Suche nach PublikationenErweiterte Suche

WIFO-Publikationen: Philipp Piribauer (65 Treffer)

Oliver Fritz, Julia Bachtrögler-Unger, Julia Bachtrögler-Unger, Philipp Piribauer (WIFO), Andreas Niederl, Beate Friedl, Karolin Gstinig, Nicholas Katz, Eric Kirschner, Simon Sarcletti (Joanneum Research)
Eine Evaluierung der Richtlinien und Wirkungen der Förderungen der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank in der Periode 2014/2020 (An Evaluation of the Guidelines and Impacts of the Support Programmes of the Austrian Hotel and Tourism Bank for the Funding Period 2014-2020)
Monographien, März 2021
Auftraggeber: Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Joanneum Research Forschungsgesellschaft mbH
Die Österreichische Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) ist die wichtigste Förderorganisation des Bundes für die Tourismus- und Freizeitwirtschaft in Österreich. Im Rahmen der vorliegenden Evaluierung wurden zum einen die Richtlinien der von der ÖHT angebotenen Förderprogramme für die Periode 2014/2020 nach ökonomischen Gesichtspunkten analysiert, wobei die Legitimität staatlicher Eingriffe und der daraus abgeleitete Förderbedarf im Mittelpunkt standen. Zum anderen wurde versucht, die möglichen Wirkungen der Förderungen auf Unternehmen und Regionen empirisch zu schätzen. Die daraus abgeleiteten Empfehlungen können in die Ausarbeitung neuer Richtlinien für die 2021 beginnende Förderperiode einfließen. So wird angeregt, die Förderinstrumente stärker an plausiblen Gründen von Marktversagen im Bereich des Tourismus zu orientieren und so zu gestalten, dass Mitnahmeeffekte – also die Finanzierung von Projekten, die auch ohne Förderung unverändert umgesetzt worden wären – verringert werden können. Auch regionale Gesichtspunkte könnten verstärkt in den Begutachtungsprozess eingehen. Die empirische Evidenz deutet darauf hin, dass ein positiver Zusammenhang zwischen den Förderungen und den Investitionen besteht. Um diese Evidenz in zukünftigen Evaluierungen erhärten zu können, wären jedoch zusätzliche Informationen über die fördernehmenden Unternehmen erforderlich, also eine Ausweitung der Bilanzdaten über längere Zeiträume sowie eine Erhebung der Erfolgskennzahlen von Unternehmen.
Die Wirtschaft in den Bundesländern, Februar 2021, 84 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 01.03.2021 0:00
 
Die Dynamik der österreichischen Wirtschaft stand im III. Quartal 2020 weiterhin im Zeichen der COVID-19-Pandemie, obgleich die Einbrüche deutlich schwächer ausfielen als im II. Quartal. Auf dem heimischen Arbeitsmarkt ging die Beschäftigung im III. Quartal im Vorjahresvergleich weiterhin zurück, und die Arbeitslosigkeit nahm weiter zu. Sämtliche Bundesländer verzeichneten empfindliche und breit gestreute wirtschaftliche Einbußen.
Monographien, Dezember 2020
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien – Wirtschaftskammer Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Die COVID-19-Pandemie und die zu ihrer Eindämmung gesetzten Maßnahmen führten die Wiener Stadtwirtschaft in eine schwere Rezession: Im 1. Halbjahr 2020 brach die reale Bruttowertschöpfung um 6,9% ein. Im gesamten Jahr 2020 dürfte die regionale Wirtschaftsleistung, dank Rebound-Effekten im Sommer und trotz erneuter Einschränkungen zu Jahresende, gegenüber 2019 um 6,2% gesunken sein. Der Rückgang ist in Wien damit spürbar geringer als im gesamten Bundesgebiet (–6,7%), was aber nicht zuletzt auf Sondereffekte zurückzuführen ist und sich in der Beschäftigungsentwicklung kaum niederschlägt. Die Arbeitslosenquote wird daher 2020 in Wien einen neuen Höchstwert erreichen. Für 2021 erwartet das WIFO auch für Wien eine Erholung, die wegen des neuerlichen Lockdown im I. Quartal jedoch schwach ausfallen dürfte: Die regionale Wertschöpfung dürfte 2021 – vom niedrigen Vorjahresniveau ausgehend – um etwas über +2% zunehmen; dieses Wachstum wird aber nicht ausreichen, um die wirtschaftlichen Einbußen und den Beschäftigungsrückgang des Jahres 2020 wettzumachen.
Die Wirtschaft in den Bundesländern, November 2020, 82 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 20.11.2020 0:00
 
