufenden Publikationen (z. B. Konjunkturprognose, Bundesländerberichte) als Print- und Online-Version gegen Kostenbeitrag zur Verfügung.

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Prognose der Beschäftigung, Arbeitslosenquote und Lohnsumme der Österreichischen Gesundheitskasse nach Bundesländern für die Jahre 2022 bis 2027 (Forecast of Employment, Unemployment Rate and Wage Bill of the Austrian Health Insurance Fund by Federal Provinces for the Years 2022 to 2027)
Monographien, November 2022, 33 Seiten
Auftraggeber: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger – Österreichische Gesundheitskasse
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 15.11.2022 9:00
 
Die stark steigenden Verbraucherpreise trüben die Wachstumserwartungen für die österreichische Wirtschaft für die nächsten Jahre. In seiner neuesten Mittelfristigen Prognose geht das WIFO von einem deutlichen Abflauen der Konjunktur in den nächsten Jahren aus. Basierend auf diesen Vorhersagen sollte die Zahl der bei der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) versicherten unselbständig Beschäftigten 2022 noch um 3,1% zulegen. Im Jahr 2023 kommt es zu einer deutlichen Verlangsamung auf +0,6%, und auch in den nachfolgenden Jahren wird das Wachstum der Zahl der bei der ÖGK versicherten unselbständig Beschäftigten die 1%-Marke nicht überschreiten. Das Wachstum der beitragspflichtigen Lohnsumme sollte aufgrund der in Zeiten hoher Inflation erwartbaren höheren Lohnabschlüsse 2023 bei 8,0% liegen und sich mit dem sukzessiven Abklingen der Inflation in den Folgejahren verringern. Da die deutlich verlangsamte Dynamik in den Jahren 2023 und 2024 vor allem auf ein geringeres Exportwachstum zurückzuführen sein wird, sollten die tourismusintensiven bzw. stärker von der Inlandsnachfrage abhängigen Bundesländer tendenziell bevorzugt sein, während die industrie- und exportintensiven Bundesländer im Allgemeinen etwas benachteiligt sind.
Auswirkungen der COVID-19-Krise auf die beitragspflichtige Lohnsumme 2020 bis 2024 (Effects of the COVID-19 Crisis on the Contributory Wage Bill 2020 to 2024)
Monographien, November 2022, 59 Seiten
Auftraggeber: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger – Österreichische Gesundheitskasse
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 15.11.2022 0:00
 
Die zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie ergriffenen restriktiven Maßnahmen führten zur tiefsten wirtschaftlichen Rezession der österreichischen Nachkriegsgeschichte. Dieser Bericht quantifiziert diese Krise hinsichtlich der Entwicklung der beitragspflichtigen Lohnsumme in Österreich in den Jahren 2020 bis 2024 und analysiert verschiedene Mechanismen, die diese Wirkungen vermitteln. Nach den Ergebnissen war bis 2021 die Beschäftigungsentwicklung für die Entwicklung der Lohnsumme deutlich wichtiger als die Lohnentwicklung, danach sollte die Entwicklung der Löhne die weitere Entwicklung der Lohnsumme dominieren. Überdies war die Krise branchenmäßig stark auf Sektoren mit niedrigeren Löhnen konzentriert. Auf der individuellen Ebene verloren vor allem Niedriglohnarbeitskäfte ihren Arbeitsplatz.
Die gesamtwirtschaftliche Bedeutung der österreichischen Versicherungswirtschaft (The Macroeconomic Impact of the Austrian Insurance Industry)
Monographien, Oktober 2022, 62 Seiten
Auftraggeber: Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 14.11.2022 0:00
 
