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WIFO-Publikationen: René Böheim (16 Treffer)

Die Entwicklung des Lohnunterschiedes zwischen Frauen und Männern in Österreich von 2005 bis 2019 (The Development of the Wage Gap Between Men and Women in Austria from 2005 until 2019)
WIFO Research Briefs, 2021, (2), 11 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 01.03.2021 0:00
Wie wissenschaftliche Untersuchungen regelmäßig belegen, gibt es in Österreich geschlechtsspezifische Lohnunterschiede. Der vorliegende Research Brief untersucht auf Basis von EU-SILC-Daten die Entwicklung dieser Unterschiede im Zeitraum 2005 bis 2019. Während der Stundenlohn von Frauen im Jahr 2005 um etwa 20,5% geringer war als jener der Männer, sank diese Differenz bis 2019 auf 15,3%. Auch der um bestimmte Merkmale wie etwa die Schulbildung und Berufserfahrung "bereinigte" Lohnunterschied ging je nach statistischer Methode bis 2019 auf 6% bis 11% zurück (2005: 9% bis 17%). Der Hauptgrund für den Rückgang ist eine Angleichung der Merkmale von Frauen und Männern, die auf dem Arbeitsmarkt nachgefragt werden. Die größte Bedeutung für den Lohnunterschied kommt neben nicht beobachteten Merkmalen der Berufswahl und der Berufserfahrung zu, die im Fall von Frauen durch Kinderbetreuungszeiten eingeschränkt wird. Der vorliegende Research Brief ist eine Aktualisierung von Böheim, R., Fink, M., Zulehner, C., "About time: the narrowing gender wage gap in Austria", Empirica, 2020.
BBEN – Beratungs- und Betreuungsleistungen für Personen mit multiplen Vermittlungshindernissen. Kosten-Ertrags-Analyse (BBEN – Counselling and Care Services for Persons with Multiple Placement Barriers. Cost-Revenue Analysis)
Monographien, Jänner 2020, 59 Seiten
Auftraggeber: Arbeitsmarktservice Österreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 24.11.2020 0:00
 
Das spezielle Angebot an Beratungs- und Betreuungsleistungen für Personen mit multiplen Vermittlungshindernissen (BBEN) wird vom AMS derzeit in ausgewählten regionalen Geschäftsstellen erprobt. Untersucht wird, wie sich seine Einführung auf die Kosten-Ertrags-Relation des AMS im Vergleich mit einer Situation unveränderter Betreuung und Förderung dieser Zielgruppe auswirkt. Etwaige Kostenveränderungen resultieren aus Veränderungen der Inanspruchnahme von Betreuungs- und Beratungsleistungen, der Maßnahmenteilnahme, des weiteren Verlaufes der Arbeitslosigkeit und des Leistungsbezuges sowie der nachfolgenden Beschäftigungsintegration. Während der Pilotphase in den Jahren 2017 und 2018 ergaben sich für das AMS in einem kurzen Zeitraum von einem Jahr keine Kostenersparnisse aus der Veränderung der Betreuungsstrategie für Personen mit multiplen Vermittlungshindernissen.
Monographien, Oktober 2019, 106 Seiten
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 20.01.2020 0:00
 
Aufgabe der vorliegenden Studie war es, für unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten für das Arbeitslosengeld-Neu Auswirkungen auf die Zahl der Bezieherinnen und Bezieher, auf die Höhe der Existenzsicherungsleistungen und auf den Budgeteinsatz für die Arbeitslosenversicherung sowie die Systeme der Bedarfsorientierten Mindestsicherung (bzw. Sozialhilfe) zu simulieren. Die konkreten Szenarien wurden von politisch verantwortlicher Seite vorgegeben, keines davon erlangte den Status eines akkordierten Umsetzungsvorschlages für ein Arbeitslosengeld-Neu. Die Analyse basiert auf einem Mikrosimulationsmodell und umfasst sowohl die Veränderung der Zahl der Leistungsberechtigten und der Leistungshöhe als auch die Gesamtausgaben des vorgeschlagenen Systems im Vergleich zum Status quo. Die Wirkung dieser Arbeitslosengeldvarianten auf das nachgelagerte System der Bedarfsorientierten Mindestsicherung bzw. Sozialhilfe wird mit einem stilisierten Modell geschätzt. Die hier beispielhaft durchgeführte detaillierte Schätzung der Auswirkungen von Gestaltungsoptionen der Arbeitslosenversicherung bietet die Möglichkeit, politische Entscheidungsfindung auf eine sachorientiertere Basis zu stellen.
WIFO Working Papers, 2019, (589), 42 Seiten
Online seit: 31.10.2019 0:00
We examine the gender wage gap in Austria from 2005 to 2017 using data from EU-SILC. The raw wage gap declined from 18.6 log points in 2005 to 14.9 log points in 2017. We use standard decomposition techniques that correct for differences in the distributions of human capital and other variables between men and women. All calculated decompositions indicate that the unexplained part of the gender wage gap decreased substantially over the last ten years. The decrease of the unexplained gender wage gap between the largest gap in this period (2006) and the most recent gap (2017) ranges from 3.7 log points to 8.5 log points depending on the decomposition approach. Using the approach developed by Neumark (1988), the corrected wage gap shrank from 8.7 log points in 2005 (8.8 log points in 2006) to 5.1 log points in 2017. The main reason for the decline in wage differences is the relative improvement of women's observed and unobserved characteristics.
Thomas Leoni, René Böheim
Fehlzeitenreport 2018. Krankheits- und unfallbedingte Fehlzeiten in Österreich – Präsentismus und Absentismus (Absence from Work Report 2018. Absences Due to Sickness and Accidents in Austria – Presenteeism and Absenteeism)
Monographien, Dezember 2018, 125 Seiten
Auftraggeber: Bundesarbeitskammer – Wirtschaftskammer Österreich – Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 11.12.2018 18:00
 
