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Umwelt, Landwirtschaft und Energie

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WIFO
WIFO-Monatsberichte, Heft 9/2021 (WIFO-Monatsberichte, no 9/2021)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(9), 68 Seiten
Online seit: 06.10.2021 0:00
 
Stefan Schiman, Kräftiger Aufschwung verschärft Preisdruck und Lieferprobleme • Thomas Url, Privatversicherungswirtschaft bewies in der COVID-19-Krise Leistungsfähigkeit • Franz Sinabell, Die österreichische Land- und Forstwirtschaft im Kontext der Bioökonomie • Claudia Kettner-Marx, Gerald Feichtinger, Fit for 55? Das neue Klima- und Energiepaket der EU
Die österreichische Land- und Forstwirtschaft im Kontext der Bioökonomie (Agriculture and Forestry in Austria in the Context of the Bioeconomy)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(9), S.651-664
Online seit: 06.10.2021 0:00
 
Die COVID-19-Krise beeinträchtigte die heimische Landwirtschaft 2020 kaum, wenn man von kurzfristigen Engpässen bei Saisonarbeitskräften absieht. Produktion und Einkommen konnten gegenüber 2019 leicht gesteigert werden. In der Forstwirtschaft waren die Rahmenbedingungen sehr ungünstig. Einerseits reduzierte das niedrige Preisniveau den Anreiz, Holz zu ernten. Andererseits entfiel ein Großteil der Erntemenge auf Schadholz, das auf Dürre und Borkenkäferbefall zurückzuführen war. Land- und Forstwirtschaft sind wichtige Elemente der Bioökonomie. Wie ein langfristiger Vergleich der Entwicklung der Wertschöpfung zeigt, nahm diese in den nachgelagerten Sektoren stärker zu als im Kernbereich, wodurch das Gewicht des Primärsektors sowohl in den Wertschöpfungsketten als auch in der Volkswirtschaft abnahm.
Fit for 55? Das neue Klima- und Energiepaket der EU (Fit for 55? The EU's New Climate and Energy Package)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(9), S.665-677
Online seit: 06.10.2021 0:00
 
