Die Wirtschaft in den Bundesländern 2020

23.07.2021

Regionale Konjunkturentwicklung im Zeichen der COVID-19-Krise

Der durch die COVID-19-Pandemie ausgelöste Wirtschaftseinbruch traf die österreichischen Bundesländer unterschiedlich hart. Das ist vor allem der unterschiedlichen Krisenbetroffenheit der einzelnen Branchen und Unterschieden in der regionalen Wirtschaftsstruktur geschuldet.

Gemäß aktueller WIFO-Schnellschätzung schrumpfte 2020 die Bruttowertschöpfung (ohne Land- und Forstwirtschaft) in Tirol (–9,2% gegenüber 2019), Salzburg und der Steiermark (je –6,8%) am stärksten. In der Ostregion (Wien, Niederösterreich, Burgenland; durchschnittlich –5,7%) war der Wirtschaftseinbruch demgemäß am schwächsten ausgeprägt. Die Westregion (Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Oberösterreich –7,0%) wurde auch härter getroffen als der Süden des Landes (Steiermark, Kärnten –6,4%).

Publikationen

WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(6), S.433-450
Online seit: 30.06.2021 0:00
 
Der durch die COVID-19-Pandemie ausgelöste Wirtschaftseinbruch traf die österreichischen Bundesländer unterschiedlich hart. Das ist vor allem der unterschiedlichen Krisenbetroffenheit der einzelnen Branchen und Unterschieden in der regionalen Wirtschaftsstruktur geschuldet. Neben dem Tourismus verzeichneten weite Teile des (Einzel )Handels und der nicht wissensintensiven Marktdienstleistungen besonders kräftige Einbußen, aber auch die Sachgütererzeugung litt unter Absatzrückgängen im In- und Ausland. Die Wertschöpfungs- und Beschäftigungsverluste waren in der Ostregion (Wien, Niederösterreich, Burgenland) am geringsten. Zugleich fiel dort der Anstieg der Arbeitslosigkeit am schwächsten aus.
Rückfragen an

Julia Bachtrögler-Unger, PhD

Forschungsbereiche: Strukturwandel und Regionalentwicklung

Sabine Ehn-Fragner

Forschungsbereiche: Strukturwandel und Regionalentwicklung

Mag. Dr. Matthias Firgo

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Mag. Dr. Oliver Fritz

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Mag. Dr. Peter Huber

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Dr. Michael Klien

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Dipl.-Ing. Dr. Gerhard Streicher

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© Dimitry Anikin/Unsplash
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