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WIFO-Publikationen: Peter Huber (304 Treffer)

WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(6), S.391-409
Online seit: 05.07.2022 0:00
 
Österreichs Wirtschaft erholte sich 2021 spürbar von der COVID-19-Krise, wobei der Aufschwung in allen Bundesländern zu beobachten war. Dennoch beeinflussten die Nachwirkungen der Krise weiterhin das regionale Konjunkturbild: Die beiden tourismusintensivsten Bundesländer Tirol und Salzburg hinkten den anderen Bundesländern im Wachstum hinterher. Vom Aufschwung profitierten alle Wirtschaftsbereiche mit Ausnahme der Beherbergung und Gastronomie, sodass die Beschäftigung rasch wieder das Vorkrisenniveau erreichte – nur in Tirol, Salzburg und Vorarlberg war dies 2021 noch nicht der Fall.
WIFO Research Briefs, 2022, (8), 12 Seiten
Online seit: 23.03.2022 9:00
Auf Basis bisher bekannter Ergebnisse sowie vorliegender Studien des WIFO zu früheren Zuwanderungs- und Flüchtlingswellen werden die weitere Entwicklung der Fluchtbewegungen aus der Ukraine nach Österreich sowie die daraus resultierenden Herausforderungen diskutiert. Österreich sollte zwar nicht primäres Zielland dieser Fluchtbewegung werden, dennoch ist angesichts des Umfangs der bisherigen Flüchtlingszahlen zu erwarten, dass die Zahl der Flüchtlinge aus der Ukraine in den nächsten Wochen weiter deutlich ansteigt. Die zentrale daraus entstehende Herausforderung besteht darin, die für die Betreuung der Flüchtlinge notwendigen Voraussetzungen in den Bereichen Wohnen, Schule, Gesundheit und Arbeit sicherzustellen.
WIFO Research Briefs, 2022, (3), 13 Seiten
Online seit: 25.02.2022 17:00
Während Russland hinsichtlich seiner wirtschaftlichen Größe für Österreich und die EU nur von geringer Bedeutung ist, zeigen sich auf der Importseite Abhängigkeiten, weil vor allem Gasimporte aus Russland nicht kurzfristig durch Importe aus alternativen Bezugsquellen ersetzt werden können. Daher wird die Eskalation des Russland-Ukraine-Konfliktes die Wirtschaft im Euro-Raum vor allem über höhere Energiepreise, aber auch höhere Lebensmittelpreise, treffen. Im Jänner 2022 leisteten die Energiepreise einen Beitrag von rund 35% zur österreichischen Inflationsrate. Käme es zu einer längeren Unterbrechung von Gaslieferungen ohne einen schnellen Aufbau von Alternativquellen, würden sich spätestens im Spätherbst Knappheiten erwarten lassen, die Auswirkungen auf die Chemie-, Düngemittel-, Pharma- und Kunststoffindustrie haben könnten. Die Risiken sind also erheblich, bis hin zu deutlichen Bremsspuren in der konjunkturellen Entwicklung. Österreichische Banken haben im internationalen Vergleich hohe Kreditforderungen an russische Kundinnen und Kunden. Das Land liegt hinsichtlich der ausstehenden Beträge an dritter Stelle. Bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt ist Österreich mit Abstand am stärksten unter allen westlichen Ländern betroffen. Systemische Risiken entstehen aber aus der Russlandkrise für das heimische Bankensystem insgesamt eher nicht. Nur 4% der Auslandsforderungen österreichischer Banken sind mit Russland verbucht.
Die Wirtschaft in den Bundesländern, Februar 2022, 70 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 23.02.2022 9:00
 
Die wirtschaftliche Entwicklung der österreichischen Bundesländer stand im III. Quartal 2021 weiterhin im Zeichen einer kräftigen nationalen wie internationalen Erholung. Die konjunkturellen Aufholprozesse betreffen alle Bundesländer gleichermaßen und fußen auf einer breiten sektoralen Basis. Die aufhellende wirtschaftliche Entwicklung sorgt auch für Entspannung auf dem Arbeitsmarkt, was sich in steigenden Beschäftigungszahlen sowie sinkender Arbeitslosigkeit widerspiegelt.
Die Wirtschaft in den Bundesländern, November 2021, 67 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 25.11.2021 9:00
 
Die wirtschaftliche Entwicklung der österreichischen Bundesländer stand im II. Quartal 2021 im Zeichen der kräftigen nationalen wie internationalen Erholung. Alle Indikatoren zur regionalen Produktions- und Beschäftigungskonjunktur zeigten im II. Quartal deutlich nach oben, die Arbeitslosigkeit war deutlich rückläufig. Im Tourismus werden massive Aufholeffekte sichtbar, insbesondere in Wien und in der Westregion betrugen die Nächtigungszahlen jedoch noch einen Bruchteil des Vorkrisenniveaus im II. Quartal 2021.
Die Wirtschaft in den Bundesländern, August 2021, 78 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 23.08.2021 0:00
 