Das "Fit for 55"-Paket der Europäischen Kommission umfasst 13 Vorschläge zur Überarbeitung bestehender und zur Einführung neuer klima- und energiepolitischer Regelwerke. Der Beitrag fasst zentrale Änderungen der Zielsetzungen für die Effort-Sharing-Sektoren, die Bereiche Energieeffizienz und erneuerbare Energien, sowie für die Bepreisung von Treibhausgasemissionen zusammen. Der kurzfristige Zeithorizont bis 2030 ist sowohl für die Finalisierung des Regelwerks als auch für die Zielerreichung herausfordernd. Die vorgeschlagenen Maßnahmen erfordern umfassende Investitionen sowie eine EU-weite Kooperationsbereitschaft und Koordination. Um negative Effekte auf vulnerable Gruppen abzufedern, sind verschiedene Kompensationsmaßnahmen geplant. Ob diese ausreichen, hängt von den konkreten Maßnahmen und deren Ausgestaltung ab.
Peter Beigl, Silvia Scherhaufer, Florian Part, Aleksander Jandric, Stefan Salhofer (ABF-BOKU), Thomas Nigl, Michael Altendorfer, Bettina Rutrecht, Roland Pomberger (Montanuniversität Leoben), Ina Meyer, Mark Sommer (WIFO)
Entwicklung einer Wertschöpfungskette für das Recycling von Lithium-Ionen-Batterien (LIB) in Österreich (Development of a Value Chain for the Recycling of Lithium-ion Batteries (LIB) in Austria)
Monographien, September 2021, 185 Seiten
Auftraggeber: Klima- und Energiefonds
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 10.09.2021 0:00
Das aktuelle Regierungsprogramm 2020/2024 zielt u. a. darauf ab, geeignete Maßnahmen zur CO2-Reduktion im Hinblick auf das Ziel der Klimaneutralität bis spätestens 2040 zu entwickeln und umzusetzen. Als konkrete Beispiele werden auch die Bereiche E-Mobilität und Modelle zur Kreislaufwirtschaft genannt. Die Bedeutung von Elektrofahrzeugen und damit die Nachfrage nach Lithium-Ionen-Batterien (LIB) wird auf Basis des Klimaneutralitätsziels deutlich zunehmen. In Österreich wird ein maßgeblicher Anstieg des Anteils an elektrisch angetriebenen Fahrzeugen erwartet. Maßnahmen, um die knappen und wertvollen Materialien der Elektromobilität, insbesondere der Lithium-Ionen-Batterien (LIB), in einer kreislauforientierten Wirtschaft zu halten, sind frühzeitig zu setzen und erfordern fundierte Entscheidungen hinsichtlich Recycling, Re-Use, Technologiemix, Systemaufbau und wirtschaftspolitischem Rahmen. Ziel der Studie ist die Entwicklung einer Wertschöpfungskette für das Recycling von LIB. Es werden die Rahmenbedingungen für einen vollständigen Recyclingprozess in Österreich aufgezeigt, bewertet und eine Technologie-Roadmap für ein ganzheitliches System – von Second-Life-Ansätzen bis zu Rücknahme- bzw. Sammelsystemen und innovativen Recyclingtechnologien – erstellt. Schließlich wird diese Roadmap auf der Grundlage eines kohlenstoffarmen Energieszenarios der österreichischen Wirtschaft mit zirkulärer Ressourcennutzung hinsichtlich der wirtschaftlichen Effekte analysiert.
WIFO Research Briefs, 2021, (10), 17 Seiten
Online seit: 20.08.2021 7:00
Der rasche Wirtschaftsaufschwung nach der schweren Rezession durch die COVID-19-Pandemie zeigt Friktionen entlang wichtiger Wertschöpfungsketten. Aufgrund von Engpässen im Transportsystem und weil das Angebot von Rohstoffen und Agrargütern die rasch ansteigende Nachfrage nicht zur Gänze decken kann, sind die Preise vieler Waren ab der zweiten Jahreshälfte 2020 (teilweise sehr) stark angestiegen. Erfahrungsgemäß reagieren die Lebensmittelpreise mit einer gewissen Verzögerung auf Preisänderungen von Agrargütern. Für das laufende Jahr 2021 wird ein Anstieg der Preise von Nahrungs- und Genussmitteln von 1,7% erwartet wobei der Preisanstieg im 1. Halbjahr lediglich 0,9% betrug und im 2. Halbjahr eine Teuerung von 2,5% erwartet wird. Im kommenden Jahr wird ein Anstieg von 2,8% prognostiziert (1. Halbjahr +3,9%, 2. Halbjahr +1,8%).
WIFO
WIFO-Monatsberichte, Heft 7/2021 (WIFO-Monatsberichte, no 7/2021)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(7), 80 Seiten
Online seit: 02.08.2021 0:00
 
Christian Glocker, Kräftiger Konjunkturaufschwung in Österreich. Prognose für 2021 und 2022 • Klaus S. Friesenbichler, Werner Hölzl, Deutliche Erholung der Investitionen der Sachgütererzeugung von der COVID-19-Krise. Ergebnisse des WIFO-Investitionstests vom Frühjahr 2021 • Gerald Feichtinger, Claudia Kettner-Marx, Daniela Kletzan-Slamanig, Angela Köppl, Ina Meyer, Franz Sinabell, Mark Sommer, Schlüsselindikatoren zu Klimawandel und Energiewirtschaft 2021. Sonderthema: Umwelt- und Klimamaßnahmen im österreichischen Aufbau- und Resilienzplan • Gerhard Streicher, Fabian Gabelberger, BERIO – Ein kleinräumiges Input-Output- und Emissionsmodell der österreichischen Wirtschaft
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(7), S.513-530
Online seit: 02.08.2021 0:00
 
