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WIFO-Publikationen: Andreas Reinstaller (70 Treffer)

WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(3), S.225-234
Online seit: 31.03.2021 0:00
 
Die Zunahme des Anteils chinesischer Importe am gesamten Importaufkommen dämpfte im Zeitraum 2003/2016 das Produktivitätswachstum von Unternehmen in der EU. Dieser Effekt fiel bei wachstumsstarken Unternehmen stärker aus und war im Niedrigtechnologiesektor größer als im Hochtechnologiebereich. Multinationale Unternehmen konnten dagegen von einer Zunahme der Importintensität mit China profitieren, wobei ein hohes Produktivitätswachstum in diesem Fall die positiven Effekte verstärkte.
WIFO Working Papers, 2021, (623), 61 Seiten
Revised version (March 2021)
Online seit: 12.02.2021 14:00
We revisit the impact of rising imports from China on within-firm labour productivity growth in the EU. We analyse the period 2003-2016 which covers the recent increase in technology-intensive imports from China. We uncover a changing relationship over time. Higher fractions of Chinese imports in aggregate imports exert an adverse effect on productivity growth in in later periods, especially after the financial crisis 2008-09. This mirrors the changing nature of trade with China, reversing the growth-enhancing effect of import-competition. This effect is more pronounced for domestic firms, while multinationals are able to benefit from Chinese imports. Both effects become stronger at higher productivity-growth intensities. The growth-dampening effects particularly strong for firms in low-tech industries and in Southern Europe.
COVID-19-Krise dämpft die Innovationstätigkeit österreichischer Unternehmen. Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom Dezember 2020 (COVID-19 Crisis Dampens Innovation Activity of Austrian Companies. Results of the WIFO-Konjunkturtest of December 2020)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(2), S.127-138
Online seit: 01.03.2021 0:00
 
Laut WIFO-Konjunkturtest vom Dezember ging 2020 der Anteil der Unternehmen, die neue Produkte eingeführt haben, gegenüber dem Vorjahr um 4,8 Prozentpunkte zurück. Auch die Dynamik der Ausgaben für Produktinnovationen war 2020 deutlich gedämpft. Die Unternehmen versuchten dennoch, die Aufwendungen auf dem Vorkrisenniveau zu halten. Die für 2021 geplanten Investitionen lassen eine fortgesetzte Zurückhaltung der Unternehmen bei den Innovationsausgaben erkennen.
We study the strategic positioning of Austrian manufacturing firms that face competition from emerging markets as opposed to firms that do not. Using a unique sample of large Austrian manufacturing, we find that emerging market competitors are not always a force majeure, but the result of the firms' international activity. Existing strengths and weaknesses are more pronounced when firms face competitors from emerging markets. Emerging market competition is associated with a broader product portfolio and triggers portfolio adjustments. Yet, a larger share of the companies facing emerging market competitors neither adjusts the product portfolio nor plans to develop new competences.
Monographien, Oktober 2020, 129 Seiten
Auftraggeber: ÖBB-Infrastruktur Bau AG
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 12.10.2020 0:00
 
Eine hochentwickelte Transport- und Logistikinfrastruktur sowie ein effizienter und technologisch fortschrittlicher Logistiksektor sind zentrale Faktoren für die Wettbewerbsfähigkeit einer Volkswirtschaft. Sie ermöglichen die Entwicklung internationaler Wertschöpfungsketten und das Fortschreiten der internationalen Arbeitsteilung. Die zunehmende Verbreitung neuer digitaler Technologien im Logistiksektor und in der Industrie stehen mit diesen Prozessen in einer kontinuierlichen Wechselwirkung. Der fortwährende technische Wandel und die Digitalisierung der Produktionsprozesse in der Industrie verändern jedoch laufend die Anforderungen an den Transport und die Logistik. Dies hat in Europa einen Rückgang des Bahntransports zugunsten des Straßentransports zur Folge. Für die Analyse dieses Zusammenhanges für Österreich wurden die Treiber der Nachfrage nach Gütertransportdienstleistungen identifiziert und ihre Wechselwirkungen mit dem Transportvolumen und der Entwicklung der Marktanteile zwischen den Verkehrsträgern Bahn und Straße untersucht. Sowohl der Strukturwandel als auch innersektorale Veränderungen waren demnach in der jüngeren Vergangenheit tendenziell bahnavers, wenn auch in Österreich – vor dem Hintergrund der Wirtschaftsstruktur – der Schienenanteil im Modal Split der intermediären Transportnachfrage unerwartet hoch ausfällt. Der Versuch der Einschätzung der künftigen Entwicklungen zeigt weitere Herausforderungen, aber auch Chancen für die Bahn auf – sie muss diese aber auch aktiv nützen.
Der Beitrag österreichischer Hochschulen zur erfinderischen Tätigkeit von Unternehmen (The Contribution of Austrian Universities to Inventive Activity by Companies)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(9), S.687-697
Online seit: 28.09.2020 0:00
 
