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WIFO-Publikationen: Oliver Fritz (175 Treffer)

Oliver Fritz, Anna Burton, Sabine Ehn-Fragner, Gerhard Streicher (WIFO), Peter Laimer, Ines Orsolic (STAT)
Bericht über die Bedeutung, Entwicklung und Struktur von Tourismus und Freizeitwirtschaft in Österreich im Jahr 2020 (Report on the Impact, Development and Structure of the Austrian Tourism and Leisure Industry 2020)
Monographien, April 2021
Auftraggeber: Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Laut Konzept des Tourismus-Satellitenkontos beliefen sich die Tourismusausgaben in- und ausländischer Gäste in Österreich 2020 auf 26,5 Mrd. € (Schätzung, –29,6% gegen 2019). Die resultierenden direkten und indirekten Wertschöpfungseffekte von 20,5 Mrd. € (–31,0%) trugen 5,5% zum BIP bei. Zudem waren 2020 schätzungsweise rund 216.800 Vollarbeitsplätze (Erwerbstätige) oder 5,6% der bundesweiten Gesamtbeschäftigung direkt oder indirekt mit der Tourismuswirtschaft verbunden. Der Reiseverkehrssaldo laut Zahlungsbilanz schrumpfte 2020 auf +8,7 Mrd. € (–18,2%; Exporte –41,3%, Importe –61,0%; nominell, einschließlich internationaler Personentransport). Der Marktanteil Österreichs an den nominellen Tourismusexporten der EU 28 lag 2020 schätzungsweise bei 7,6% (neue historische Höchstmarke nach 1995 mit 7,4%), was erneut Rang 6 bedeutet. In der nichttouristischen Freizeitwirtschaft wurden 2020 schätzungsweise 35,5 Mrd. € Umsatz (–16,9%) sowie direkte und indirekte Effekte von 24,7 Mrd. € an Wertschöpfung (–17,8%) und von 240.300 Erwerbstätigen zu Vollzeitäquivalenten (–17,6%) erzielt. Damit leistete die Freizeitwirtschaft einen Beitrag von 6,6% zum BIP und von 6,2% zur Gesamtbeschäftigung.
Oliver Fritz, Julia Bachtrögler-Unger, Julia Bachtrögler-Unger, Philipp Piribauer (WIFO), Andreas Niederl, Beate Friedl, Karolin Gstinig, Nicholas Katz, Eric Kirschner, Simon Sarcletti (Joanneum Research)
Eine Evaluierung der Richtlinien und Wirkungen der Förderungen der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank in der Periode 2014/2020 (An Evaluation of the Guidelines and Impacts of the Support Programmes of the Austrian Hotel and Tourism Bank for the Funding Period 2014-2020)
Monographien, März 2021
Auftraggeber: Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Joanneum Research Forschungsgesellschaft mbH
Die Österreichische Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) ist die wichtigste Förderorganisation des Bundes für die Tourismus- und Freizeitwirtschaft in Österreich. Im Rahmen der vorliegenden Evaluierung wurden zum einen die Richtlinien der von der ÖHT angebotenen Förderprogramme für die Periode 2014/2020 nach ökonomischen Gesichtspunkten analysiert, wobei die Legitimität staatlicher Eingriffe und der daraus abgeleitete Förderbedarf im Mittelpunkt standen. Zum anderen wurde versucht, die möglichen Wirkungen der Förderungen auf Unternehmen und Regionen empirisch zu schätzen. Die daraus abgeleiteten Empfehlungen können in die Ausarbeitung neuer Richtlinien für die 2021 beginnende Förderperiode einfließen. So wird angeregt, die Förderinstrumente stärker an plausiblen Gründen von Marktversagen im Bereich des Tourismus zu orientieren und so zu gestalten, dass Mitnahmeeffekte – also die Finanzierung von Projekten, die auch ohne Förderung unverändert umgesetzt worden wären – verringert werden können. Auch regionale Gesichtspunkte könnten verstärkt in den Begutachtungsprozess eingehen. Die empirische Evidenz deutet darauf hin, dass ein positiver Zusammenhang zwischen den Förderungen und den Investitionen besteht. Um diese Evidenz in zukünftigen Evaluierungen erhärten zu können, wären jedoch zusätzliche Informationen über die fördernehmenden Unternehmen erforderlich, also eine Ausweitung der Bilanzdaten über längere Zeiträume sowie eine Erhebung der Erfolgskennzahlen von Unternehmen.
Die Wirtschaft in den Bundesländern, Februar 2021, 84 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 01.03.2021 0:00
 