Der Fehlzeitenreport gibt eine Übersicht über Entwicklung und Verteilung der gesundheitsbedingten Fehlzeiten in Österreich. 2017 waren die Krankenstände gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert, die Beschäftigten verbrachten im Jahresverlauf durchschnittlich 12,5 Kalendertage im Krankenstand. Das entspricht einem Verlust an Jahresarbeitszeit von 3,4%. Der Fehlzeitenreport 2018 behandelt in einem Schwerpunktkapitel das Thema "Präsentismus und Absentismus". Den verfügbaren Daten zufolge ist etwa die Hälfte der österreichischen Beschäftigten im Jahresverlauf mindestens einmal trotz Krankheitssymptomen am Arbeitsplatz. Absentismus, d. h. das Vortäuschen eines Krankenstandes, betrifft einen kleineren Beschäftigtenkreis und ist weniger gut erforscht als Präsentismus, aber ebenfalls ein relevanter Bestandteil der Arbeitswelt. Sowohl Präsentismus als auch Absentismus verursachen Kosten und können kurz- und längerfristige Schäden für die Wirtschaft und die Gesellschaft zur Folge haben.
WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(9), S.713-725
Online seit: 22.09.2017 0:00
 
Daten der EU-SILC von 2005 bis 2015 zeigen einen insgesamt sinkenden Unterschied zwischen den mittleren Verdiensten von Frauen und Männern in Österreich. Der Teil des Unterschiedes, der nicht durch beobachtete Merkmale erklärt wird, stieg vor Ausbruch der Finanzmarktkrise bis 2008 noch, ist aber seit 2008 rückläufig und verringerte sich seit 2005 um 3,0 Prozentpunkte. Im selben Zeitraum stieg der durch beobachtbare Merkmale erklärte Teil um 0,7 Prozentpunkte. Die beobachteten, aber auch die nicht anhand von Beobachtungen erklärbaren Unterschiede zwischen Männern und Frauen wurden geringer, sodass sich auch der Lohnunterschied verringerte.
Die Auswirkungen einer Verbesserung der Betreuungsrelation für Arbeitslose in der Arbeitsvermittlung des AMS. Ergebnisse eines kontrollierten Experiments des AMS Österreich in der Servicezone der RGS Linz (The Effects of Raising the Number of Caseworkers for the Unemployed. Evidence from a Randomised Controlled Trial of the AMS Austria in the Service Zone of the Regional AMS Office Linz)
Monographien, Juni 2017, 99 Seiten
 
