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Umwelt, Landwirtschaft und Energie

WIFO-Publikationen (741 Treffer)

Robert Gaugl, Mark Sommer, Claudia Kettner (WIFO), Udo Bachhiesl, Thomas Florian Klatzer, Lia Gruber, Michael Böheim (WIFO), Kurt Kratena, Sonja Wogrin
WIFO Working Papers, 2023, (657), 22 Seiten
Auftraggeber: Klima- und Energiefonds
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Technische Universität Graz
Online seit: 13.01.2023 0:00
In this paper, we present a novel approach of linking the technical model of the continental European electricity system ATLANTIS with the macroeconomic model DYNK to provide comprehensive integrated power and socio-economic analyses. We thoroughly describe both models and explain the work that has been done to interlink the models. Further, we take Austria's generation expansion plans to transform the electricity sector to 100 percent renewable energy sources (national balance) by 2030 and analyse the effects of different CO2 prices on the electricity demand that couples the two models via a feedback loop. As the electricity price and demand are interlaced and influence each other, the linked models are solved iteratively until convergence, i.e., until the change of the electricity demand from the DYNK model does not affect the electricity price in the ATLANTIS model anymore. The results show that coupling a technical and macroeconomic model is possible and convergence is achieved after just a few iterations.
WIFO Working Papers, 2023, (656), 19 Seiten
Mit finanzieller Unterstützung von: Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank
Auftraggeber: Klima- und Energiefonds
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Technische Universität Graz
Online seit: 13.01.2023 0:00
In the "Fit for 55" package of July 2021, the European Commission proposed inter alia a revision of the energy taxation directive with the intent of increasing tax rates for fossil fuels that should contribute to achieving the EU's emission reduction targets for 2030. Since then, climate policy challenges in the EU have been amplified by sharp increases in electricity and gas prices mainly as a result of the war in Ukraine. Energy price spikes have led to the implementation of numerous compensation measures for households and firms in EU member countries. In this article, we provide an overview of the discussion on energy taxation in the EU and analyse compensation measures implemented during the energy crisis. We find that energy cost related compensation measures counter climate policy efforts. A stronger focus on vulnerable groups would have reduced the overall costs of measures and entailed stronger energy efficiency incentives.
WIFO Working Papers, 2023, (655), 20 Seiten
Online seit: 10.01.2023 0:00
Der öffentliche Sektor als Produzent und Konsument von Gütern und Dienstleistungen spielt für Fortschritte in Hinblick auf die ökologische Entwicklung eines Landes eine wichtige Rolle. Das Working Paper beschäftigt sich mit der Erfassung der ökologisch relevanten öffentlichen Ausgaben in Österreich, wobei der Schwerpunkt auf klimarelevanten Ausgaben liegt. Die in Österreich verfügbaren Datengrundlagen bezüglicher öffentlicher Klima- und Umweltausgaben werden vorgestellt und hinsichtlich (der Grenzen) ihrer Aussagekraft diskutiert. Auch wird auf die Datengrundlagen zu den Kosten klimapolitischen Nicht-Handelns, zu ökologisch kontra-produktiven öffentlichen Subventionen sowie zu den für die grüne Transformation erforderlichen grünen öffentlichen Investitionen in Österreich eingegangen. Ziel des Beitrags ist es, einen möglichst vollständigen Überblick über die bestehenden Datengrundlagen zu ökologisch und insbesondere klimapolitisch relevanten öffentlichen Ausgaben in Österreich zu geben, Grenzen ihrer Aussagekraft aufzuzeigen und auf Datenlücken und -erfordernisse hinzuweisen. Schließlich werden auch Anforderungen hinsichtlich der institutionellen Rahmenbedingungen für die Implementierung öffentlicher Klimaschutzausgaben angesprochen.
Claudia Kettner, Michael Böheim, Mark Sommer (WIFO), Robert Gaugl, Udo Bachhiesl, Lia Gruber, Thomas Florian Klatzer, Sonja Wogrin, Kurt Kratena
WIFO Working Papers, 2023, (658), 25 Seiten
Auftraggeber: Klima- und Energiefonds
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Technische Universität Graz
Online seit: 13.01.2023 0:00
We analyse the (techno- and macro-)economic and distributive effects of a transformation to a renewable electricity system in Austria by 2030, as stipulated by the Austrian government. For the analysis, the macroeconomic model DYNK and ATLANTIS, a partial model of the electricity market, were expanded and linked. Four transformation scenarios conforming with the 100 percent renewable electricity target in Austria on a national balance are examined, integrated into a consistent scenario for the development of the European electricity system. Additionally, sensitivity analyses with respect to the gas price are performed. Although all scenarios achieve 100 percent RES-E on a national balance, the analysis shows that electricity from gas-fired power plants will still be needed in 2030 to balance variable renewable generation, to avoid grid congestion, and for heat generation from combined heat and power plants in winter months. Another main conclusion from the simulations is that the transition towards a renewable electricity sector is almost neutral from a socio-economic perspective. It does neither reveal harmful impacts nor lead to high multiplier effects from additional investment. With high natural gas prices in the sensitivity scenarios a decrease in GDP and household income, which might motivate redistributive policies, can be observed.
WIFO
WIFO-Monatsberichte, Heft 12/2022 (WIFO-Monatsberichte, no 12/2022)
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(12), 72 Seiten
Online seit: 23.12.2022 0:00
 
