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WIFO-Publikationen: Jürgen Janger (70 Treffer)

WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(10), S.783-796
Online seit: 04.11.2020 0:00
 
Österreich hat die monetären Ressourcen für die Wissensproduktion und -verwertung in den letzten Jahrzehnten auf ein Niveau über jenem der führenden Innovationsländer der EU gesteigert. Leistungsindikatoren etwa für Publikationen, Patente und innovationsintensive Start-ups weisen aber noch auf deutliche Aufholpotentiale hin, insbesondere im Vergleich mit weltweit führenden Ländern. Bestehenden exzellenten Forschungseinrichtungen oder innovationsintensiven Unternehmen fehlt es (noch) an Größe, um in der Gesamtleistung Österreichs sichtbar zu werden.
Jürgen Janger (WIFO), Thomas König (IHS)
Forschungspolitik in Österreich. Zentrale Ansatzpunkte für eine Leistungssteigerung in der Grundlagenforschung (Research Policy in Austria. Central Starting Points for Improving Performance in Basic Research)
Monographien, September 2020, 72 Seiten
Auftraggeber: Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Institut für Höhere Studien
Online seit: 17.11.2020 0:00
 
Dieser Bericht bewertet die Leistung des österreichischen Forschungssystems anhand von drei komplementären Politikzielen mit Schwerpunkt auf der Grundlagenforschung: Leistung in Bezug auf die Forschungsqualität, sozioökonomische Auswirkungen der Forschung und Richtung der Forschung mit Blick auf die Bewältigung von Herausforderungen. Für alle drei Dimensionen identifiziert der Bericht Bereiche mit Verbesserungspotential und diskutiert – basierend auf rezenter Literatur sowie im internationalen Vergleich – Ansatzpunkte, wie Leistungssteigerungen erzielt werden können.
Monographien, September 2020, 94 Seiten
Auftraggeber: Rat für Forschung und Technologieentwicklung
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 02.11.2020 0:00
 
In dieser möglichst umfassenden und systematischen Bewertung der Leistungsfähigkeit des österreichischen Innovationssystems im internationalen Vergleich erweisen sich von 14 grob abgegrenzten Bereichen "Finanzierung von Forschung und Entwicklung", "internationale Verflechtung", "Standortattraktivität" und "Unternehmens-FTI" als überdurchschnittlich gemessen an den führenden EU-Ländern. Die Leistungsfähigkeit der Bereiche "Forschung, Technologie und Innovation (FTI) in Klima und Umwelt", "Digitalisierung" sowie "innovationsintensive Gründungen" bleibt weit unter dem Durchschnitt. Etwas unterdurchschnittlich ist sie in den Bereichen "Effizienz", "tertiäre Bildung", "sekundäres Bildungssystem", "Geschlechtergleichstellung", "Regulierung und Steuern" sowie "Forschung an Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen". Allgemein rangiert Österreich (mit Ausnahmen) über dem EU-Durchschnitt, in vielen Fällen unter jenem der innovationsführenden Länder und fast immer unter dem Niveau der weltweiten Top-3-Länder. Ein Benchmarking-Fokus auf die EU und die führenden Innovationsländer der EU greift zu kurz – Innovationsleistung sollte zunehmend im weltweiten Kontext verglichen werden, um sie und ihre Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit umfassend abzubilden.
Monographien, Juni 2020, 32 Seiten
Auftraggeber: Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 05.06.2020 9:00
 
Die Maßnahmen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie ziehen eine massive weltweite Rezession nach sich. Die Studie beleuchtet zwei zentrale innovationspolitische Aspekte: Unternehmen, die Forschung und Entwicklung betreiben, bewältigen die Krise in der Regel besser. Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationstätigkeiten der Unternehmen sind prozyklisch, was Innovationen als langfristigen Treiber des Beschäftigungs- und Wirtschaftswachstums nachhaltig schwächen und die Entwicklung von Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen bremsen kann. Wirtschaftspolitische Schlussfolgerungen schließen die Studie.
Hans Georg Helmstädter, Anna Gehlke, Lukasz Hill, Bernd Klöver, Laura Wallor (CHE Consult), Christoph Badelt, Matthias Firgo, Oliver Fritz, Kathrin Hofmann, Mark Horridge, Jürgen Janger, Peter Mayerhofer, Andreas Reinstaller, Bartlomiej Rokicki, Nicole Schmidt (WIFO)
Studie von: CHE Consult GmbH – Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Akademie der Wissenschaften in Hamburg
In Kooperation mit CHE Consult analysierte das WIFO die Wirkung von Wissenschaft auf die Wettbewerbsfähigkeit in vier unterschiedlichen Kanälen. Eine Patentanalyse von Hamburger Forschungseinrichtungen zeigt zwar durchaus Kooperationen, die aber stärker lokal verankert sind und weniger breit thematisch streuen; eine Analyse der Produktivitätswirkung der Hamburger Hochschulen sowie ihres wirtschaftlichen Impact kommt zu positiven Ergebnisse, und eine Analyse der regionalen Wirtschaftsstruktur zeigt Defizite im Hightech-Bereich der Hamburger Wirtschaftsstruktur auf, die durch forcierte Investitionen in Wissenschaft und in Cluster, in denen Wissenschaft und Wirtschaft zusammenarbeiten, gezielt adressiert werden könnten.
Projektbasierte Grundlagenforschungsförderung im internationalen Vergleich. Implikationen für eine Exzellenzinitiative in Österreich (Project-based Basic Research Funding in an International Comparison. Implications for an Excellence Initiative in Austria)
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(3), S.159-172
Online seit: 25.03.2019 0:00
 