Wie die Analyse von Patentanmeldungen österreichischer Hochschulen zeigt, nahmen sowohl der Umfang der Patentanmeldungen als auch die Zahl der Akteure stark zu. Die Vernetzung von Hochschulen und Unternehmen in erfinderischen Tätigkeiten gewann an Bedeutung. Dies schlägt sich in einer umfangreicheren Kooperationstätigkeit wie auch in der verstärkten Wahrnehmung des Beitrages österreichischer Hochschulen zur Entwicklung des Standes der Technik in Erfindungen von Unternehmen nieder.
WIFO Research Briefs, 2020, (11), 9 Seiten
Im Rahmen des Forschungsschwerpunktes Internationale Wirtschaft (FIW)
Auftraggeber: Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 20.09.2020 9:00
Der Beitrag skizziert Handlungsoptionen zur Stärkung der österreichischen Exportindustrie während der COVID-19-Pandemie. Die derzeitige Wirtschaftskrise zeigt Auswirkungen ungekannten Ausmaßes, die auch den Außenhandel erfassen und die ungünstige Entwicklung der österreichischen Exportwirtschaft infolge der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise 2008/09 beschleunigen und vertiefen dürften. Umfangreiche geld- und fiskalpolitische Maßnahmen tragen während der COVID-19-Pandemie zur Stabilisierung der Unternehmen bei, dennoch sind strukturpolitische Maßnahmen zur Exportdiversifikation und Steigerung der Resilienz notwendig. Das bedeutet eine intelligente Verschränkung von Technologiepolitik und Exportförderung mit dem Ziel der technologischen und geographischen Diversifikation des Exportportfolios. Wirtschaftspolitische Ansatzpunkte sind eine strategischen Standortpolitik, die Stärkung der Kompetenzbasis, die Förderung der Resilienz der Exportwirtschaft oder die Nutzung des Dienstleistungshandels in der Sachgütererzeugung.
Auswirkungen der COVID-19-Krise auf die Forschungs- und Entwicklungsausgaben des Unternehmenssektors in Österreich (Effects of the COVID-19 Crisis on Corporate Research and Development Expenditure in Austria)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(6), S.449-460
Online seit: 02.07.2020 17:00
 
Die Wirtschaftskrise infolge der COVID-19-Pandemie kann eine Verlangsamung des Wachstums der Forschungs- und Entwicklungsausgaben des Unternehmenssektors in Österreich um 5 Prozentpunkte gegenüber 2019 nach sich ziehen. Dieser Rückgang kann sich sowohl auf die weitere Entwicklung der Forschungsausgaben selbst als auch auf die langfristige Produktivitätssteigerung auswirken und damit die wirtschaftlichen Kosten der Krise über das Jahr 2020 hinaus erhöhen. Aufgrund der hohen Unsicherheit könnten zusätzliche antizyklische Forschungs- und Entwicklungsförderungen nötig sein, um diese langfristigen Effekte zu minimieren.
We draw on trade theory to empirically explore the effects of value chain integration on producer price dynamics. Using the EU as an example of an integrated area, we construct measures of backward and forward linkages with intra- and extra-EU trading partners at the country-sector level. We find that especially upstream integration and EU-accession dampen inflation. The results for downstream integration indicate a price-increasing relationship. We propose novel EU integration indicators and offer insights to both theory and applied research. We also add to the policy debate on the price effects of (dis-)integration of EU countries.
Monographien, Juni 2020, 32 Seiten
Auftraggeber: Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 05.06.2020 9:00
 
Die Maßnahmen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie ziehen eine massive weltweite Rezession nach sich. Die Studie beleuchtet zwei zentrale innovationspolitische Aspekte: Unternehmen, die Forschung und Entwicklung betreiben, bewältigen die Krise in der Regel besser. Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationstätigkeiten der Unternehmen sind prozyklisch, was Innovationen als langfristigen Treiber des Beschäftigungs- und Wirtschaftswachstums nachhaltig schwächen und die Entwicklung von Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen bremsen kann. Wirtschaftspolitische Schlussfolgerungen schließen die Studie.
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