Die konjunkturelle Dynamik der heimischen Wirtschaft steht im I. Quartal 2021 weiterhin im Zeichen der COVID-19-Pandemie, welche sich in einem Rückgang der Beschäftigung sowie einem Anstieg in der Arbeitslosigkeit widerspiegelt. Aufgrund der pandemiebedingten Verwerfungen im heimischen Tourismus zeigen sich regional insbesondere die westlichen Bundesländer Salzburg, Tirol und Vorarlberg stärker betroffen.
Fünfter Bericht zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit Wiens. Teilbericht 2: Wettbewerbsfähigkeit in den sechs "Spitzenthemen" der Wirtschafts- und Innovationsstrategie "Wien 2030" (Fifth Report on the International Competitiveness of Vienna. Part 2: Competitiveness in the Six Thematic "Areas of Leadership" Defined by the Economy and Innovation Strategy "Vienna 2030")
Monographien, Juli 2021, 135 Seiten
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 10.08.2022 0:00
 
Der vorliegende Bericht verfolgt das Ziel, den Status quo und rezente Trends zu den sechs "Wiener Spitzenthemen" des Wirtschafts- und Innovationsprogrammes "Wien 2030" zum Start der Programmperiode (2019) im Rahmen einer empirischen Analyse darzustellen. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden zwei Analyse-Stränge verfolgt: Erstens, eine datengetriebene SWOT-Analyse auf Basis aktueller ökonomischer Methoden. Zweitens, ein beispielhaftes Monitoring der Zielerreichungsgrade zu den in "Wien 2030" für die einzelnen Spitzenthemen formulierten Ziele anhand geeigneter Indikatoren. Die SWOT-Analyse beurteilt das Profil eines Spitzenthemas nicht nur hinsichtlich der Spezialisierungsgrade (Lokationsquotienten) der zugrundeliegenden Wirtschaftsbereiche, sondern auch deren Einbettungsgrad in technologisch bzw. kognitiv verwandte Aktivitäten am Standort. Das Monitoring der Zielerreichungsgrade anhand ausgewählter Zielindikatoren versucht – wo immer möglich – auch einen internationalen Vergleich der Metropolregionen. Die Analyse verdeutlicht eine hohe Bedeutung der sechs Themenkreise für die Wirtschaft der Metropolregion Wien, eine hohe Wachstumsdynamik sowie gute Voraussetzungen für die erfolgreiche Weiterentwicklung aller sechs Themen auf Basis der vorhandenen Stärkefelder.
Monographien, Juli 2021, 422 Seiten
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 10.08.2022 0:00
 
Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, international harmonisierte Daten für Wien und die insgesamt 289 Metropolregionen in Europa in funktionaler Abgrenzung aufzubereiten und in Hinblick auf die territoriale Wettbewerbsfähigkeit Wiens im europäischen Metropolensystem vergleichend zu analysieren. Dabei stehen (Erfolgs-)Indikatoren sowie Bestimmungsgründe für die Effizienz des Produktionssystems, die Fähigkeit zur Integration der Bevölkerung ins Erwerbsleben, sowie die sozioökologische Nachhaltigkeit der Entwicklung im Vordergrund, wobei in den Vergleichen die 58 erstrangigen Metropolregionen Europas als Wien "ähnliche" Konkurrenzregionen die zentrale Benchmark bilden. Anhand der Ergebnisse werden die Stärken und Schwächen Wiens in der europäischen Metropolenkonkurrenz herausgearbeitet, und potentiell ertragreiche Stoßrichtungen der urbanen Wirtschafts- und Standortpolitik Wiens identifiziert. Die Ergebnisse zeigen Wien als Metropolregion mit auch zuletzt intakter ökonomischer Wettbewerbsposition und guten regionalen Einkommen. Allerdings hat ein auch im Metropolenvergleich rasches demographisches Stadtwachstum in der letzten Dekade bei nur mäßiger Wirtschaftsdynamik deutliche Spuren hinterlassen. Die zu Tage getretenen Herausforderungen in Effizienzposition, Arbeitsmarktintegration und sozialer Nachhaltigkeit werden eine explizit wachstumsorientierte, inklusive und ökologisch nachhaltige Wirtschafts- und Standortpolitik für die Metropolregion Wien erfordern. Sie kann nach unseren Ergebnissen auf intakte Grundlagen in Innovationsorientierung, struktureller Ausrichtung, Humanressourcen und Lebensqualität aufsetzen.
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(6), S.433-450
Online seit: 30.06.2021 0:00
 
Der durch die COVID-19-Pandemie ausgelöste Wirtschaftseinbruch traf die österreichischen Bundesländer unterschiedlich hart. Das ist vor allem der unterschiedlichen Krisenbetroffenheit der einzelnen Branchen und Unterschieden in der regionalen Wirtschaftsstruktur geschuldet. Neben dem Tourismus verzeichneten weite Teile des (Einzel-)Handels und der nicht wissensintensiven Marktdienstleistungen besonders kräftige Einbußen, aber auch die Sachgütererzeugung litt unter Absatzrückgängen im In- und Ausland. Die Wertschöpfungs- und Beschäftigungsverluste waren in der Ostregion (Wien, Niederösterreich, Burgenland) am geringsten. Zugleich fiel dort der Anstieg der Arbeitslosigkeit am schwächsten aus.
Die Wirtschaft in den Bundesländern, Juni 2021, 88 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 01.06.2021 0:00
 
Die konjunkturelle Entwicklung in Österreich wird im IV. Quartal 2020 weiterhin von der COVID-19-Pandemie bestimmt, was sich besonders deutlich in empfindlichen Rückgängen der Nächtigungen im Tourismus zeigt. Die Lage auf dem heimischen Arbeitsmarkt bleibt somit weiterhin angespannt. Regional verzeichneten alle Bundesländer wirtschaftliche Einbußen auf einer breiten sektoralen Basis.
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