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Makroökonomie und europäische Wirtschaftspolitik

Aktuelle Projekte (36 Treffer)

Josef Baumgartner (Projektleitung)
A1-Mobilitätsdatenanalyse. Besucherstrom- und Roamingdaten für die Einschätzung von Einzelhandelsumsätzen, des privaten Konsums und von Gästenächtigungen (A1-Mobility Data Analysis: Visitor Flow and Roaming Data for the Estimation of Retail Sales, Private Consumption and Tourist Overnight Stays)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Bundesministerium für Finanzen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
In diesem Projekt werden Mobilfunk-Mobilitätsdaten und Umsatzdaten aus bargeldlosen Transaktionen verwendet, um Schnellschätzungen für ausgewählte wirtschaftliche Aktivitäten zu erstellen. Ziel ist es, bereits jeden Montag eine Schnellschätzung für den Einzelhandelsumsatz, den privaten Konsum und die Auslandsübernachtungen für die gerade abgelaufene Woche zu erstellen. Statistik Austria veröffentlicht vorläufige Monatsdaten für Einzelhandelsumsätze und Nächtigungen mit einer Verzögerung von mindestens einem Monat; endgültige Werte liegen erst zwei Monate nach Monatsende vor. Für diese Analyse werden wöchentliche Daten zu bargeldlosen Umsätzen an Point-of-Sale-Standorten eines Zahlungssystemanbieters verwendet. Diese Zahlungskartenumsätze werden für Transaktionen im stationären oder Onlinehandel im In- und Ausland bereitgestellt und sind in 30 Nachfragekategorien unterteilt. Zusätzlich werden zwei durch Ivenium Data Insights aufbereitete anonymisierte und zusammengefasste Datensätze von A1-Mobilfunkkunden ausgewertet: Erstens, tägliche Besucherstromdaten in zehn ausgewählten innerstädtischen Einkaufsstraßen. Zusammen mit den Transaktionsdaten werden sie für Nowcasts des Einzelhandelsumsatzes und privaten Konsums verwendet. Zweitens, tägliche Roaming-Informationen von ausländischen Mobilfunkkunden, die das A1-Netz während eines mindestens eintägigen Aufenthaltes in Österreich nutzen, stehen disaggregiert nach Herkunftsland und Bundesland des Aufenthaltes zur Verfügung. Diese Information wird für das Nowcasting der ausländischen Nächtigungen verwendet.
Josef Baumgartner (Projektleitung)
Hochfrequente Konjunkturbeobachtung Jänner bis Juli 2021 (High Frequency Business Cycle Monitoring January to July 2021)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Bundesministerium für Finanzen
In diesem Projekt wird der Wöchentliche WIFO-Wirtschaftsindex (WWWI) um wöchentliche Indikatoren für fünf BIP-Subaggregate auf der Verwendungsseite (privater Konsum und Warenexporte) und der Entstehungsseite (Wertschöpfung in der Sachgütererzeugung, im Handel und im Gastgewerbe und Beherbergungswesen) erweitert. Darüber hinaus wird dem Bundesministerium für Finanzen auf Basis des WWWI für das BIP und seine Subaggregate eine wöchentliche Einschätzung der wirtschaftlichen Lage in Österreich sowie ein monatlicher internationaler Vergleich und eine Einschätzung der wirtschaftlichen Stimmungsindikatoren für Unternehmen und private Haushalte zur Verfügung gestellt.
Simon Loretz (Projektleitung)
Wirkungen der im Zuge der COVID-19-Krise reduzierten Mehrwertsteuersätze (Effects of the During the COVID-19 Crisis Reduced Value Added Tax Rates)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Das Projekt untersucht die Effekte einer Reduktion der Mehrwertsteuersätze infolge der COVID-19-Krise. Neben einer europarechtlichen Einschätzung der Maßnahmen und einem Literaturüberblick zur Weitergabe von Mehrwertsteueränderungen in Form von geänderten Preisen (allgemein und speziell im Beherbergungswesen) wird mittels einer empirischen Ex-post-Analyse untersucht, wie sich die rezente temporäre Veränderung der Mehrwertsteuersätze auf die Nächtigungszahlen in der österreichischen Hotellerie ausgewirkt hat. Auf diesem Weg wird eine erste Einschätzung der Wirkungen der aktuellen Mehrwertsteueränderungen angestellt.