Beruhend auf einem Literatursurvey wurden wesentliche Merkmale der projektbasierten Grundlagenforschungsförderung identifiziert, die sich potentiell auf Qualität, Quantität und Richtung von Forschungsergebnissen auswirken können, wie z. B. Förderhöhe, -design und -kriterien. Dieser Merkmalskatalog ermöglicht einen systematischen Vergleich der Fördertätigkeit der größten Wissenschaftsfonds in den USA (NIH und NSF), dem Vereinigten Königreich (UKRI), Deutschland (DFG), den Niederlanden (NWO), der Schweiz (SNF) und Österreich (FWF). Wesentliche Unterschiede zeigen sich z. B. hinsichtlich des Anteils an der gesamten Forschungsfinanzierung, des Förderportfolios, der Erfolgsquoten, Losgrößen, Auszahlung indirekter Projektkosten und Beurteilungskriterien. Aus dem Vergleich können Implikationen für die Ausgestaltung einer österreichischen Exzellenzinitiative abgeleitet werden.
Monographien, Februar 2019, 207 Seiten
Auftraggeber: Expertenkommission Forschung und Innovation
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Mit finanzieller Unterstützung von: Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung
Online seit: 28.02.2019 0:00
 
Using a structured systematic comparative approach, this study analyses differences in (basic) research grant funding between the main academic research funding agency of Germany (DFG) and the main agencies of five other countries (FWF in Austria, SNSF in Switzerland, NWO in the Netherlands, UKRI in the UK, NIH and NSF in the USA). A systematic survey of the literature was used to identify differences in research grant funding which may impact on research outcomes, among them overall funding levels, funding portfolio, success rates, differences in grant design such as lot size and grant duration, the amount of overheads paid as well as differences in review criteria. There is little causally robust empirical literature on the impact of competitive research grant funding, other than that its share in overall funding and grant design matter. There are major differences between the grant funding agencies, both in terms of funding levels or success rates, but also in terms of grant design and peer review, which are likely to impact on research outcomes. Overall, the Swiss SNSF is the most generous funding agency in terms of success rates and funding levels while the Austrian FWF shows the lowest funding levels. NSF and NIH feature the lowest success rates. The Swiss, German and Austrian agencies put little emphasis on the economic impact of the research they fund by contrast with the Anglo-Saxon and Dutch ones. Overheads paid vary from none paid at all (FWF, NWO) to full reimbursement (NIH, NSF). Differences in overheads paid together with senior researchers being able to have their salary funded by grant funding (to buy out their teaching time) may lead to different dynamics in the growth of the scientific enterprise in a country.
Monographien, Dezember 2018, 26 Seiten
Auftraggeber: Rat für Forschung und Technologieentwicklung
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 16.01.2019 0:00
 
Die OECD initiierte 2015 das Projekt "Multiprod", das erstmals die Produktivitätsentwicklung von Unternehmen auf Basis von Unternehmensmikrodaten international vergleichend analysieren sollte. Das WIFO untersuchte aufgrund von Mikrodaten von Statistik Austria die Produktivitätsentwicklung in Österreich und verglich sie mit den am Multiprod-Projekt teilnehmenden Ländern (darunter die Innovation Leader Finnland, Schweden, Dänemark). Leider beeinflussen Strukturunterschiede zwischen den Unternehmensdaten von Statistik Austria (Leistungs- und Strukturerhebung) und anderen Ländern, wie z. B. das Fehlen von Kapitalstockdaten die Ergebnisse erheblich. Ein aussagekräftiger internationaler Vergleich der Daten war deshalb nicht möglich.
Geschlechterunterschiede auf dem Arbeitsmarkt für Wissenschaft und Forschung (Gender Differences on the Labour Market for Scientists and Researchers)
WIFO-Monatsberichte, 2018, 91(8), S.599-610
Online seit: 23.08.2018 0:00
 
Die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage in Hochschuleinrichtungen lassen keine Rückschlüsse auf eine Steigerung der Arbeitsmarktpartizipation von Wissenschafterinnen im Europäischen Forschungsraum zu. Zudem finden sich deutliche Hinweise auf geschlechtsspezifische Unterschiede zwischen den Arbeitsbedingungen und Karriereverläufen von Wissenschaftern und Wissenschafterinnen, auch zwischen den EU-Ländern und verschiedenen Karrierestufen. Die solcherart divergierenden Rahmenbedingungen können in der Folge die akademische Produktivität von Forscherinnen beeinträchtigen.
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