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WIFO publications (10861 hits)

WIFO-Monatsberichte, Heft 3/2021 (WIFO-Monatsberichte, no 3/2021)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(3), 84 pages
Online since: 31.03.2021 0:00
 
Stefan Ederer, Wirtschaftsaktivität in Österreich bleibt stark beeinträchtigt • Atanas Pekanov, Europäische Wirtschaftspolitik in der COVID 19-Krise. Zwischen Rettungspaketen und Maßnahmen zur Konjunkturbelebung • Julia Bock-Schappelwein, Marian Fink, Christine Mayrhuber, Silvia Rocha-Akis, Selbständig Erwerbstätige in Österreich. Struktur, Einkommen und Betroffenheit von der COVID-19-Krise • Klaus S. Friesenbichler, Werner Hölzl, Agnes Kügler, Andreas Reinstaller, Importwettbewerb mit China. Auswirkungen auf das Wachstum der Unternehmensproduktivität in der EU • Michael Böheim, Susanne Bärenthaler-Sieber, Die Breitbandförderung des Bundes 2015/2018. Ergebnisse der zweiten Zwischenevaluierung des Programmes Breitband Austria 2020
Kennzahlen zur Wirtschaftslage (Economic Indicators)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(3), pp.247-259
Online since: 31.03.2021 0:00
 
Die Breitbandförderung des Bundes 2015/2018. Ergebnisse der zweiten Zwischenevaluierung des Programmes Breitband Austria 2020 (Federal Broadband Funding 2015-2018. Results of the Second Interim Evaluation of the Broadband Austria 2020 Program)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(3), pp.235-246
Online since: 31.03.2021 0:00
 
Für Breitband Austria 2020 stand insgesamt ein Budgetvolumen von 980 Mio. € ("Breitbandmilliarde") zur Verfügung. Von den für die Phasen 1 und 2 (2015/2018) budgetierten Fördermitteln von 683 Mio. € sind bis Ende 2018 gut zwei Drittel tatsächlich abgerufen worden. Die weitaus meisten Mittel entfielen auf das Förderprogramm Access (265 Mio. €), deutlich weniger auf die Programme Backhaul (89 Mio. €), Leerrohr (87 Mio. €) sowie Access-ELER (25 Mio. €). Die Förderungen dürften Investitionen in Höhe von 618 Mio. € angestoßen haben. Der deutlich unter Plan liegende Ausschöpfungsgrad ist auf den verspäteten Start der Programme und die unvollständige Inanspruchnahme der ausgeschriebenen Fördermittel zurückzuführen. Für die wirtschaftspolitisch alternativlose Errichtung einer flächendeckenden Breitbandversorgung auf Glasfaserbasis ist eine gemeinsame Kraftanstrengung von privaten Unternehmen und öffentlicher Hand notwendig.
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(3), pp.225-234
Online since: 31.03.2021 0:00
 
Die Zunahme des Anteils chinesischer Importe am gesamten Importaufkommen dämpfte im Zeitraum 2003/2016 das Produktivitätswachstum von Unternehmen in der EU. Dieser Effekt fiel bei wachstumsstarken Unternehmen stärker aus und war im Niedrigtechnologiesektor größer als im Hochtechnologiebereich. Multinationale Unternehmen konnten dagegen von einer Zunahme der Importintensität mit China profitieren, wobei ein hohes Produktivitätswachstum in diesem Fall die positiven Effekte verstärkte.
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(3), pp.205-223
Online since: 31.03.2021 0:00
 
Die Auswirkungen der COVID-19-Krise und der behördlichen Schließungsmaßnahmen auf selbständig Erwerbstätige zeigen sich sowohl an der rückläufigen Zahl der Selbständigen als auch am Umsatz- und Einkommensrückgang. Die Betroffenheit kann aufgrund fehlender Datengrundlagen gegenwärtig nicht quantifiziert werden, lässt sich aber unter Rückgriff auf Daten abschätzen, die die Verteilung der Selbständigeneinkommen und die Struktur der von solchen Einkommen abhängigen Haushalte vor der Krise zeigen. 2017 hing rund ein Fünftel der Bevölkerung von Selbständigeneinkommen ab, mehr als die Hälfte davon mittel bis stark. Die Polarisierung der von Selbständigeneinkommen abhängigen Personen im unteren und oberen Einkommenssegment legt nahe, dass die COVID-19-Krise bestehende Ungleichheiten innerhalb der Gruppe der Selbständigen weiter verstärken dürfte.
Europäische Wirtschaftspolitik in der COVID 19-Krise. Zwischen Rettungspaketen und Maßnahmen zur Konjunkturbelebung (European Economic Policy in the COVID-19 Crisis. Between Rescue Packages and Economic Stimulus Measures)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(3), pp.193-203
Online since: 31.03.2021 0:00
 
Im Jahr 2020 war in sämtlichen EU-Mitgliedsländern ein tiefer und abrupter Einbruch der Wirtschaftsleistung zu verzeichnen. Als Reaktion darauf wurden diverse Hilfspakete verabschiedet, die die betroffenen privaten Haushalte und Unternehmen während der Krisenmonate unterstützen sollten. Eine aktive Fiskal- und Geldpolitik verhinderte eine noch tiefere Rezession. Die bisher ergriffenen Fiskalmaßnahmen dienen vorrangig dazu, die Krisenfolgen für Unternehmen und privaten Haushalte abzumildern, setzen jedoch wenig zusätzliche Impulse zur Konjunkturbelebung. Mit einer stimulierenden Wirkung von Fiskalmaßnahmen ist erst dann zu rechnen, wenn die COVID-19-Pandemie überwunden wurde. Für einen nachhaltigen Aufschwung bedarf es daher weiterhin einer expansiven Fiskalpolitik.
Wirtschaftsaktivität in Österreich bleibt stark beeinträchtigt (Economic Activity in Austria Remains Strongly Impaired)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(3), pp.183-190
Online since: 31.03.2021 0:00
 
Die heimische Wirtschaftsleistung schrumpfte im IV. Quartal 2020 und erholte sich auch in den ersten Wochen 2021 kaum. Privater Konsum und Exporte sind weiterhin deutlich schwächer als vor dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie. Im Dienstleistungsbereich und in der Konsumgütererzeugung bleibt die Stimmung zu Jahresbeginn skeptisch, wogegen der Investitionsgüterbereich vom Aufschwung der Weltwirtschaft profitiert. Die Inflation sank zuletzt und die Arbeitslosigkeit ist weiterhin hoch.
Konjunktureinschätzungen hellen sich auf. Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom März 2021 (Economic Forecasts Brighten Up. Results of the WIFO-Konjunkturtest (Business Cycle Survey) of March 2021)
WIFO Business Cycle Survey, 2021, (3), 12 pages
Supported by: European Commission, DG Economic and Financial Affairs
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 30.03.2021 14:00
Die Stimmung der österreichischen Unternehmen verbesserte sich im März merklich. Der WIFO-Konjunkturklimaindex notierte mit –3,2 Punkten (saisonbereinigt) nur mehr knapp im negativen Bereich und stieg gegenüber dem Vormonat deutlich an. Die Einschätzungen zur aktuellen Geschäftslage fielen zwar positiver aus, Unternehmen in behördlich stark eingeschränkten Branchen blieben jedoch weiterhin skeptisch. Die Konjunkturaussichten der Unternehmen hellten sich merklich auf und waren erstmals seit Beginn der COVID-19-Pandemie optimistisch.
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Tamara Fellinger

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