Thomas Url (Projektleitung)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Oesterreichische Nationalbank
Der effektive Wechselkurs ist ein wichtiger Indikator für die Wettbewerbsfähigkeit heimischer Produzenten von Waren und Dienstleistungen. Neuberechnungen des effektiven Wechselkursindex sollen die geänderte regionale Struktur des Außenhandels berücksichtigen und mit aussagekräftigen Preis- bzw. Kostenindikatoren verknüpfen. Dadurch lässt sich die Veränderung der Wettbewerbsfähigkeit der Gesamtwirtschaft, der Sachgüterproduktion und des Dienstleistungsbereichs im Zeitverlauf zeigen. Durch den hohen Anteil der Tourismuseinnahmen am Export ist der Dienstleistungsbereich besonders wichtig. Die Berechnung des effektiven Wechselkursindex und der Teilindizes folgt der harmonisierten Vorgangsweise der Europäischen Zentralbank und wird in Kooperation mit der Oesterreichischen Nationalbank durchgeführt.
Helmut Mahringer (Projektleitung)
Entwicklung von Arbeitszeit und Beschäftigung in Österreich (Development of Working Time and Employment in Austria)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
In den beiden großen Krisen der letzten 12 Jahre (Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise, COVID-19-Krise) schlug sich der drastische Einbruch von Produktion und Wertschöpfung nur deutlich abgeschwächt auf dem Arbeitsmarkt nieder. Dies geht wesentlich auf eine Reduktion der geleisteten Arbeitszeit pro Beschäftigten zurück. Die Inanspruchnahme der Kurzarbeit trug zu diesem Arbeitszeitrückgang zwar bei, war aber – vor allem während der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise – keinesfalls dessen alleinige Ursache. Die vorliegende Studie greift auf Daten zur makroökonomischen Entwicklung, zur Entwicklung der Arbeitszeit und zum Einsatz der Kurzarbeit zurück. Sie geht den Fragen nach, ob, in welchen Konjunkturphasen und in welchem Ausmaß Arbeitszeitveränderungen den Zusammenhang zwischen Wirtschaftswachstum und Beschäftigung beeinflussen und inwieweit sich die Entwicklung dieser beiden Größen voneinander entkoppelt hat.
Franz Sinabell (Projektleitung)
Resilienz. COVID-19-Krise und land- und forstwirtschaftliche Wertschöpfungsketten – Lessons Learnt (Resilience. The COVID-19 Crisis and Agricultural and Forestry Value Chains – Lessons Learnt)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Die vorliegende Untersuchung geht der Frage nach, wie resilient Biomasse-basierte Wertschöpfungsketten in Österreich sind und wie diese Resilienz gestärkt und verbessert werden kann. Um diese Frage zu beantworten, werden drei Ziele verfolgt: Erstens sollen Lehren aus der COVID-19-Krise gezogen werden, welche die Land- und Forstwirtschaft, die Lebensmittelwertschöpfungskette (einschließlich Gastronomie, Catering, Gemeinschaftsverpflegung) und den Forst- und Holzcluster in Österreich betreffen. Zweitens sollen Wissenslücken geschlossen werden, die bereits vor der COVID-19-Krise sichtbar waren und deren Dringlichkeit nun evident ist. Drittens werden Vorschläge für Maßnahmen entwickelt, die die Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft widerstandsfähiger machen und zugleich die für die Transformation notwendigen Anpassungsprozesse unterstützen sollen. Die Ergebnisse sollen zum besseren wissenschaftlichen Verständnis der Auswirkungen einer Pandemie beitragen und in konkrete Handlungsempfehlungen münden.
