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WIFO-Publikationen: Julia Bachtrögler-Unger (39 Treffer)

Julia Bachtrögler-Unger, Julia Bachtrögler-Unger, Margit Schratzenstaller, Margit Schratzenstaller, Franz Sinabell
Der europäische COVID-19-Aufbauplan (The European COVID-19 Recovery Plan)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(4), S.321-334
Online seit: 06.05.2021 0:00
 
Der COVID-19-Aufbauplan der EU umfasst das temporäre Aufbaupaket NextGenerationEU (NGEU) im Umfang von 750 Mrd. € – dessen wichtigstes Instrument die Aufbau- und Resilienzfazilität (RRF) mit 672,5 Mrd. € ist – sowie den Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) 2021-2027 im Umfang von 1.074,3 Mrd. €. Während die Ausgabenstruktur des MFR nur mäßig modernisiert wurde, sind NGEU und vor allem die RRF explizit zukunftsorientiert: 37% der RRF-Mittel sollen in den Klimaschutz fließen, 20% in den digitalen Wandel. Neue Eigenmittel sollen künftig wichtige europäische Vorhaben unterstützen: Die bestehenden Eigenmittel zur Finanzierung des MFR werden um ein plastikbasiertes Eigenmittel ergänzt. Zur Tilgung der für NGEU aufgenommenen Schulden sollen u. a. eine Digitalsteuer, ein auf dem EU-Emissionshandelssystem basierendes Eigenmittel und ein CO2-Grenzausgleichsmechanismus beitragen.
Oliver Fritz, Julia Bachtrögler-Unger, Julia Bachtrögler-Unger, Philipp Piribauer (WIFO), Andreas Niederl, Beate Friedl, Karolin Gstinig, Nicholas Katz, Eric Kirschner, Simon Sarcletti (Joanneum Research)
Eine Evaluierung der Richtlinien und Wirkungen der Förderungen der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank in der Periode 2014/2020 (An Evaluation of the Guidelines and Impacts of the Support Programmes of the Austrian Hotel and Tourism Bank for the Funding Period 2014-2020)
Monographien, März 2021
Auftraggeber: Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Joanneum Research Forschungsgesellschaft mbH
Die Österreichische Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) ist die wichtigste Förderorganisation des Bundes für die Tourismus- und Freizeitwirtschaft in Österreich. Im Rahmen der vorliegenden Evaluierung wurden zum einen die Richtlinien der von der ÖHT angebotenen Förderprogramme für die Periode 2014/2020 nach ökonomischen Gesichtspunkten analysiert, wobei die Legitimität staatlicher Eingriffe und der daraus abgeleitete Förderbedarf im Mittelpunkt standen. Zum anderen wurde versucht, die möglichen Wirkungen der Förderungen auf Unternehmen und Regionen empirisch zu schätzen. Die daraus abgeleiteten Empfehlungen können in die Ausarbeitung neuer Richtlinien für die 2021 beginnende Förderperiode einfließen. So wird angeregt, die Förderinstrumente stärker an plausiblen Gründen von Marktversagen im Bereich des Tourismus zu orientieren und so zu gestalten, dass Mitnahmeeffekte – also die Finanzierung von Projekten, die auch ohne Förderung unverändert umgesetzt worden wären – verringert werden können. Auch regionale Gesichtspunkte könnten verstärkt in den Begutachtungsprozess eingehen. Die empirische Evidenz deutet darauf hin, dass ein positiver Zusammenhang zwischen den Förderungen und den Investitionen besteht. Um diese Evidenz in zukünftigen Evaluierungen erhärten zu können, wären jedoch zusätzliche Informationen über die fördernehmenden Unternehmen erforderlich, also eine Ausweitung der Bilanzdaten über längere Zeiträume sowie eine Erhebung der Erfolgskennzahlen von Unternehmen.
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(2), S.139-150
Online seit: 01.03.2021 0:00
 