Der Konjunkturverlauf wurde in Österreich im II. Quartal 2020 von der COVID-19-Pandemie und deren sozialen und ökonomischen Folgen geprägt. Insgesamt sank die Beschäftigung deutlich, die Arbeitslosigkeit stieg erheblich. Alle Bundesländer waren von der Krise stark betroffen, nach Wirtschaftssektoren ergab sich jedoch ein durchaus heterogenes Bild. So war der Rückgang der Nächtigungszahlen in den westlichen Bundesländern und in Wien besonders ausgeprägt, während die Sachgütererzeugung in Wien kaum Einbußen verzeichnete.
Prognose der Beschäftigung, Arbeitslosenquote und Lohnsumme der österreichischen Gesundheitskasse nach Bundesländern für die Jahre 2020 bis 2025 (Forecast of Employment, Unemployment Rate and Wage Bill of the Austrian health insurance Funds by Länder for the Years 2020 to 2025)
Monographien, November 2020
Auftraggeber: Dachverband der Sozialversicherungsträger
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 15.11.2020 0:00
Die COVID-19-Pandemie und die im I. Quartal 2020 zur Eindämmung des Infektionsrisikos verhängten Restriktionen hatten Anfang 2020 eine tiefe Rezession zur Folge. In Österreich wird für 2020 mit einem Rückgang der Beschäftigung um 1,9% gerechnet. 2021 und 2022 sollte die Beschäftigung aber wieder wachsen. Die Arbeitslosenquote wird 2020 bei 9,8% liegen und bis 2025 wieder auf 7,5% zurückgehen. Die beitragspflichtige Lohnsumme der österreichischen Gesundheitskasse sollte 2020 um 1,7% schrumpfen, 2021 um 2,9% und 2022 um 4,6% steigen. In den Tourismus-Bundesländern der Westregion (Salzburg und Tirol) sowie in Wien und Kärnten sinkt die Beschäftigung 2020 am deutlichsten, in den anderen Bundesländern der Ostregion am schwächsten. Die Arbeitslosenquote wird 2020 in allen Bundesländern steigen, am stärksten in Wien, Tirol, Salzburg und der Steiermark. Das Wachstum der beitragspflichtigen Lohnsumme folgt der Beschäftigungsdynamik: Tirol, Kärnten, Salzburg, Wien und die Steiermark werden demnach 2020 die höchsten Rückgänge aufweisen, das Burgenland und Niederösterreich die geringsten.
Monographien, August 2020, 76 Seiten
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 20.01.2021 0:00
 
Die vorliegende Kurzanalyse bietet einen kompakten Überblick über Inhalt und Umsetzungsstand von insgesamt 17 der von der Stadt Wien bisher gesetzten Maßnahmen zur Unterstützung der regionalen Unternehmen und ihrer Beschäftigten in der COVID-19-Krise und nimmt eine erste qualitative Einschätzung ihrer potentiellen Effekte vor. Angesichts des noch unvollständigen Datenstandes kann die vorliegende Studie die zu bewertenden Maßnahmen nicht umfassend evaluieren. Sie stellt vielmehr eine informierte Zwischenbilanz dar, die es erlaubt, erste Schlussfolgerungen zum bisher Erreichten zu ziehen, aber auch Verbesserungspotentiale aufzuzeigen, wodurch Lehren für möglicherweise notwendige weitere Initiativen abgeleitet werden können. Die Ergebnisse lassen eine rasche Umsetzung der Maßnahmen sowie – großteils – deren regionale Treffsicherheit und kurzfristige ökonomische Wirksamkeit erkennen. Die Kernaufgabe des untersuchten Maßnahmenpaketes, in der Pandemie rasch wirksame Soforthilfe zu leisten, scheint damit erfüllt. Weitere (längerfristige) Nutzendimensionen wurden durch die Maßnahmen nur teilweise berührt, sie werden bei möglichen weiteren, auf die Stützung der Konjunktur gerichteten Initiativen stärker in den Vordergrund zu rücken sein.
Die Wirtschaft in den Bundesländern, August 2020, 82 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 01.09.2020 0:00
 
