Monographs and recurrent publications

Commissioned work is regularly published in the form of monographs. Same as ongoing publications (such as the WIFO Economic Outlook, reports on Austrian Laender), they are available as print and online versions, charged at cost.

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Thomas Horvath, Serguei Kaniovski, Thomas Leoni, Martin Spielauer, Thomas Url (WIFO), Martina Lizarazo López, Thieß Petersen (Bertelsmann Stiftung Gütersloh)
Effekte von Bildung und Gesundheit auf Erwerbsbeteiligung und Gesamtwirtschaft im demographischen Wandel. Kurzfassung (The Impact of Education and Health on Labour Force Participation and the Macroeconomic Consequences of Ageing. Executive Summary)
Commissioned by: Bertelsmann Stiftung Gütersloh
Study by: Austrian Institute of Economic Research – Bertelsmann Stiftung Gütersloh
Online since: 30.04.2021 0:00
Der demographische Wandel wird in den kommenden Jahren in den meisten Industrienationen zu einer alternden und damit schrumpfenden Erwerbsbevölkerung führen. Infolge der demographisch bedingten Schrumpfung der Erwerbsbevölkerung werden immer weniger Menschen dazu beitragen, den materiellen Wohlstand eines Landes zu erwirtschaften. Das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) analysierte im Jahr 2019 im Auftrag der Bertelsmann Stiftung, welche Auswirkungen die zu erwartende demographische Entwicklung in ausgewählten Branchen auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und wichtige makroökonomische Größen haben wird ("Makroökonomische Konsequenzen der Alterung und des gerichteten technologischen Wandels"). Basierend auf diesen Erkenntnissen werden nun die Auswirkungen des demographischen Wandels auf die Wirtschaft detaillierter abgeschätzt, wobei der Einfluss von Bildung und Gesundheit sowie einer besseren Erwerbsintegration von Menschen mit gesundheitlichen Problemen auf die Entwicklung der Erwerbsbeteiligung berücksichtigt wird.
Monographs, April 2021, 234 pages
Commissioned by: Federal Chancellery
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 26.04.2021 0:00
Der Beitrag zu "Migration und Integration" (Abschnitt 16 im Familienbericht) untersucht, wie sich die anfängliche Schlechterstellung von Zuwanderinnen und Zuwanderern mit zunehmender Aufenthaltsdauer und über Generationen hinweg verringert. Die Angleichung der Lebensbedingungen erfolgt bei Wohnen und Bildung relativ langsam. Im Kapitel "Familienpolitik in Europa" (Abschnitt 18 im Familienbericht) wird aufgezeigt, dass neben dem Ausgleich von finanziellen Lasten für Familien und der Förderung von Geburten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Mütter und Väter in Europa ein wichtiges familienpolitisches Ziel geworden ist. Im Kapitel "Verteilungswirkungen familienpolitischer Leistungen in Österreich" (Abschnitt 19 im Familienbericht) werden Struktur und Verteilungswirkungen familienpolitischer Leistungen in Österreich sowie deren Finanzierung untersucht.
In the coming years, demographic change will lead to an aging and subsequently shrinking workforce in most industrialized nations. As a result of the demographically induced shrinkage of the workforce, fewer and fewer people will contribute to generating a country's material prosperity. In 2019, the Austrian Institute of Economic Research (WIFO) was commissioned by the Bertelsmann Stiftung to analyse the impact that the expected demographic development in selected industries will have on overall economic development and key macroeconomic variables ("Macroeconomic Consequences of Ageing and Directed Technological Change"). Based on these findings, the effects of demographic change on the economy are now estimated in more detail, considering the influence of education and health as well as better labour force integration of people with health problems on the development of labour force participation.
Monographs, April 2021
Commissioned by: Chamber of Labour: Vienna
Study by: Austrian Institute of Economic Research
The report is an update of a set of labour market indices first developed and tested in 2010 in collaboration with experts of the Vienna Chamber of Labour (AK). The Austrian labour market is examined relative to the other 27 EU countries (including UK; reference year 2019) according to the following key dimensions: overall labour market performance, participation of different groups of people, exclusion risks on the labour market, distribution of earnings and redistribution by the welfare state.
