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Makroökonomie und europäische Wirtschaftspolitik

Aktuelle Projekte (35 Treffer)

Franz Sinabell (Projektleitung)
Resilienz. COVID-19-Krise und land- und forstwirtschaftliche Wertschöpfungsketten – Lessons Learnt (Resilience. The COVID-19 Crisis and Agricultural and Forestry Value Chains – Lessons Learnt)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Die vorliegende Untersuchung geht der Frage nach, wie resilient Biomasse-basierte Wertschöpfungsketten in Österreich sind und wie diese Resilienz gestärkt und verbessert werden kann. Um diese Frage zu beantworten, werden drei Ziele verfolgt: Erstens sollen Lehren aus der COVID-19-Krise gezogen werden, welche die Land- und Forstwirtschaft, die Lebensmittelwertschöpfungskette (einschließlich Gastronomie, Catering, Gemeinschaftsverpflegung) und den Forst- und Holzcluster in Österreich betreffen. Zweitens sollen Wissenslücken geschlossen werden, die bereits vor der COVID-19-Krise sichtbar waren und deren Dringlichkeit nun evident ist. Drittens werden Vorschläge für Maßnahmen entwickelt, die die Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft widerstandsfähiger machen und zugleich die für die Transformation notwendigen Anpassungsprozesse unterstützen sollen. Die Ergebnisse sollen zum besseren wissenschaftlichen Verständnis der Auswirkungen einer Pandemie beitragen und in konkrete Handlungsempfehlungen münden.
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Copenhagen Economics – Institute for Economic Research Finland
Auftraggeber: Europäische Kommission
The objective of the study is to describe the potential effects of some possible corporate tax reforms on economic efficiency, inequality and tax competition. The study will offer an in-depth descriptive overview of the channels and possible interactions between them, where relevant. Furthermore, it will explore the main components of potential reforms, each within the Single Market and at international level: a reallocation of taxing rights across jurisdictions, the implementation of a minimum effective tax rate, and a harmonisation of tax bases. When quantification is possible, the study will also provide the methodology to estimate the magnitudes of the various effects of the reforms on economic efficiency, inequality and tax competition, together with preliminary estimates of the effects. Lastly, the study will didactically describe in detail whether and how the European Commission's CORTAX model might be further developed to include the potential effects discussed. In case the effects are not currently included in CORTAX, the study will conductible explain how to integrate them into the model and provide a detailed description of the methodology to integrate the effects, in the form of reduced-form equations.
Stefan Schiman (Projektleitung)
Rahmendienstleistungsvertrag für die Bereitstellung von externem Fachwissen im Bereich der Währungs- und Wirtschaftsangelegenheiten (Framework Service Contract for the Provision of External Expertise in the Field of Monetary and Economic Affairs)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung – Hertie School gGmbH
Auftraggeber: Europäisches Parlament
Die Europäische Zentralbank (EZB) ist in der Durchführung der Geldpolitik unabhängig. Sie ist aber gegenüber dem Ausschuss für Wirtschaft und Währung des Europäischen Parlamentes rechenschaftspflichtig. Dies geschieht über den "Währungspolitischen Dialog". Alle drei Monate berichtet der Präsident der EZB oder gelegentlich ein anderes Mitglied des EZB-Direktoriums vor dem Ausschuss über die Geldpolitik und beantwortet Fragen der Abgeordneten, die zuvor von Experten und Expertinnen informiert werden. Das WIFO ist Teil eines Konsortiums von Instituten, das dem Ausschuss im Zeitraum 2020/2024 unabhängige Expertenberatung im Bereich der Geld- und Wirtschaftspolitik zur Verfügung stellt.
Sandra Bilek-Steindl (Projektleitung)
Schnellschätzung zum Wirtschaftswachstum in Österreich – Neugestaltung (Flash Estimate of Economic Growth in Austria – Redesign)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Bundesministerium für Finanzen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Mit der Übergabe der vierteljährlichen Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung an Statistik Austria im Herbst 2020 setzt das WIFO die Berechnung der Schnellschätzung methodisch neu auf. Mit dynamischen Faktormodellen wird eine Methode eingesetzt, welche die Veränderungsrate der BIP-Komponenten direkt schätzt. Infolge des Überganges von einer synergetischen Kombination aus vierteljährlicher VGR und Schnellschätzung zur reinen Schnellschätzung wird der methodische Schwerpunkt in Richtung "Nowcasting" verlagert. Dafür werden in der Zusammenstellung der Daten jene Indikatoren auf Monats- und Quartalsbasis einfließen, die verlässliche Vorlaufeigenschaften gegenüber den Größen der VGR haben.
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Europäische Kommission
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Our research aims at a continuous monitoring and evaluation of the green content of stimulus packages across the EU. To this end, we will in a first step gather information on the size and structure of the stimulus programmes implemented in the EU member countries. In a second step, we will categorise the measures into "green" policies, which may reduce long-run greenhouse gas emissions, "brown" policies, which may increase long-run net greenhouse gas emissions, and "colourless" ones, which work in neither of these directions. In addition, we will provide an assessment of the long-run multiplier effect (high, medium, or low) for the individual stimulus measures. Although such a rough categorisation of course does not allow a substantial impact evaluation, it will provide a first rough picture concerning the extent of "green" and "brown" content in EU member countries' stimulus packages as well as their expected long-run economic effects. We will carry out this ex ante evaluation based on publicly available information on EU member countries' stimulus packages. In a third step, the resulting quantification of the three categories allows a rough evaluation of the extent to which the economic stimulus packages support long-term structural change and climate goals and the extent to which they create medium to long-term fossil lock-ins on the one hand and long-term economic effects on the other hand.