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Copenhagen Economics – Institute for Economic Research Finland
Auftraggeber: Europäische Kommission
The objective of the study is to describe the potential effects of some possible corporate tax reforms on economic efficiency, inequality and tax competition. The study will offer an in-depth descriptive overview of the channels and possible interactions between them, where relevant. Furthermore, it will explore the main components of potential reforms, each within the Single Market and at international level: a reallocation of taxing rights across jurisdictions, the implementation of a minimum effective tax rate, and a harmonisation of tax bases. When quantification is possible, the study will also provide the methodology to estimate the magnitudes of the various effects of the reforms on economic efficiency, inequality and tax competition, together with preliminary estimates of the effects. Lastly, the study will didactically describe in detail whether and how the European Commission's CORTAX model might be further developed to include the potential effects discussed. In case the effects are not currently included in CORTAX, the study will conductible explain how to integrate them into the model and provide a detailed description of the methodology to integrate the effects, in the form of reduced-form equations.
Stefan Schiman (Projektleitung)
Rahmendienstleistungsvertrag für die Bereitstellung von externem Fachwissen im Bereich der Währungs- und Wirtschaftsangelegenheiten (Framework Service Contract for the Provision of External Expertise in the Field of Monetary and Economic Affairs)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung – Hertie School gGmbH
Auftraggeber: Europäisches Parlament
Die Europäische Zentralbank (EZB) ist in der Durchführung der Geldpolitik unabhängig. Sie ist aber gegenüber dem Ausschuss für Wirtschaft und Währung des Europäischen Parlamentes rechenschaftspflichtig. Dies geschieht über den "Währungspolitischen Dialog". Alle drei Monate berichtet der Präsident der EZB oder gelegentlich ein anderes Mitglied des EZB-Direktoriums vor dem Ausschuss über die Geldpolitik und beantwortet Fragen der Abgeordneten, die zuvor von Experten und Expertinnen informiert werden. Das WIFO ist Teil eines Konsortiums von Instituten, das dem Ausschuss im Zeitraum 2020/2024 unabhängige Expertenberatung im Bereich der Geld- und Wirtschaftspolitik zur Verfügung stellt.
Sandra Bilek-Steindl (Projektleitung)
Schnellschätzung zum Wirtschaftswachstum in Österreich – Neugestaltung (Flash Estimate of Economic Growth in Austria – Redesign)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Bundesministerium für Finanzen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Mit der Übergabe der vierteljährlichen Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung an Statistik Austria im Herbst 2020 setzt das WIFO die Berechnung der Schnellschätzung methodisch neu auf. Mit dynamischen Faktormodellen wird eine Methode eingesetzt, welche die Veränderungsrate der BIP-Komponenten direkt schätzt. Infolge des Überganges von einer synergetischen Kombination aus vierteljährlicher VGR und Schnellschätzung zur reinen Schnellschätzung wird der methodische Schwerpunkt in Richtung "Nowcasting" verlagert. Dafür werden in der Zusammenstellung der Daten jene Indikatoren auf Monats- und Quartalsbasis einfließen, die verlässliche Vorlaufeigenschaften gegenüber den Größen der VGR haben.
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Europäische Kommission
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Our research aims at a continuous monitoring and evaluation of the green content of stimulus packages across the EU. To this end, we will in a first step gather information on the size and structure of the stimulus programmes implemented in the EU member countries. In a second step, we will categorise the measures into "green" policies, which may reduce long-run greenhouse gas emissions, "brown" policies, which may increase long-run net greenhouse gas emissions, and "colourless" ones, which work in neither of these directions. In addition, we will provide an assessment of the long-run multiplier effect (high, medium, or low) for the individual stimulus measures. Although such a rough categorisation of course does not allow a substantial impact evaluation, it will provide a first rough picture concerning the extent of "green" and "brown" content in EU member countries' stimulus packages as well as their expected long-run economic effects. We will carry out this ex ante evaluation based on publicly available information on EU member countries' stimulus packages. In a third step, the resulting quantification of the three categories allows a rough evaluation of the extent to which the economic stimulus packages support long-term structural change and climate goals and the extent to which they create medium to long-term fossil lock-ins on the one hand and long-term economic effects on the other hand.
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