Eine Forschungsarbeit des WIFO analysierte erstmals fondsübergreifend die Wirkung der europäischen Struktur- und Investitionsförderung auf die Regionalwirtschaft in Österreich seit 1995. Auf Grundlage einer neu geschaffenen Datenbasis zu EU-Förderungen und nationaler Kofinanzierung, die Individualdatenbestände von verantwortlichen bzw. abwickelnden Stellen zusammenführt, wurden die regionale Verteilung der Mittel und deren Wirkung auf die Wirtschaft der Bundesländer sowie kleinerer Einheiten (Arbeitsmarktbezirke, Gemeinden) untersucht. Die Ergebnisse sprechen dafür, dass die ESIF-Initiativen in Österreich zum Abbau regionaler Disparitäten beitrugen.
Monographien, Dezember 2020
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien – Wirtschaftskammer Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Die COVID-19-Pandemie und die zu ihrer Eindämmung gesetzten Maßnahmen führten die Wiener Stadtwirtschaft in eine schwere Rezession: Im 1. Halbjahr 2020 brach die reale Bruttowertschöpfung um 6,9% ein. Im gesamten Jahr 2020 dürfte die regionale Wirtschaftsleistung, dank Rebound-Effekten im Sommer und trotz erneuter Einschränkungen zu Jahresende, gegenüber 2019 um 6,2% gesunken sein. Der Rückgang ist in Wien damit spürbar geringer als im gesamten Bundesgebiet (–6,7%), was aber nicht zuletzt auf Sondereffekte zurückzuführen ist und sich in der Beschäftigungsentwicklung kaum niederschlägt. Die Arbeitslosenquote wird daher 2020 in Wien einen neuen Höchstwert erreichen. Für 2021 erwartet das WIFO auch für Wien eine Erholung, die wegen des neuerlichen Lockdown im I. Quartal jedoch schwach ausfallen dürfte: Die regionale Wertschöpfung dürfte 2021 – vom niedrigen Vorjahresniveau ausgehend – um etwas über +2% zunehmen; dieses Wachstum wird aber nicht ausreichen, um die wirtschaftlichen Einbußen und den Beschäftigungsrückgang des Jahres 2020 wettzumachen.
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(12), S.899-908
Online seit: 22.12.2020 0:00
 
Im Budgetentwurf des Bundes für 2021 wird die Steigerung der Gleichstellung von Frauen und Männern nicht explizit als budgetpolitischer Schwerpunkt genannt, wenngleich die Gleichstellungsdefizite in Österreich nach wie vor hoch sind und ihre Verringerung zum wirtschaftlichen Erfolg eines Landes beitragen kann. Die Identifikation der Wirkung von gleichstellungspolitischen Maßnahmen auf Wertschöpfung und Beschäftigung erfordert eine Kombination von mikroökonomischen Methoden und makroökonomischen Gleichgewichtsmodellrechnungen. Die dafür notwendigen Datengrundlagen, die die Grundvoraussetzung sind, um empirische Evidenz zur Wirksamkeit von gesetzten Maßnahmen zu erhalten, fehlen allerdings oftmals.
Die Wirtschaft in den Bundesländern, November 2020, 82 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 20.11.2020 0:00
 
Der Konjunkturverlauf wurde in Österreich im II. Quartal 2020 von der COVID-19-Pandemie und deren sozialen und ökonomischen Folgen geprägt. Insgesamt sank die Beschäftigung deutlich, die Arbeitslosigkeit stieg erheblich. Alle Bundesländer waren von der Krise stark betroffen, nach Wirtschaftssektoren ergab sich jedoch ein durchaus heterogenes Bild. So war der Rückgang der Nächtigungszahlen in den westlichen Bundesländern und in Wien besonders ausgeprägt, während die Sachgütererzeugung in Wien kaum Einbußen verzeichnete.
Monographien, August 2020, 76 Seiten
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 20.01.2021 0:00
 
