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Oberösterreichs Industrie in der COVID-19-Krise. Eine Zwischenbilanz (Upper Austria's Industry in the COVID-19 Crises. An Interim Assessment)
Monographien, Dezember 2020, 129 Seiten
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Oberösterreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 20.01.2021 0:00
 
Die vorliegende Studie bietet eine empirisch ausgerichtete Analyse zu Lage, Entwicklung und Perspektive der oberösterreichischen Sachgütererzeugung in der bisherigen COVID-19-Krise. Sie stützt sich auf rezente Daten zu Produktion und Absatz sowie zu den relevanten Entwicklungen im Warenaußenhandel und auf Einschätzungen der Krisenfolgen durch oberösterreichische Industrieunternehmen. Die Ergebnisse zeigen für die erste Krisenphase einen drastischen Einbruch von Produktion und Absatz sowie eine Verschlechterung der unternehmerischen Einschätzungen. Der deutliche Rebound im Sommer konnte die Einbußen aus dem Frühjahr nicht ausgleichen. Durch die enge Einbindung der regionalen Unternehmen in den Welthandel und internationale Lieferketten sowie vor allem durch ihre vergleichsweise starke Ausrichtung auf in der Krise vulnerable Produktions- und Außenhandelssegmente ist die oberösterreichische Industrie überdurchschnittlich von der COVID-19-Krise betroffen: Den wirtschaftlichen Einbruch und die anschließende Erholung bestimmten vorrangig die in Oberösterreich stark technologieorientierten und international ausgerichteten Investitionsgüterbranchen (Maschinenbau, Autoindustrie). Öffentliche Hilfen waren laut Angaben der Unternehmen bei der Bewältigung der bisherigen Krise von Nutzen. Überlegungen zu den Grundzügen eines möglichen Maßnahmenpaketes, das die regionalen Unternehmen in ihrem Wiederaufstieg aus der Krise unterstützt, schließen daher die Arbeit ab.
JEL-Codes:L16, R11, O14, O18, E37
Keywords:COVID-19, Export, Oberösterreich, Sachgütererzeugung, WIFO-Sonderbefragung
Forschungsbereich:Strukturwandel und Regionalentwicklung – Industrieökonomie, Innovation und internationaler Wettbewerb
Sprache:Deutsch

Upper Austria's Industry in the COVID-19 Crises. An Interim Assessment
This study provides an empirical analysis of the situation, development and prospects of Upper Austrian manufacturing in the COVID-19 crisis to date. It is based on recent data on production and sales as well as on relevant developments in foreign trade and on assessments of the consequences of the crisis by Upper Austrian industrial enterprises. For the first phase of the crisis, the results show a drastic collapse in production and sales as well as a deterioration in business assessments. The clear rebound during summer could not compensate for the losses from spring. Due to the close integration of regional companies in global trade and international supply chains and, above all, their comparatively strong focus on production and foreign trade segments that are vulnerable in the crisis, Upper Austrian industry was affected to an above-average extent by the COVID-19 crisis: the economic collapse and subsequent recovery were primarily determined by Upper Austria's strongly technology-oriented and internationally oriented capital goods sectors (mechanical engineering, automotive sector). According to the companies, public aid was useful in overcoming the crisis so far. Considerations on the basic features of a possible package of measures to support the regional companies in their emergence from the crisis, therefore conclude the work.

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