Arbeitsmarktmonitor 2020. Update des jährlichen, EU-weiten Arbeitsmarktbeobachtungssystems. Kurzfassung: Österreich kompakt (Labour Market Monitor 2020. An EU-wide Labour Market Monitoring System Updated Annually. Executive Summary: EU in a Nutshell)
Monographs, April 2021
Commissioned by: Chamber of Labour: Vienna
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Der Bericht aktualisiert das im Jahr 2010 in Kooperation mit Expertinnen und Experten der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien erstmals implementierte und getestete Set von Arbeitsmarktindizes. Untersucht wird der österreichische Arbeitsmarkt relativ zu den anderen 27 EU-Ländern (einschließlich Vereinigtes Königreich; Referenzjahr 2019) in den folgenden Bereichen: allgemeine Leistungskraft des Arbeitsmarktes, Erwerbsteilnahme unterschiedlicher Personengruppen, Ausgrenzungsrisiken auf dem Arbeitsmarkt, Verteilung der Erwerbseinkommen und Umverteilung durch den Sozialstaat. Der vorliegende Bericht fasst die aktuellen Ergebnisse der fünf Bereichsindizes zusammen und enthält kartographische Übersichten.
Systemische Perspektiven zur Energieeffizienz. Unterstützende Analysen für die Novellierung des österreichischen Energieeffizienzgesetzes (Systemic Perspectives on Energy Efficiency. Supporting Analyses for the Amendment of the Austrian Energy Efficiency Act)
Monographs, April 2021
Commissioned by: Österreichs E-Wirtschaft
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Gegenwärtig wird der Entwurf zum neuen Energieeffizienzgesetz (EEffG) vorbereitet. Eine massive Erhöhung der Energieeffizienz stellt einen zentralen Grundpfeiler für eine Erreichung der Energie- und Klimaziele dar. Zur Erreichung der Energie- und Klimaziele für 2030 in einer Perspektive bis 2040 und 2050 erscheint eine Reduktion der Endenergie auf einen energetischen Endenergieverbrauch von höchsten 950 PJ erforderlich. Um die Effektivität des EEffG 2021 zu erhöhen, werden drei Erweiterungen zur Diskussion gestellt. Die erste Erweiterung betrifft die Erweiterung der einbezogenen Unternehmen, die zweite Erweiterung legt den Fokus auf die Qualität der Maßnahmen und die dritte Erweiterung zielt auf die Motivierung von Innovationen ab. Mit diesen Flexibilitäten sind Anreize zur Suche nach den kostengünstigsten Effizienzverbesserungen verbunden. Zusätzliche Anreize können noch durch ein wirksames Design eines Energieeffizienz-Fonds gesetzt werden. Damit könnten Innovationsimpulse ausgelöst werden, mit denen die gesamte Energie- und Klimastrategie unterstützt wird.
Erwerbs- und Einkommensverläufe in Österreich. Ein Vergleich der Entwicklung von vier Geburtsjahrgängen seit den 1970er-Jahren. Endbericht (Employment and Income Careers in Austria. A Comparison of the Development of Four Birth Cohorts Since the 1970s. Final Report)
Monographs, April 2021
Commissioned by: Chamber of Labour: Vienna
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 19.04.2021 0:00
In der vorliegenden Studie wurden die Erwerbskarrieren von vier Geburtsjahrgängen im Abstand von jeweils 10 Jahren, für die aus den Daten des Dachverbands der Sozialversicherungsträger wesentliche Teile der Erwerbskarrieren ab dem potentiellen Arbeitsmarkteintritt mit 15 Jahren verfügbar sind, verglichen: die Geburtsjahrgänge 1958, 1968, 1978 und 1988. Dabei zeigt sich u. a., dass durch die Höherqualifizierung die Erwerbseinstiegsphase später stattfindet. Geringqualifizierten fällt die Erwerbsintegration mit sinkenden Erwerbstätigenzeiten und steigenden Arbeitslosigkeitszeiten zunehmend schwerer. Der Anteil an Personen mit einem stabilen Erwerbverlauf hat bei Männern leicht und bei Frauen deutlich zugenommen. Ein stabiler Erwerbsverlauf im Haupterwerbsalter spiegelt sich bereits in höheren Erwerbstätigenzeiten und geringeren Arbeitslosigkeitszeiten bis zum Alter von 30 Jahren wider. Die erzielten (ausbildungs- und altersspezifischen) Erwerbseinkommen sinken jedoch im Generationenvergleich: Jüngere Jahrgänge verdienen tendenziell weniger als ältere Jahrgänge.
