Themenplattform "Ageing"

Forschungsprojekte zum Thema "Alterung" (33 Treffer)

Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Mit finanzieller Unterstützung von: Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Lifelong learning is of increasing importance for developed countries facing structural change and rising labour market dynamics. To foster lifelong learning, Austria introduced an educational leave programme ("Bildungskarenz") in 1998. Two reforms, in 2001 and 2008, have since made this programme one of the most generous educational leave programmes among OECD countries. The 2001 reform increased the leave benefit to the level of the unemployment replacement rate, but only for employees of age 45 or older. For those under 45 the benefit level remained at the much-lower level of subsistence allowance. This differential treatment ended in 2008, when a major reform aligned the leave benefit for employees under the age of 45 to those for older employees. Using administrative data on all private sector employees in Austria the research proposed in this project will use this 2008 reform to analyse the causal effect of an increase in benefit generosity on programme take-up. We will also analyse whether the reform has had heterogeneous effects on participation in lifelong learning for different subgroups of the labour force. Furthermore, we will investigate whether participation in lifelong learning has a positive effect on the wage of programme participants, whether the 2008 reform had an effect on the difference between pre- and post-participation wages and which subgroups show the largest benefit from taking educational leave. Finally, we will analyse whether participation in lifelong learning increases individuals' resilience against macroeconomic shocks and investigate whether those who took educational leave had lower unemployment during the Great Recession.
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Universitat de Barcelona – University of Essex – Universitat Autònoma de Barcelona – University of Ottawa
Economic development in parallel to demographic changes over the past decades have altered family structures and the way care is given and received along the lifecycle. This long-running trend has been recently affected by the COVID-19 pandemic, especially the tragic rates of mortality in too many institutional care settings for the elderly, and the widespread closures of schools. These dramatic changes make more evident how the market economy relies on non-market economic activities to provide welfare in general and care to dependent children and elders. At the same time, it has highlighted just how much the informal care economy relates to inequality in general and exposes the gender gap.
Evaluierung der Bildungskarenz und Bildungsteilzeit (Evaluation of Educational Leave and Educational Part-time Leave)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Ziel dieses Projekts ist eine qualitative und quantitative Analyse der Nutzung der Bildungskarenz und der Bildungsteilzeit sowie deren Inanspruchnahme und Wirksamkeit im Evaluierungszeitraum 2010 bis 2021. Das Projekt beinhaltet folgende Teile: (1) Analyse der internationalen Literatur zu den Effekten von Weiterbildungsmaßnahmen sowie eine Diskussion der österreichischen Förderlandschaft im Bereich der Weiterbildung, (2) Deskriptiver Überblick über die Struktur der Teilnehmenden der Fördermaßnahme im Zeitverlauf und Erstellung einer Typologie, um die unterschiedlichen Nutzungszusammenhänge der Maßnahme aufzuzeigen, (3) Analyse der längerfristigen Integrationseffekte der Fördermaßnahme hinsichtlich Beschäftigung, Erwerbsbeteiligung und Erwerbseinkommen anhand eines Vergleichsgruppenansatzes, (4) Befragung unter Maßnahme-Teilnehmenden seit 2017 zu Förderverlauf, Förderinhalt, Motivation und subjektiven Einschätzung der Effekte des Förderinstruments, (5) Zusammenführung der Ergebnisse und Diskussion der Optionen einer Weiterentwicklung der Fördermaßnahme.
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Institute for Economic Research Ljubljana
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
This project builds on and further develops the existing Slovenian dynamic pension microsimulation model DYPENSI. The purpose of the project is to ensure continuous research work on the development and maintenance of databases and model tools that will facilitate rapid and efficient responsiveness to the strategic and current needs of the institutions responsible for the economic policy in the important spheres of activity of the Slovenian government: the tax system and social contributions, the pension scheme, social transfers and the labour market. The goals of the project are to develop a microsimulation model of the labour market, to further develop the microsimulation model of social transfers, and to further develop the dynamic pension model. The project is co-financed by the European Union and the Republic of Slovenia. The role of WIFO is to provide technical support in the further development of the dynamic microsimulation model DYPENSI in the years 2018-2022.
Update von Pflegekosten- und Pflegekräftebedarfsprojektionen (Projections of Long-term Care Costs and Long-term Care Personnel)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
In den kommenden Jahrzehnten wird sich die Zahl an Älteren in Österreich sowohl absolut als auch relativ zu jüngeren Personen stark erhöhen. Dies hat zur Folge, dass die Nachfrage nach professioneller Pflege stark zunehmen wird. Die Studie quantifiziert die zu erwartende Nachfrage bis 2050. Dargestellt werden der künftig zu erwartende Pflegegeldaufwand, die öffentlichen Aufwände für Pflegedienstleistungen, die Entwicklung der Anzahl der pflegegeldbeziehenden Personen sowie der Bedarf an formellen Pflegekräften.