Die vorliegende Kurzanalyse bietet einen kompakten Überblick über Inhalt und Umsetzungsstand von insgesamt 17 der von der Stadt Wien bisher gesetzten Maßnahmen zur Unterstützung der regionalen Unternehmen und ihrer Beschäftigten in der COVID-19-Krise und nimmt eine erste qualitative Einschätzung ihrer potentiellen Effekte vor. Angesichts des noch unvollständigen Datenstandes kann die vorliegende Studie die zu bewertenden Maßnahmen nicht umfassend evaluieren. Sie stellt vielmehr eine informierte Zwischenbilanz dar, die es erlaubt, erste Schlussfolgerungen zum bisher Erreichten zu ziehen, aber auch Verbesserungspotentiale aufzuzeigen, wodurch Lehren für möglicherweise notwendige weitere Initiativen abgeleitet werden können. Die Ergebnisse lassen eine rasche Umsetzung der Maßnahmen sowie – großteils – deren regionale Treffsicherheit und kurzfristige ökonomische Wirksamkeit erkennen. Die Kernaufgabe des untersuchten Maßnahmenpaketes, in der Pandemie rasch wirksame Soforthilfe zu leisten, scheint damit erfüllt. Weitere (längerfristige) Nutzendimensionen wurden durch die Maßnahmen nur teilweise berührt, sie werden bei möglichen weiteren, auf die Stützung der Konjunktur gerichteten Initiativen stärker in den Vordergrund zu rücken sein.
Konjunkturerwartungen verlieren an Dynamik. Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom August 2020 (Economic Expectations Lose Momentum. Results of the WIFO-Konjunkturtest (Business Cycle Survey) August 2020)
WIFO-Konjunkturtest, 2020, (8), 13 Seiten
Mit finanzieller Unterstützung von: Europäische Kommission, GD Wirtschaft und Finanzen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 28.08.2020 14:00
Die Konjunktureinschätzungen der österreichischen Unternehmen bleiben trotz weiterer Verbesserung im August skeptisch. Zwar stieg der WIFO-Konjunkturklimaindex (saisonbereinigt) um 4,3 Punkte, er lag aber mit –10,7 Punkten im negativen Bereich. Während sich die Einschätzungen der aktuellen Lage im August weiter verbesserten, schwächte sich die Dynamik der unternehmerischen Erwartungen deutlich ab.
Konjunkturbeurteilungen bleiben unter dem Eindruck der COVID-19-Krise – Erwartungen signalisieren beginnende Entspannung. Ergebnisse der Quartalsbefragung des WIFO-Konjunkturtests vom Juli 2020 (Economic Assessments Remain in the Grip of the COVID-19 Crisis – Expectations Signal a Beginning Recovery. Results of the WIFO-Konjunkturtest Quarterly Survey of July 2020)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(8), S.587-596
Online seit: 24.08.2020 0:00
 
Die aktuellen Konjunktureinschätzungen waren im Juli weiterhin durch die COVID-19-Krise bestimmt. Nur in der Bauwirtschaft entspannt sich die Lage, aber auch in den anderen Sektoren ziehen die Konjunkturerwartungen an. Die WIFO-Konjunkturampel bestätigt diese Verbesserung der Stimmung im österreichischen Unternehmenssektor und zeigt eine Trendwende an. In allen Sektoren bleibt die Unsicherheit aber überdurchschnittlich hoch. Durchwegs stieg die Kapazitätsauslastung gegenüber der April-Umfrage, ebenso die gesicherte Produktionsdauer. Die Angaben der Unternehmen zu den Hindernissen ihrer Geschäftstätigkeit deuten auf die Verwerfungen im Zuge der COVID-19-Krise hin. Meistgenanntes Hemmnis war im Juli der "Mangel an Nachfrage".
Die Wirtschaft in den Bundesländern, August 2020, 82 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 01.09.2020 0:00
 
Die konjunkturelle Dynamik der heimischen Wirtschaft steht im I. Quartal 2020 im Zeichen der beginnenden COVID-19-Pandemie, welche sich in einem Rückgang der Beschäftigung sowie einem Anstieg der Arbeitslosigkeit widerspiegelt. Regional zeigt sich zwar sektoral ein durchaus heterogenes Bild, jedoch verzeichneten alle Bundesländer empfindliche wirtschaftliche Einbußen auf einer breiten Ebene.
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