Die Beratung und Vermittlung von Arbeitslosen zählt zu den Kernaufgaben des AMS. Wie ein aktuelles Pilotprojekt zeigt, ist die Unterstützung der Arbeitsuchenden bei der Rückkehr in die Beschäftigung umso erfolgreicher, je weniger Personen die Berater und Beraterinnen zu betreuen haben. Mittels eines innovativen, kontrollierten Zufallsexperiments erprobte das AMS in den Jahren 2015 und 2016 eine Intensivierung der Beratungs- und Vermittlungsaktivitäten durch eine Ausweitung des Beratungspersonals. Die Auswertungen des WIFO zur Beratungszone der regionalen AMS-Geschäftsstelle Linz – eines von zwei Pilotstandorten – belegen: Ein besseres Betreuungsverhältnis schlägt sich in häufigeren Kontakten zwischen dem AMS-Beraterpersonal und den Arbeitsuchenden, mehr Vermittlungsvorschlägen, mehr Maßnahmenzuweisungen und Sanktionen nieder und verkürzt dadurch signifikant die Arbeitslosigkeit. Diese Verkürzung der Arbeitslosigkeit beruht zum einen darauf, dass Arbeitslosen häufiger eine Beschäftigungsaufnahme gelingt. Zum anderen geht sie auf vermehrte Abmeldungen aus der Arbeitslosigkeit ohne Beschäftigungsaufnahme zurück.
Die Auswirkungen einer Verbesserung der Betreuungsrelation für Arbeitslose in der Arbeitsvermittlung des AMS. Ergebnisse eines kontrollierten Experiments des AMS Österreich in der Beratungszone der RGS Esteplatz in Wien (The Effects of Raising the Number of Caseworkers for the Unemployed. Evidence from a Randomised Controlled Trial of the AMS Austria in the Counselling Zone of the Regional AMS Office Vienna, Esteplatz)
Monographien, Februar 2017, 104 Seiten
 
Die Beratung und Vermittlung von Arbeitslosen zählt zu den Kernaufgaben des AMS. Wie ein aktuelles Pilotprojekt zeigt, ist die Unterstützung der Arbeitsuchenden bei der Rückkehr in die Beschäftigung umso erfolgreicher, je weniger Personen die Berater und Beraterinnen zu betreuen haben. Mittels eines innovativen, kontrollierten Zufallsexperiments erprobte das AMS in den Jahren 2015 und 2016 eine Intensivierung der Beratungs- und Vermittlungsaktivitäten durch eine Ausweitung des Beratungspersonals. Die Auswertungen des WIFO zur Beratungszone der regionalen AMS-Geschäftsstelle Wien–Esteplatz – eines von zwei Pilotstandorten – belegen: Ein besseres Betreuungsverhältnis schlägt sich in häufigeren Kontakten zwischen dem AMS-Beraterpersonal und den Arbeitsuchenden, mehr Vermittlungsvorschlägen, mehr Maßnahmenzuweisungen und Sanktionen nieder und verkürzt dadurch signifikant die Arbeitslosigkeit. Diese Verkürzung der Arbeitslosigkeit beruht zum einen darauf, dass Arbeitslosen häufiger eine Beschäftigungsaufnahme gelingt. Zum anderen geht sie auf vermehrte Abmeldungen aus der Arbeitslosigkeit ohne Beschäftigungsaufnahme zurück.
We examine the change of the gender wage gap in Austria between 2002 and 2007 using Juhn et al. (Workers and their wages, AEI Press, Washington DC, 1991, pp. 107-143) decomposition. We analyse data from Austrian tax records which we merge with social security records and Austrian microcensuses of the years 2002 and 2007. We find that the gender wage gap declined from 21 percent in 2002 to 18 percent in 2007. The main determinant of this decline is the relative improvement of women's unobserved characteristics. The decline of the gender wage gap is also due to women having attained more formal education and to a convergence of men's and women's returns to education. Women's improved educational attainments were partly offset by a shift in the demand for skilled workers that disadvantaged unskilled workers, most of whom are women, resulting in a moderate decrease of the gender pay gap over these years. Robustness checks confirm our results.
WIFO-Monatsberichte, 2013, 86(11), S.883-896
Online seit: 28.11.2013 0:00
 
Etwa 45% der erwerbstätigen Frauen, aber nur 8% der erwerbstätigen Männer sind in Österreich teilzeitbeschäftigt. Ob diese ungleiche Verteilung Einfluss auf den Lohnunterschied zwischen unselbständig beschäftigten Frauen und Männern im privaten Sektor hat, wird mit Daten des EU-SILC 2005-2011 untersucht. Der Bruttostundenlohn von Vollzeitbeschäftigten ist demnach für Frauen und Männer nur geringfügig höher als der von Teilzeitbeschäftigten. Die Nettolöhne sind sowohl für Frauen als auch für Männer in Teilzeitbeschäftigung aufgrund des progressiven Steuertarifes pro Stunde sogar höher als für Vollzeitbeschäftigte. Frauen in Teilzeitbeschäftigung sind nach Berücksichtigung verschiedener individueller, haushalts- und arbeitsplatzspezifischer Merkmale "positiv selektiert": Diese Personengruppe weist unbeobachtete Merkmale auf, die mit höheren Stundenlöhnen in Zusammenhang stehen. Diese positive Selektion macht je nach Ausmaß der Teilzeitbeschäftigung 10% bis 18% des Lohndifferentials zwischen Frauen und Männern aus. Wenn man daher nur Vollzeitbeschäftigte für einen Verdienstvergleich heranzieht, wird das Lohndifferential überschätzt.
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