Evaluierung des letzten sozialen Sicherungsnetzes und des Zusammenspiels mit dem ersten sozialen Sicherungsnetz unter besonderer Berücksichtigung der aktuellen COVID-19-Krise und der Auswirkungen des Sozialhilfe-Grundsatzgesetzes (Evaluation of the Last Social Safety Net and the Interaction with the First Social Safety Net, with Special Reference to the Current COVID-19 Crisis and the Impact of the Basic Social Assistance Act)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Im Forschungsprojekt wird die Armutsfestigkeit des letzten sozialen Sicherungsnetzes in Österreich näher analysiert. Wir untersuchen einerseits längerfristige Entwicklungstendenzen im Bereich der Markteinkommen als einen Bestimmungsfaktor für Armut und Armutsgefährdung. Andererseits wird die konkrete Lage im Krisenjahr 2020 näher beleuchtet und es wird untersucht ob und für wen die COVID-19-Kriseninstrumente die ökonomische Lage von Armutsgefährdenden verändert hat. Es werden hier sowohl quantitative als auch qualitative Analyseansätze gewählt, um der Frage der Armut vor und während der COVID-19-Pandemie nachzugehen, und so die Armutsfestigkeit des zweiten sozialen Netzes zu beleuchten. Auf diesen empirischen Befunden aufbauend, werden Zukunftspotentiale des zweiten Sozialnetzes in Zusammenarbeit mit Non-Profit-Organisationen, Entscheidungsträger:innen sowie Expert:innen entwickelt.
Projektleitung: Christine Mayrhuber
Durchführung der begleitenden Evaluierung des Operationellen Programmes "Beschäftigung Österreich 2014-2020" des Europäischen Sozialfonds (Joint Evaluation of the Operational Programme "Employment in Austria 2014-2020" of the European Social Funds (ESF))
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Institut für Höhere Studien – Lechner, Reiter & Riesenfelder Sozialforschung OG
Anders als in früheren Strukturfondsperioden gilt im Zeitraum 2014/2020 ein einziges ESF-Programm für ganz Österreich, wobei der Übergangsregion Burgenland eine eigene Prioritätsachse gewidmet ist. Die begleitende Evaluierung des Programmes durch WIFO, IHS und L&R Sozialforschung erfolgt vor allem entlang der Investitionsprioritäten und beschäftigt sich daher mit den primär betrieblichen Ansätzen zur Verbesserung der Gleichstellung von Frauen und Männern sowie zum aktiven Altern, mit den finanzierten Aktivitäten zur Unterstützung der Inklusion bzw. Verringerung von Armut und mit der Förderung von Bildungsmaßnahmen im Erstausbildungs- wie im Erwachsenenbildungsbereich. Sowohl die Prioritätsachse Burgenland als auch die horizontalen Ziele des Gender Mainstreaming sowie des Disability Mainstreaming bzw. der Barrierefreiheit werden gesondert untersucht. Als Meilensteine werden zwei Berichte vorgelegt: zu Konzeption und Umsetzung im Jahr 2019 sowie zur Wirkung 2022.
Projektleitung: Stefan Schiman-Vukan
Langfristige Perspektiven der öffentlichen Finanzen in Österreich (Long-term Perspectives of Public Finances in Austria)
Abgeschlossene Forschungsprojekte
Auftraggeber: Bundesministerium für Finanzen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2022
Die gegenwärtigen und sich fortsetzenden demografischen Veränderungen, insbesondere die Zunahme der älteren Bevölkerung, haben bedeutende Auswirkungen auf den Staatshaushalt. Die vorliegende Studie untersucht den Einfluss des demografischen Wandels auf die öffentlichen Ausgaben Österreichs für Pensionen, Gesundheit, Bildung, Pflege und Familien unter Berücksichtigung der aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen. Der Wechsel geburtenstarker Jahrgänge ("Babyboomer") von der Erwerbstätigkeit in das Pensionsalter sowie der Anstieg der Lebenserwartung und die damit verbundene stärkere Inanspruchnahme von Gesundheits- und Pflegedienstleistungen haben eine Zunahme der (öffentlichen) Sozialausgaben zur Folge. Hinzu kommt, dass die Staatsverschuldung aufgrund des COVID-19-bedingten Konjunktureinbruchs und der expansiven Fiskalpolitik deutlich über dem Ausgangswert der letzten langfristigen Prognose liegt. Vor diesem Hintergrund wird die Staatsverschuldung in wenigen Jahren mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder rascher expandieren als die nominelle Wirtschaftsleistung.
Abgeschlossene Forschungsprojekte
Auftraggeber: Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2021
Familien mit Kindern erfahren in Österreich durch Geldleistungen sowie Steuererleichterungen staatliche Unterstützung. Die in der Studie berechneten Leistungshöhen betragen durchschnittlich 210 € in Form direkter Geldleistungen sowie 118 € in Form von Steuererleichterung pro Kind und Monat. In dem Bericht werden auch die unterschiedlichen Leistungshöhen für Haushalte in Abhängigkeit von Anzahl und Alter der Kinder, der Haushaltszusammensetzung sowie der Einkommenshöhen der Eltern berechnet. Die Wirkungsweise unterschiedlicher Familienleistungen wird anhand von Simulationen für hypothetische Familien untersucht. Die Leistungshöhen werden schließlich anhand empirischer Daten ermittelt.
Abgeschlossene Forschungsprojekte
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: National Bureau of Economic Research
Abgeschlossen: 2021
The project develops a dynamic microsimulation model for the USA to project age-specific labour force participation while accounting for population changes in education and health. The model produces projections that account for changes in cohorts' educational attainments and the dynamic effects of education on health and employment. A focus is on the projection of the labour market participation of persons with health limitations in various policy settings. The analysis is embedded in an internationally comparative framework. Our project adapts a multi-country comparative microsimulation model, which is currently being developed for five European countries, for the USA context. The creation of this model, combined with the analysis of participation behaviour of different socio-demographic groups and of the impact of different policies for the inclusion of persons with health impairments, allows to project labour force participation in the USA and to construct comparative what-if scenarios.
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