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Public Policy and Management Institute
The institutional set-up of fiscal and administrative federalism in Austria is the subject of an enduring substantial critique. Empirical studies identify the complexity of overlapping competences combined with a lack of fiscal transparency and accountability as a major source of inefficiencies in the provision of public services. The purpose of this project is to improve technical capacities for assessing and benchmarking public spending efficiency across sub-national governments. The project will take stock of and define appropriate input and output indicators to measure public spending efficiency in selected public spending areas, employing data from national accounts and numerous other sources. In a further step the project will derive an appropriate analytical model to measure and benchmark spending efficiency in the selected areas across sub-national entities.
Hans Pitlik (Projektleitung)
Haushaltskonsolidierung unter Berücksichtigung geplanter einnahmenseitiger Maßnahmen (Steuerreformen) und möglicher ausgabenseitiger Konjunkturpakete und Nachhaltigkeit öffentlicher Finanzen nach der COVID-19-Krise (Budget Consolidation Taking into Account Planned Revenue-side Measures (Tax Reforms) and Possible Expenditure-side Stimulus Packages and Sustainability of Public Finances After the COVID-19 Crisis)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: EcoAustria – Institut für Wirtschaftsforschung
Die Forschungsarbeit ist ein Gemeinschaftsprojekt von EcoAustria, IHS und WIFO. Das Gesamtprojekt untersucht, wie sich die COVID-19-Krise und die von der Bundesregierung beschlossenen staatlichen Rettungs-, Stützungs- und Konjunkturbelebungsmaßnahmen auf die Nachhaltigkeit der öffentlichen Finanzen auswirken. Das Teilprojekt des WIFO diskutiert politökonomische und institutionelle Grundfragen einer geeigneten fiskalischen Konsolidierungsstrategie. Ziel ist es, die institutionellen Rahmenbedingungen der gesamtstaatlichen Budgetkonsolidierung im europäischen Kontext und im föderativen System Österreichs darzustellen und kritisch zu analysieren.
Atanas Pekanov (Projektleitung)
Ex-post-Analyse der Wirkungen des COVID-19-Maßnahmenpaketes und tentative Schlussfolgerungen für die Handlungsoptionen bei künftigen Pandemiewellen (Ex-post Analysis of the Effects of the COVID-19 Package of Measures and Tentative Conclusions for Options for Action in Future Pandemic Waves)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Bundesministerium für Finanzen
Anhand empirischer Daten aus verschiedenen Quellen wird in diesem Projekt ex post analysiert, wie die Maßnahmen der Bundesregierung während der Lockdown-Phase und des Wiederhochfahrens der Wirtschaft danach in den Bereichen Kreditwesen, Finanzmärkte, Tourismus und Gastronomie wirkten. Dabei sollen Schwierigkeiten und Engpässe erkannt werden, die die Effizienz der Maßnahmen schwächten.
Silvia Rocha-Akis (Projektleitung)
Volkswirtschaftliche und fiskalische Effekte der COVID-19-Krise und der Maßnahmen zur Gegensteuerung. Mikro- und makroökonomische Analysen (Economic and Fiscal Effects of the COVID-19 Crisis and Countermeasures. Micro- and Macroeconomic Analyses)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Bundesministerium für Finanzen
Für das Jahr 2020 werden die wirtschaftlichen und budgetären Auswirkungen der COVID-19-Krise und die fiskalischen Maßnahmen zur Minderung der ökonomischen Effekte der gesundheitspolitischen Maßnahmen zur Eindämmung der Epidemie ex ante auf mikro- und makroökonomischer Ebene sowie sektoral und regional bewertet.
Christian Glocker (Projektleitung)
Nichthandelbare Güter und fiskalpolitische Multiplikatoren (Non-tradable Goods and Fiscal Multipliers)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Wirtschaftsuniversität Wien
Mit finanzieller Unterstützung von: Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank
Im Rahmen des Projektes wird die Rolle der Produktionsstruktur für fiskalpolitische Multiplikatoren bewertet. Da die Zusammensetzung der Produktion einer Volkswirtschaft für den Offenheitsgrad eines Landes – und insbesondere für seine Exportpotentiale – entscheidend ist, dürfte sie daher auch für die Größe der Staatsausgabenmultiplikatoren von Bedeutung sein. Die gesamte Produktion der EU-Länder (EU 28) wird für die Analyse in handelbare und nichthandelbare Waren und Dienstleistungen zerlegt. Mithilfe von Interagierten Panel-Vektor-Autoregressiven Modellen (IPVAR) werden die Auswirkungen unterschiedlicher Größenordnungen des Anteils nichthandelbarer Güter auf die Größe fiskalpolitischer Multiplikatoren bewertet. Dieser Rahmen ermöglicht ein hohes Maß an Flexibilität hinsichtlich des Zeitpunktes der Auswirkungen und trägt den Wechselwirkungen der Konjunkturzyklen im Zusammenhang mit diskretionären Änderungen der Staatsausgaben angemessen Rechnung.
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