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WIFO publications: Birgit Meyer (4 hits)

Monographs, June 2021, 85 pages
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Commissioned by: Oesterreichische Nationalbank
Online since: 15.06.2021 9:00
 
In der Zeit nach COVID-19 wird sich der wirtschaftspolitische Fokus vom Strukturerhalt zum Strukturwandel verlagern. Die Studie diskutiert wirtschaftspolitische Hebel zur Forcierung von Investitionen in die "Digitalisierung" und die "Dekarbonisierung" bzw. "Carbon Management" in Österreich. Basierend auf der Literatur zur Technologiediffusion werden Investitionen als Vehikel von Innovationen und Transformationen gesehen. Die "Digitalisierung" wird durch technologische Neuerungen im IKT-Bereich getrieben. Die vielschichtige Thematik wird anhand eines "Digitalisierungsradars", einem strukturierten Indikatorsystem, quantifiziert. Das Stärken-Schwächen-Profil Österreichs im internationalen Vergleich erlaubt es, die Treiber und Hemmnisse der "Digitalisierung" und wirtschaftspolitische Ansatzpunkte zu identifizieren. Im Abschnitt zur missionsorientierten "Dekarbonisierung" werden durch eine Stakeholder-Befragung drei Bereiche beleuchtet, nämlich die Kfz-Zulieferindustrie, ein Kreislaufwirtschaftsmodell der Zementindustrie sowie innovative Gebäude. Neben bereichsspezifischen Schlussfolgerungen zeigen sich auch allgemeine wirtschaftspolitische Ansätze.
Staatliche Hilfsmaßnahmen für Unternehmen in der COVID-19-Krise. Befragungsupdate vom Februar 2021 (State Aid Measures for Companies in the COVID-19 Crisis. Survey Update of February 2021)
Monographs, June 2021, 56 pages
Commissioned by: Federal Ministry of Finance
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 14.06.2021 0:00
 
Als Reaktion auf die COVID-19-Krise hat die Regierung ein Bündel von Instrumenten zur Unterstützung von Unternehmen geschaffen, welches laufend angepasst wird. Auf Basis des Befragungssamples der COVID-19-Sonderbefragung des WIFO-Konjunkturtests vom Februar 2021 werden Betroffenheit, Liquiditätseinschätzungen, Inanspruchnahme und Einschätzungen der Wirkung staatlicher Hilfsmaßnahmen für Unternehmen in der zweiten COVID-19-Welle analysiert. Die Ergebnisse zeigen 1., dass, obwohl die Mehrzahl der Unternehmen in den vergangenen drei Monaten erhebliche Beeinträchtigungen in ihrer Geschäftstätigkeit meldeten, sich im Vergleich zum August 2020 die Liquiditätseinschätzungen nur geringfügig verändert haben. Allerdings zeigt sich auch eine leichte Polarisierung der Liquiditätseinschätzungen. Dies dürfte auch auf die Wirkung der staatlichen Hilfsmaßnahmen zurückführbar sein, denn 2. ist die Inanspruchnahme der Hilfen insbesondere in den stark betroffenen Branchen hoch und steht in Zusammenhang mit den unternehmerischen Liquiditätseinschätzungen und 3. die Wirkung ausgewählter staatlicher Gegenmaßnahmen wird von Unternehmen in stark betroffenen Branchen, von Unternehmen, die angeben, die Hilfen in Anspruch genommen zu haben, besser beurteilt als im Durchschnitt des Befragungssamples. Unternehmen, die sich weiterhin starken Finanzierungsbeschränkungen ausgesetzt sehen, beurteilen die Instrumente allerdings häufiger als hilfreich, aber unzureichend. Insgesamt legen die Studienergebnisse aber nahe, dass die staatlichen Maßnahmen zielorientiert waren und die intendierten Wirkungen hatten sowie, dass keine systematische Fehlallokation stattgefunden hat. Unternehmen mit starken Liquiditätsbeschränkungen sind weiterhin mit besonderen Schwierigkeiten konfrontiert. Herausforderungen für die Wirtschaftspolitik werden im Lichte der Studienergebnisse diskutiert.
Beeinträchtigungen der Geschäftstätigkeit, Liquidität und staatliche Hilfen in der zweiten COVID-19-Welle. Ergebnisse der fünften Sonderbefragung zur COVID-19-Krise im Rahmen des WIFO-Konjunkturtests vom Februar 2021 (Business Impairments, Liquidity and State Aid in the Second COVID-19 Wave. Results of the Fifth Special Survey on the COVID-19 Crisis as Part of the WIFO-Konjunkturtest of February 2021)
WIFO-Konjunkturtest Sonderausgabe, 2021, (1), 15 pages
Supported by: European Commission, DG Economic and Financial Affairs
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 19.03.2021 9:00
Laut der Sonderbefragung des WIFO-Konjunkturtests vom Februar waren 72% der befragten Unternehmen in den letzten drei Monaten mit Einschränkungen ihrer Geschäftstätigkeit konfrontiert. Wichtigste Einschränkung war der Entfall von Aufträgen (42%). Unternehmen in direkt von behördlichen Maßnahmen betroffenen Branchen nannten insbesondere die behördlich verfügten Schließungen. Es wurden jedoch auch Engpässe in Lieferketten, Zahlungsverzögerungen, Schwierigkeiten Beschäftigte zu finden und finanzielle Engpässe gemeldet. Die Liquiditätseinschätzungen haben sich im Vergleich zum Spätsommer 2020 zwar nicht dramatisch verschlechtert, jedoch gaben im Februar 19% der Unternehmen an, in eine finanzielle Schieflage zu geraten, sofern die Geschäftslage in den nächsten Monaten nicht über den Erwartungen liegt. Von den Hilfsmaßnahmen wird insbesondere die COVID-19-Kurzarbeit stark genutzt, gefolgt von Steuerstundungen und dem Fixkostenzuschuss (Phase I).
Commissioned by: European Parliament
Study by: Austrian Institute of Economic Research – Copenhagen Economics
Online since: 10.08.2021 0:00
15 countries signed the Regional Comprehensive Economic Partnership (RCEP) on 15 November 2020. Upon ratification, it will become the largest preferential trade agreement by economic output in the world, with the potential to increase trade and integration among the economies of East Asia. This briefing presents the structure and the content of the agreement, its relationship to existing cooperation in the region, and discusses important economic and political implications. Several notable takeaways stand out. First, we highlight the economic and political significance of RCEP for the region stressing that it is the culmination of past efforts by East Asian countries to pursue economic integration. Second, we show that the agreement itself is considerably less ambitious than comparable agreements such as the Comprehensive and Progressive Transpacific Partnership (CPTPP) and European Union Free Trade Agreements with Asian countries. Third, we document that the final legal text itself does not seem to be dominated by any specific party. Fourth, despite its lack of ambition, the agreement is still expected to provide substantial trade gains for signatories, especially if it helps to consolidate global supply chains based in the region. Fifth, because of its structure, it is likely to be an important focal point for trade liberalisation in the future providing European companies with important opportunities.

Contact persons

 

Tamara Fellinger

Activities: Publications, website, subscriptions

Tatjana Weber

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