Versicherungen sind ein einfaches und effizientes Instrument zum Ausgleich finanzieller Schäden bei Eintritt vorab definierter Ereignisse. Die direkte Wirkung von Versicherungen auf den Nutzen der Versicherten besteht in der Vermeidung hoher finanzieller Belastungen durch den Schadenausgleich innerhalb der Versichertengemeinschaft. Damit werden starke Schwankungen im Konsumniveau der privaten Haushalte bzw. in der Produktionskapazität von Unternehmen verhindert. Aus einer gesamtwirtschaftlichen Sicht ermöglichen Versicherungsverträge ein größeres Maß an Arbeitsteilung und wirken damit produktivitätssteigernd. Weitere indirekte Effekte von Versicherungen entstehen durch Anreize für ein effizientes Risikomanagement und die damit verbundenen Maßnahmen zur Schadenvermeidung und zur Verringerung der potentiellen Schadensumme. Die Nachfrage an privaten Versicherungen ist stark mit staatlichen Absicherungssystemen verbunden. Im internationalen Vergleich wird das Angebot der Schaden-Unfallversicherungen in Österreich umfangreich genutzt, während die Lebensversicherung unterdurchschnittlich stark nachgefragt wird.
FIW – Forschungsschwerpunkt Internationale Wirtschaft, Oktober 2022, 76 Seiten, https://fiw.ac.at/publikationen/fiw-studien
Auftraggeber: Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 19.10.2022 0:00
The creation of uniform, legally binding norms and standards is an essential basis for the functioning of the EU single market, which at the same time is increasingly spread beyond the EU's borders through international trade relations. The shaping of global standards and regulations according to EU directives even beyond the EU's borders represents an important competitive advantage of the EU. The EU also manages to impose rules, regulations and standards only through market mechanisms in third countries without international treaties or agreements. This has in many areas contributed to the "Europeanisation" of important aspects of global trade. In the academic literature, this regulatory influence of the EU is defined as the "Brussels Effect". The focus of this study is to give a comprehensive overview of the Brussels Effect and to analyse the linkages regarding EU trade policy, outlining to what extent a Brussels Effect can be observed in the network of EU trade agreements. Based on a comprehensive and broad identification of the Brussels Effect, this study aims to quantify the trade effects in terms of the leading role in shaping global standards and regulations for the EU and Austria and to qualitatively identify further areas in which untapped potentials of a "Brussels Effect 2.0" seem possible in the context of EU trade policy.
Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose
Gemeinschaftsdiagnose #2-2022 – Energiekrise: Inflation, Rezession, Wohlstandsverlust (Joint Economic Forecast for the German Economy #2-2022 – Energy Crisis: Inflation, Recession, Loss of Prosperity)
Monographien, September 2022, 84 Seiten
Auftraggeber: ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 20.10.2022 0:00
Die Studie enthält eine detaillierte kurzfristige Prognose bis zum Jahr 2024 sowie eine mittelfristige Projektion der Wirtschaftsentwicklung bis zum Jahr 2027. Das Schwerpunktthema behandelt die konjunkturellen Folgen eines Gasmangels in Deutschland. Die krisenhafte Zuspitzung auf den Gasmärkten belastet die deutsche Wirtschaft schwer. Durch die reduzierten Gaslieferungen aus Russland ist ein erheblicher Teil des Angebots weggefallen und auch das Risiko gestiegen, dass die verbleibenden Liefer- und Speichermengen im Winter nicht ausreichen, um die Nachfrage zu decken. Die Gaspreise sind in den Sommermonaten in die Höhe geschossen, und auch auf den Terminmärkten zeigen sich für einen längeren Zeitraum deutlich höhere Notierungen. Die dadurch stark steigenden Verbraucherpreise schmälern insbesondere die Kaufkraft der privaten Haushalte. Die Wirtschaftsleistung dürfte im III. Quartal bereits leicht gesunken sein. Im Winterhalbjahr ist ein deutlicher Rückgang zu erwarten. Dass dieser nicht noch kräftiger ausfällt, ist dem hohen Auftragspolster im Verarbeitenden Gewerbe zu verdanken. Insgesamt dürfte die Produktion in diesem Jahr trotz des Rückgangs in der zweiten Jahreshälfte um 1,4% ausgeweitet werden. Damit halbieren die Institute ihre Prognose vom Frühjahr für dieses Jahr annähernd. Für das kommende Jahr ist zu erwarten, dass das Bruttoinlandsprodukt im Jahresdurchschnitt um 0,4% zurückgeht. Im Frühjahr erwarteten die Institute noch einen Anstieg von 3,1%. In dieser Revision zeigt sich das Ausmaß der Energiekrise. Im Jahr 2024 expandiert das Bruttoinlandsprodukt im Jahresdurchschnitt mit 1,9%. Die Inflationsrate dürfte sich in den kommenden Monaten weiter erhöhen. Jahresdurchschnittlich ergibt sich für das Jahr 2023 mit 8,8% eine Teuerungsrate, die leicht über dem Wert des laufenden Jahres (8,4%) liegt. Erst im Jahr 2024 wird die 2%-Marke allmählich wieder erreicht.
Prognose der Baukostenentwicklung in Österreich bis 2023 (Forecast of Construction Cost Development in Austria Until 2023)
Monographien, September 2022, 19 Seiten
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 07.10.2022 14:00
 
Das österreichische Bauwesen verzeichnete in den Jahren 2021 und 2022 die stärksten Kostensteigerungen seit den 1970er-Jahren. Ziel der vorliegenden Analyse ist die Prognose der Baukostenentwicklung in Österreich für die Jahre 2022 und 2023, getrennt für die drei Teilindizes. Zunächst werden dafür die zentralen Kostentreiber mittels einer Analyse der Subkomponenten der Baukostenindizes identifiziert. Die Futures und Spot-Preise für die Rohstoffe Stahl und Öl, welche besonders bedeutsam für die aktuelle Baukostenentwicklung sind, werden anschließend für eine modellgestützte Prognose herangezogen. Zusätzlich zu einem Normalszenario wird auch eine Risikoszenario berechnet, welches auf einer ungünstigeren Rohstoffpreisentwicklung basiert.
Monographien, September 2022, 67 Seiten, https://data-science.wifo.ac.at/effekte-universitaeten/
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Österreichische Universitätenkonferenz
Online seit: 27.09.2022 11:00
 