Monographs, April 2021
Commissioned by: Austrian Economic Chamber
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Diese Studie untersucht die österreichische Investitionstätigkeit vor der COVID-19-Krise und bietet erste Befunde zum Investitionsverhalten während der Krise. Zuerst wird die Ausgangslage durch eine Analyse von Investitionsquoten im internationalen Vergleich und im Zeitablauf aufgearbeitet. Die Investitionsquoten in Ausrüstungen, geistiges Eigentum und Bau werden zudem mit den gesamtwirtschaftlichen Produktivitätsniveaus verknüpft. Danach werden die ersten Auswirkungen der COVID-19-Krise auf die Investitionen der Unternehmen anhand von Unternehmensbefragungen abgebildet und ein Prognosemodell für das Wachstum der Unternehmensinvestitionen nach Wirtschaftszweigen (ÖNACE-Einsteller-Abschnitten) für den Zeitraum 2020 bis 2022 entwickelt. Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede in der Investitionsdynamik über die Sektoren.
Oliver Fritz, Anna Burton, Sabine Ehn-Fragner, Gerhard Streicher (WIFO), Peter Laimer, Ines Orsolic (STAT)
Bericht über die Bedeutung, Entwicklung und Struktur von Tourismus und Freizeitwirtschaft in Österreich im Jahr 2020 (Report on the Impact, Development and Structure of the Austrian Tourism and Leisure Industry 2020)
Monographs, April 2021
Commissioned by: Federal Ministry of Agriculture, Regions and Tourism
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Laut Konzept des Tourismus-Satellitenkontos beliefen sich die Tourismusausgaben in- und ausländischer Gäste in Österreich 2020 auf 26,5 Mrd. € (Schätzung, –29,6% gegen 2019). Die resultierenden direkten und indirekten Wertschöpfungseffekte von 20,5 Mrd. € (–31,0%) trugen 5,5% zum BIP bei. Zudem waren 2020 schätzungsweise rund 216.800 Vollarbeitsplätze (Erwerbstätige) oder 5,6% der bundesweiten Gesamtbeschäftigung direkt oder indirekt mit der Tourismuswirtschaft verbunden. Der Reiseverkehrssaldo laut Zahlungsbilanz schrumpfte 2020 auf +8,7 Mrd. € (–18,2%; Exporte –41,3%, Importe –61,0%; nominell, einschließlich internationaler Personentransport). Der Marktanteil Österreichs an den nominellen Tourismusexporten der EU 28 lag 2020 schätzungsweise bei 7,6% (neue historische Höchstmarke nach 1995 mit 7,4%), was erneut Rang 6 bedeutet. In der nichttouristischen Freizeitwirtschaft wurden 2020 schätzungsweise 35,5 Mrd. € Umsatz (–16,9%) sowie direkte und indirekte Effekte von 24,7 Mrd. € an Wertschöpfung (–17,8%) und von 240.300 Erwerbstätigen zu Vollzeitäquivalenten (–17,6%) erzielt. Damit leistete die Freizeitwirtschaft einen Beitrag von 6,6% zum BIP und von 6,2% zur Gesamtbeschäftigung.
Monographs, April 2021
Commissioned by: Federal Ministry Digital and Economic Affairs
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Mit dem Warentransport sind zahlreiche negative externe Effekte verbunden. Aufgrund eines Marktversagens werden zu viele Güter über weite Strecken transportiert. Maßnahmen zur Internalisierung, wie die Einführung von Auflagen, Verboten sowie Steuern, Abgaben und handelbaren Zertifikaten, zielen darauf ab, die externen Kosten zu berücksichtigen. In einigen Bereichen werden solche Eingriffe jedoch unterlassen. Eine umfassende Literaturrecherche zeigt, dass die mit dem Warentransport verbundenen externen Kosten nur teilweise internalisiert und somit preiswirksam sind. Mittels eines quantitativen Modells wird in einer Szenarioanalyse untersucht, wie sich eine Internalisierung der externen Kosten von Handelsaktivitäten in Form eines Preisaufschlags auswirken würde. Wie die Ergebnisse zeigen, könnte die Umsetzung von Transportkostenwahrheit im Extra-EU-Handel mit einer leichten Steigerung des realen Bruttoinlandsproduktes und der Beschäftigung in der EU einhergehen, sofern die Einnahmen dieser Handelsaufschläge wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt werden. Die Analyse benennt Handlungsempfehlungen zur Herstellung von Transportkostenwahrheit im internationalen Handel.
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