Die Dynamik der österreichischen Wirtschaft stand im III. Quartal 2020 weiterhin im Zeichen der COVID-19-Pandemie, obgleich die Einbrüche deutlich schwächer ausfielen als im II. Quartal. Auf dem heimischen Arbeitsmarkt ging die Beschäftigung im III. Quartal im Vorjahresvergleich weiterhin zurück, und die Arbeitslosigkeit nahm weiter zu. Sämtliche Bundesländer verzeichneten empfindliche und breit gestreute wirtschaftliche Einbußen.
Monographien, Dezember 2020
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien – Wirtschaftskammer Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Die COVID-19-Pandemie und die zu ihrer Eindämmung gesetzten Maßnahmen führten die Wiener Stadtwirtschaft in eine schwere Rezession: Im 1. Halbjahr 2020 brach die reale Bruttowertschöpfung um 6,9% ein. Im gesamten Jahr 2020 dürfte die regionale Wirtschaftsleistung, dank Rebound-Effekten im Sommer und trotz erneuter Einschränkungen zu Jahresende, gegenüber 2019 um 6,2% gesunken sein. Der Rückgang ist in Wien damit spürbar geringer als im gesamten Bundesgebiet (–6,7%), was aber nicht zuletzt auf Sondereffekte zurückzuführen ist und sich in der Beschäftigungsentwicklung kaum niederschlägt. Die Arbeitslosenquote wird daher 2020 in Wien einen neuen Höchstwert erreichen. Für 2021 erwartet das WIFO auch für Wien eine Erholung, die wegen des neuerlichen Lockdown im I. Quartal jedoch schwach ausfallen dürfte: Die regionale Wertschöpfung dürfte 2021 – vom niedrigen Vorjahresniveau ausgehend – um etwas über +2% zunehmen; dieses Wachstum wird aber nicht ausreichen, um die wirtschaftlichen Einbußen und den Beschäftigungsrückgang des Jahres 2020 wettzumachen.
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(11), S.835-844
Online seit: 27.11.2020 0:00
 
2019 verzeichnete der Tourismus in Österreich mit 46,2 Mio. Gästeankünften (+3,0%), 152,7 Mio. Nächtigungen (+1,9%) und nominellen Einnahmen von 30,0 Mrd. € (+6,7%, real +4,8%) neue Höchstwerte. Infolge der COVID-19-Krise dürfte die Nachfrage 2020 nach aktuellen Schätzungen im Durchschnitt um 35% bis 40% einbrechen, wobei der Städtetourismus deutlich stärker in Mitleidenschaft gezogen wird.
Ex-post-Analyse der Wirkungen des Maßnahmenpaketes und Schlussfolgerungen für künftige Pandemie-Wellen. Zwischenbericht (Ex-post Analysis of Government Measures Regarding the COVID-19 Crisis and Conclusions for Future Pandemic Waves. Interim Report)
Monographien, November 2020
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Bundesministerium für Finanzen
Online seit: 20.11.2020 0:00
Aus der Ex-post-Analyse der Wirkung der Maßnahmen der österreichischen Bundesregierung während der Lockdown-Phase und zum Wiederhochfahren der Wirtschaft werden Schlussfolgerungen für künftige Pandemie-Situationen gezogen. Eine der wichtigsten Krisenmaßnahmen ist die Sicherung der Liquidität der Unternehmen zur Überbrückung möglicher Liquiditätsengpässe aufgrund der Umsatzeinbußen. Wie die Untersuchung der Entwicklung auf den Kreditmärkten in Österreich mit aggregierten Daten zeigt, trägt die Tätigkeit der Kreditinstitute zur Stabilisierung bei und bildet bisher kein zusätzliches Risiko für die Konjunktur. Zusätzlich zählt die österreichische Tourismuswirtschaft zu den am schwersten betroffenen Wirtschaftsbereichen. Anhand einer Analyse auf kleinräumiger Ebene werden jene Faktoren isoliert, die nach dem Wiederhochfahren der Branche im Sommer 2020 für den Erfolg bzw. Misserfolg bestimmend waren. Aus diesen Erkenntnissen können Strategien abgeleitet werden, um die Resilienz der Tourismuswirtschaft nach Bewältigung der COVID-19-Krise zu stärken. Mit einem regionalen Simulationsmodell werden zudem die volkswirtschaftlichen Kosten des krisenbedingten Abschwunges im Tourismus unter Berücksichtigung der staatlichen Hilfsmaßnahmen quantifiziert.
Die Wirtschaft in den Bundesländern, November 2020, 82 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 20.11.2020 0:00
 
Der Konjunkturverlauf wurde in Österreich im II. Quartal 2020 von der COVID-19-Pandemie und deren sozialen und ökonomischen Folgen geprägt. Insgesamt sank die Beschäftigung deutlich, die Arbeitslosigkeit stieg erheblich. Alle Bundesländer waren von der Krise stark betroffen, nach Wirtschaftssektoren ergab sich jedoch ein durchaus heterogenes Bild. So war der Rückgang der Nächtigungszahlen in den westlichen Bundesländern und in Wien besonders ausgeprägt, während die Sachgütererzeugung in Wien kaum Einbußen verzeichnete.
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