In dieser 14. Ausgabe legt das WIFO Schlüsselindikatoren zu Klimawandel und Energiewirtschaft vor, die die Entwicklung von Treibhausgasemissionen, Energieverbrauch und Wirtschaftsleistung im Jahr 2019 beleuchten. Demnach nahmen die Treibhausgasemissionen in Österreich 2019 nach einem Rückgang im Vorjahr (–3,75%) erneut zu (+1,5% gegenüber 2018), sie stiegen allerdings weniger stark als der Bruttoinlandsverbrauch an Energie (+2%). Es konnte keine Entkoppelung der Treibhausgasemissionen von der Wirtschaftsentwicklung (+1,5%) erzielt werden. Das Schwerpunktthema widmet sich den klima- und umweltrelevanten Anpassungsmaßnahmen des österreichischen Aufbau- und Resilienzplans, der der Bewältigung des Konjunktureinbruchs infolge der COVID-19-Pandemie dient.
WIFO Working Papers, 2021, (636), 93 Seiten
Auftraggeber: Klima- und Energiefonds
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Internationales Institut für Angewandte Systemanalyse – Universität Graz, Wegener Center für Klima und Globalen Wandel
Online seit: 09.07.2021 0:00
In order to meet the climate targets as set out in the Paris agreement – i.e., to stay "well below 2 °C" of global warming – a transformation of the socio-economic system towards climate neutrality is required. This transformation is connected to radical changes in most aspects of our daily lives, especially with respect to mobility and housing. This poses the questions of how well-being might change due to these changes and ultimately how to quantitatively measure such changes. In the present paper we make a first steps towards answering these fundamental questions. We do so by making use of the concept of energy services, or "functionalities", which take a demand and sufficiency perspective. To quantify effects, we operationalise this concept by using and extending existing macroeconomic models (Input-Output and Computable General Equilibrium). In terms of results we provide standard economic indicators but contrast them with – in our view – more relevant indicators, such as a more comprehensive measure for well-being, as well as distributional effects and co-benefits. Our results clearly show increases in well-being emerging from the climate neutral transformation, whereas conventional indicators such as GDP are declining. We thus demonstrate the importance of looking at the "right" indicators, when assessing socio-economic effects of climate policy and at the same time provide a concrete alternative to state-of-the-art modelling approaches.
WIFO Working Papers, 2021, (635), 41 Seiten
Auftraggeber: Klima- und Energiefonds
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Internationales Institut für Angewandte Systemanalyse – Universität Graz, Wegener Center für Klima und Globalen Wandel
Online seit: 09.07.2021 0:00
In this paper we take up the challenge to integrate new aspects into macroeconomic modelling and to consider economic activities from an outcome-oriented perspective, so called functionalities. The basic idea is, that functionalities lie behind the demand for commodities and services and therefore are the actual reason for economic activities. Functionalities describe (basic) human needs, such as housing, nutrition, or mobility, and are determinants of human well-being. A crucial aspect of functionalities is the interaction between stocks and flows. The paper presents the operationalisation of functionalities within the framework of an Input-Output (IO) model. Three extensions of the IOT are performed: Firstly, an appropriate allocation of energy supply, transformation and demand to sectors is made. This allows linking the monetary structure with physical units of the total energy and useful energy balances. Secondly, greenhouse gas emissions and other material consumption were additionally allocated to sectoral production. Thirdly, groups of goods of private and public consumption as well as exports were allocated to specific functionalities.
WIFO Working Papers, 2021, (634), 43 Seiten
Auftraggeber: Klima- und Energiefonds
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Internationales Institut für Angewandte Systemanalyse – Universität Graz, Wegener Center für Klima und Globalen Wandel
Online seit: 09.07.2021 0:00
In this working paper we place scenarios of Austria's transition to a green economy in a global context of efforts of international community to limit global warming to the levels outlined in the Paris Agreement. To this end we propose a method of deriving robust and physically grounded budgets of Austria's cumulative GHG emissions that are consistent with the 1.5 °C and the 2 °C warming targets of Paris agreement, respectively. These budgets are based on the most recent estimates of carbon budgets for the 1.5 °C and 2 °C warming targets and delineate a "space for manoeuvre" within which Austria's green transformation must take place if it is to make a desired contribution to humanity's climate-change mitigation efforts. We also derive reference pathways for Austria's GHG emissions that are in line with the 1.5 °C and the 2 °C warming targets, and which inform us about the necessary emission reductions in any given year, e.g., in 2050. We also demonstrate how budgets of cumulative national GHG emissions and corresponding reference emission pathways can be downscaled to provide boundary conditions for a novel approach to modelling economic transformations based on the concept of functionalities. First, we establish how much of GHG emissions is currently caused by providing functionalities Access, Shelter and Other Life Support in Austria. Next, with help of existing EU-wide scenarios of green transition that resolve multiple economic sectors, we assess expected cumulative emissions from sectors not covered by these functionalities. Finally, we subtract these cumulative emissions from the budget of Austria's total GHG emissions and distribute the remainder between the considered functionalities.
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