Policy Brief: Robuste Versorgungsketten in der Agrar- und Nahrungsmittelwirtschaft. Eine kurzfristige Prognose der Preisänderungen von Nahrungsmitteln und Getränken für Österreich (Robust Supply Chains in the Agri-food Industry. A Short-term Forecast of Food and Beverage Inflation for Austria)
Studien, Februar 2024, 18 Seiten
Auftraggeber: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 07.02.2024 0:00
 
Dieser Policy Brief ist Teil einer Reihe von Untersuchungen, die im Rahmen des Forschungsprojekts "Robuste Wertschöpfungsketten in der Agrar- und Nahrungsmittelwirtschaft" entstanden sind und sich den Themen Landwirtschaft, Agrar- und Ernährungswirtschaft und Versorgungssicherheit widmen. Da Nahrungsmittel Güter des täglichen Bedarfs sind, müssen sie nicht nur in ausreichender Menge zur Verfügung stehen, sondern auch leistbar sein. Seit dem 2. Halbjahr 2021 hat sich eine merkliche Verteuerung von Nahrungsmitteln eingestellt, mit zwischen Juni 2022 und Juli 2023 zweistelligen Veränderungsraten gegenüber dem jeweiligen Vorjahresmonat. Vor allem Haushalte mit (sehr) niedrigem Einkommen stellt das vor enorme Herausforderungen, die Ausgaben für das tägliche Leben noch bewältigen zu können. In dem vorliegenden Policy Brief werden die mit steigenden Nahrungsmittelpreisen einhergehenden Problemfelder beleuchtet. Anschließend wird eine kurzfristige Prognose der Preissteigerung von Nahrungsmitteln und Getränken vorgestellt: Für das Gesamtjahr 2024 wird eine Inflation dieser Positionen von durchschnittlich 5¼% erwartet. Diese Prognose wird abschließend im Hinblick auf die aktuelle wirtschaftspolitische Diskussion bewertet.
Forschungsbereich:Makroökonomie und öffentliche Finanzen – Klima-, Umwelt- und Ressourcenökonomie
Sprache:Deutsch

Robust Supply Chains in the Agri-food Industry. A Short-term Forecast of Food and Beverage Inflation for Austria
This policy brief is one of a series of studies produced as part of the research project "Robust Value Chains in the Agricultural and Food Industry", focusing on agriculture, the agricultural and food industry and security of supply. As food is an everyday commodity, it must not only be available in sufficient quantities, but also affordable. Since the second half of 2021, there has been a noticeable increase in food prices, with double-digit rates of change between June 2022 and July 2023 compared to the same month in the previous year. This poses enormous challenges, especially for households with (very) low incomes, to cope with the costs of daily life. This policy brief examines the problem areas associated with rising food prices. It then presents a short-term forecast of price increases for food and beverages: inflation for these items is expected to average 5¼ percent for the year 2024 as a whole. Finally, this forecast is evaluated in the light of the current economic policy debate.