Universitäten sind zentrale Institutionen in wissensbasierten Gesellschaften. Ihre Aktivitäten ziehen vielfältige wirtschaftliche und gesellschaftliche Effekte nach sich. Die vorliegende Studie aktualisiert universitäre Effekte für Innovation, Arbeitsmarkt und Wirtschaft auf Basis der vorangegangenen WIFO-Studie aus dem Jahr 2017. Schon die Steuereinnahmen, die sich aus dem Betrieb der Universitäten ergeben – etwa durch Personalausgaben – sind kurz- bis mittelfristig höher als die Bundesmittel für Universitäten. Die Betriebseffekte der Universitäten sind jedoch als Spitze eines Eisbergs zu betrachten: Die wirklich wesentlichen Effekte wie die langfristigen Produktivitätseffekte über Wissensproduktion und -vermittlung entstehen zusätzlich zu den Betriebseffekten, lassen also den Ertrag öffentlicher Mittel noch viel deutlicher in den positiven Bereich ansteigen.
Monographien, September 2022, 89 Seiten
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Institut für Höhere Studien
Die vorliegende Studie untersucht ausgewählte Gestaltungselemente der österreichischen Arbeitslosenversicherung hinsichtlich ihres Potentials, die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit zu fördern bzw. Arbeitslosigkeit zu verfestigen. Aufbauend auf ökonomischer Theorie sowie internationaler und nationaler empirischer Evidenz werden die Auswirkungen möglicher Reformszenarien (degressive Gestaltung der Nettoersatzrate, Wegfall der Zuverdienstmöglichkeit, Verbesserung der Betreuungsrelation) unter Berücksichtigung von Verhaltensänderungen simuliert. Im Fokus der Analyse stehen die Effekte auf die Zahl der Bezieherinnen und Bezieher, auf die Höhe der Existenzsicherungsleistungen und auf den Budgeteinsatz für die Arbeitslosenversicherung sowie die Systeme der Bedarfsorientierten Mindestsicherung (bzw. Sozialhilfe).
Andreas Reinstaller, Ina Meyer, Michael Peneder
Transformation zur Kreislaufwirtschaft. Leistungsfähigkeit, industrie- und FTI-politische Förderung (Transformation to a Circular Economy. Performance, Industrial and RTI Policy Support)
Monographien, August 2022, 63 Seiten
Mitarbeit: Jürgen Janger
Auftraggeber: Rat für Forschung und Technologieentwicklung
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 02.09.2022 0:00
 
Die vorliegende Kurzstudie bietet Evidenz zu technologischen Entwicklungen in Österreich, die die Transformation zur Kreislaufwirtschaft unterstützen. Derartige Tätigkeiten spielen im österreichischen Innovationssystem – unter Berücksichtigung wichtiger Einschränkungen bei der Messung – sowohl in absoluten als auch in anteilsmäßigen Zahlen nur eine untergeordnete Rolle. Trotzdem sind technologisch und kommerziell relevante Entwicklungstätigkeiten zu beobachten. Eine Fallstudie zur Etablierung von Kreislaufwertschöpfungsketten im Bereich der Lithium-Ionen-Batterien zeigt die Bedeutung umfassender wirtschaftlicher, sozialer und FTI-politischer Ansätze, die für eine Transformation hin zu einer Kreislaufwirtschaft notwendig sind. In dem erforderlichen "whole of government"-Ansatz kann der Rat für Forschung und Technologieentwicklung eine wichtige Koordinationsrolle übernehmen.
Monographien, August 2022, 35 Seiten
Auftraggeber: Weltbank
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 04.08.2022 0:00
 
This study identifies environmentally friendly growth potential of selected sectors in Uganda. An innovative survey of owners and top managers of firms in sectoral value chains in Uganda enables a ranking of economic growth prospects, on the one hand, and aspects of sustainability, on the other hand. The results reveal employment, investment and export growth potential at the sector level. The findings suggest a double dividend related to green growth. The sustainability ranking has identified other priority sectors than the economic growth ranking. Hence, the lever for green growth policies (e.g., green finance) appears to be higher in the sectors that also exhibit bigger growth potential. In addition, green growth requires supporting industrial sectors, more sustainable business practices and resolving issues related to the public administration's enforcement of environmental regulations.
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