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WIFO-Publikationen: Fanny Dellinger (4 Treffer)

WIFO Working Papers, 2021, (626), 37 Seiten
Online seit: 21.02.2021 9:00
This paper analyses the influence of welfare benefit levels on migrants' location choices within their host country and thus provides a rare empirical test of the Welfare Magnet Hypothesis. In Austria, asylum seekers are distributed across federal states according to a quota, but once they are granted protection, they are free to move wherever they want. Welfare benefit levels for refugees vary over states depending on a person's protection status and – due to a series of welfare benefit reforms at the state level – over time. This institutional structure allows to causally identify the effect of welfare benefit differentials on refugees' first autonomous location choice. We employ two complementary identification strategies, the first is based on variation over states and protection-status groups. The second is based on the welfare reforms at the state level and exploits variation over states, groups and time. The results provide evidence in favour of the Welfare Magnet Hypothesis.
Margit Schratzenstaller, Fanny Dellinger
WIFO-Monatsberichte, 2018, 91(2), S.121-137
Online seit: 22.02.2018 0:00
 
Die Frauenbeschäftigung sowie die Verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit zwischen Frauen und Männern werden im Rahmen des Abgabensystems durch eine Reihe von Regelungen beeinflusst, die in erster Linie die Belastung der Arbeitseinkommen mit Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträgen betreffen. Das österreichische Abgabensystem enthält verschiedene Regelungen, die eine ungleiche Verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit zwischen Frauen und Männern unterstützen. Zudem wirken die generell relativ hohen Abgabensätze vor allem im unteren und mittleren Einkommensbereich dämpfend auf die Entscheidung von Frauen über Arbeitsmarktpartizipation und Stundenausmaß.
Margit Schratzenstaller, Fanny Dellinger
Genderdifferenzierte Lenkungswirkungen des Abgabensystems auf das Arbeitsangebot (Gender-differentiated Effects of the Tax System on Labour Supply)
WIFO-Monatsberichte, 2018, 91(2), S.105-120
Online seit: 22.02.2018 0:00
 
Seit der Einführung der Wirkungsorientierung im Bund fokussiert das Gleichstellungsziel der "UG 16 Öffentliche Abgaben" auf die Unterstützung einer gleichmäßigeren Verteilung der bezahlten und unbezahlten Arbeit zwischen Frauen und Männern durch das Abgabensystem. Die Erreichung dieses Gleichstellungszieles wird von einer Vielzahl von Faktoren bestimmt. Wie sowohl theoretische Überlegungen als auch empirische Evidenz nahelegen, beeinflusst auch das Abgabensystem das Arbeitsangebot von Frauen sowie die Verteilung der unbezahlten Arbeit zwischen den Geschlechtern und somit den Zielerreichungsgrad des Gleichstellungszieles des Bundesministeriums für Finanzen.
Margit Schratzenstaller, Fanny Dellinger
Genderdifferenzierte Lenkungswirkungen des Abgabensystems (Gender Equality Goals in the Tax System)
Studien, Dezember 2017, 67 Seiten
Auftraggeber: Bundesministerium für Finanzen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 06.12.2017 0:00
 
Im Rahmen der Wirkungsorientierung des Bundes ist jedes Ressort zur Formulierung eines Gleichstellungszieles verpflichtet. Gemäß einem der Gleichstellungsziele des Bundesministeriums für Finanzen soll das Abgabensystem zu einer gleichmäßigeren Verteilung der Erwerbsarbeit und der unbezahlten Arbeit zwischen Frauen und Männern beitragen. Vor diesem Hintergrund bietet die Studie einen Literaturüberblick über empirische Ergebnisse zum Einfluss von Steuern und Abgaben auf das Arbeitskräfteangebot von Frauen, die Verteilung der bezahlten und unbezahlten Arbeit in Paarhaushalten sowie Ausbildungsentscheidungen und Unternehmensgründungen von Frauen. Dabei werden nicht nur direkte, sondern auch indirekte Steuern berücksichtigt. Das Arbeitskräfteangebot von Frauen reagiert demnach in Österreich wie generell in den Industrieländern sowohl hinsichtlich der Arbeitsmarktpartizipation als auch des Stundenausmaßes wesentlich empfindlicher auf die gesamte direkte Abgabenbelastung der Arbeitseinkommen als jenes von Männern. Zudem dürften eine Reihe von Begünstigungen im Einkommensteuersystem bzw. im Rahmen der Sozialversicherungsbeiträge die Partizipationsentscheidung und die Aufteilung der bezahlten und unbezahlten Arbeit zwischen Frauen und Männern beeinflussen. Die Belastung der Arbeitseinkommen durch direkte Steuern und Abgaben (Lohnsteuer, Sozialversicherungsbeiträge) spielt die wichtigste Rolle, aber auch indirekte Steuern könnten das Arbeitskräfteangebot von Frauen sowie die Arbeitsteilung in Paarhaushalten beeinflussen; diese Fragestellung wurde allerdings für Industrieländer in der Literatur bislang kaum untersucht, empirische Belege für diese Annahmen fehlen daher bislang. Die Ausgestaltung von Steuern und Abgaben soll insgesamt primär Anreize für eine Verringerung der Frauenerwerbsbeteiligung vermeiden oder dämpfen sowie eine gleichmäßige Verteilung der bezahlten und unbezahlten Arbeit zwischen Frauen und Männern unterstützen und durch Sonderregelungen im Steuer- und Abgabenrecht fördern. Der Literaturüberblick untermauert darüber hinaus die Annahme, dass durch die Besteuerung auch andere individuelle ökonomische Entscheidungen von Männern und Frauen – in unterschiedlichem Ausmaß – beeinflusst werden, etwa Bildungsentscheidungen oder Unternehmensgründungen. Hier besteht allerdings noch erheblicher Forschungsbedarf, insbesondere hinsichtlich der empirischen Überprüfung möglicher Effekte allgemein und für Frauen im Besonderen.

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