Die konjunkturelle Dynamik der heimischen Wirtschaft steht im I. Quartal 2020 im Zeichen der beginnenden COVID-19-Pandemie, welche sich in einem Rückgang der Beschäftigung sowie einem Anstieg der Arbeitslosigkeit widerspiegelt. Regional zeigt sich zwar sektoral ein durchaus heterogenes Bild, jedoch verzeichneten alle Bundesländer empfindliche wirtschaftliche Einbußen auf einer breiten Ebene.
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(6), S.461-478
Online seit: 02.07.2020 17:00
 
Hatten im Jahr 2018 die Bundesländer mit stärker von der Industrie geprägter Wirtschaftsstruktur von Wachstumsvorteilen profitiert, so verlagerten sich diese 2019 weitgehend zugunsten der stärker dienstleistungsorientierten Länder. Dieses Muster wurde nur von der Steiermark durchbrochen, die laut WIFO-Schnellschätzung 2019 das höchste Wirtschaftswachstum aller Bundesländer aufwies. Die Beschäftigungsentwicklung verlor parallel zur Entwicklung der Wertschöpfung an Dynamik, blieb jedoch in allen Bundesländern positiv.
Monographien, Juni 2020
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien – Wirtschaftskammer Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Die Zäsur der COVID-19-Pandemie teilt den Beobachtungszeitraum dieses Konjunkturberichtes in zwei ganz unterschiedliche Phasen: Einer "sanften Landung" der Konjunktur im Jahresverlauf 2019 und Anfang 2020 folgte ein massiver Wirtschaftseinbruch gegen Ende der Beobachtungsperiode. Im Verlauf des Jahres 2019 verlor die Dynamik der Wiener Wirtschaft deutlich an Kraft, ohne in eine Rezession zu münden. In Einklang mit der nationalen und internationalen Konjunktur nahm die reale Bruttowertschöpfung in Wien im 2. Halbjahr 2019 noch um 1,2% zu. Das Jahreswachstum 2019 blieb damit (bei +1,5%) um 0,7 Prozentpunkte unter jenem des Jahres 2018, die regionale Dynamik reichte aber an den Österreich-Durchschnitt heran und war noch mit erheblichen und auch im nationalen Vergleich hohen Beschäftigungsgewinnen verbunden (+1,9%, Österreich +1,6%). Erste Anzeichen einer beginnenden Konjunkturerholung im Jänner und Februar 2020 kamen mit Ausbruch der Pandemie und den zu ihrer Eindämmung ergriffenen Maßnahmen Mitte März allerdings zu einem abrupten Ende. Für 2020 ist (auch) für Wien eine schwere Rezession abzusehen: Die Wirtschaftsleistung Wiens dürfte heuer bei leichten strukturbedingten Vorteilen gegenüber Österreich insgesamt (–5,2%) um mindestens 4,1% schrumpfen. Trotz stützender Maßnahmen der COVID-Kurzarbeit dürfte dies deutliche Beschäftigungsverluste (–1,5%, Österreich –1,7%) nach sich ziehen. Die regionale Arbeitslosenquote wird damit um rund 2 Prozentpunkte steigen und mit 13,7% im Jahresdurchschnitt den höchsten Wert seit der unmittelbaren Nachkriegszeit erreichen.
Die Wirtschaft in den Bundesländern, Juni 2020, 85 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 11.06.2020 18:00
 
Die Konjunkturdynamik fußte im Jahr 2019 auf einer breiten sektoralen Basis, verlor jedoch gegenüber den Jahren zuvor etwas an Kraft. Auf dem Arbeitsmarkt äußerte sich die weiterhin solide Wirtschaftsentwicklung in einem Anstieg der Beschäftigung und einem Rückgang der Arbeitslosigkeit. Regional zeigte sich insgesamt jedoch ein sehr heterogenes Bild.
Mehr

Ihre Ansprechpersonen: Redaktionsteam

E-Mail: publikationen@wifo.ac.at

Tamara Fellinger

Tätigkeitsbereiche: Redaktion, Website, Publikationen, Abonnentenbetreuung

Tatjana Weber

Tätigkeitsbereiche: Redaktion, Website, Publikationen, Abonnentenbetreuung