Marcus Scheiblecker, Konjunktur trotzt schlechter Stimmung • Hans Pitlik, Margit Schratzenstaller, Budgetvoranschlag zwischen COVID-19- und Anti-Teuerungsmaßnahmen. Bundesvoranschlag 2023 und Mittelfristiger Finanzrahmen 2023 bis 2026 • Michael Peneder, Benjamin Bittschi, Angela Köppl, Peter Mayerhofer, Thomas Url, Das WIFO-Radar der Wettbewerbsfähigkeit der österreichi¬schen Wirtschaft 2022 • Stefan Angel, Philipp Warum, Privatkonkurse in Österreich. Institutionen, Entwicklung und Charakteristika seit 1995
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(12), S.809-822
Online seit: 23.12.2022 0:00
 
Das WIFO-Radar der Wettbewerbsfähigkeit erfasst die Leistungsfähigkeit des Standortes Österreich unter Berücksichtigung wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Zielgrößen. Im Durchschnitt über 24 Indikatoren liegt Österreich knapp hinter dem oberen Drittel der europäischen Vergleichsländer und ist zuletzt weiter zurückgefallen. Mitverantwortlich waren u. a. Positionsverluste in den Bereichen Multifaktorproduktivität, Beschäftigung und Einkommensverteilung. Bei der regionalen Kohäsion erzielt Österreich weiterhin sehr hohe Werte. In anderen Bereichen, z. B. bei der Energieabhängigkeit oder den Umweltpatenten, konnte es sich relativ zu den anderen Ländern verbessern.
Die Revision der Effort-Sharing-Verordnung der EU. Mögliche Implikationen für Österreich (The Revision of the EU Effort Sharing Regulation. Possible Implications for Austria)
Studien, Dezember 2022, 19 Seiten
Auftraggeber: Bundeskanzleramt
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 09.01.2023 0:00
 
Im Rahmen der Revision der Effort-Sharing-Verordnung (Effort Sharing Regulation – ESR) werden die Verpflichtungen der EU-Mitgliedsländer zur Reduktion der Treibhausgasemissionen für die nicht dem EU-Emissionshandelssystem (EU-ETS) angehörenden Sektoren – den Nicht-Emissionshandelssektoren (Non-ETS) – festgelegt. Die für die Mitgliedsländer bisher festgelegten Reduktionsziele für 2030 reichen aufgrund der Anhebung des EU-weiten Reduktionsziels der Treibhausgasemissionen auf 55% bis zum Jahr 2030 gegenüber 1990 für die Zielerreichung nicht aus. Das betrifft auch das bisherige österreichische Reduktionsziel für die Effort-Sharing-Sektoren von 36% bis 2030 gegenüber den CO2-Emissionen 2005. Die EU schlägt als neues Ziel für Österreich eine Verringerung der Treibhausgasemissionen von 48% vor. Die Kurzanalyse stellt dar, welche Reduktionspfade für einzelne Sektoren aus einer Anhebung des Reduktionsziels für den gesamten Effort-Sharing-Sektor folgen würden.
Daniela Kletzan-Slamanig, Angela Köppl, Franz Sinabell (WIFO), Sabine Kirchmayr, Stella Müller, Alexander Rimböck, Thomas Voit (Universität Wien), Martino Heher, Reinhard Schanda (Sattler & Schanda Rechtsanwälte)
Analyse klimakontraproduktiver Subventionen in Österreich (Analysis of Climate Counterproductive Subsidies in Austria)
Studien, Dezember 2022, 217 Seiten
Auftraggeber: Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 21.12.2022 10:00
 
Seit Jahrzehnten wird auf (internationaler) politischer Ebene und in der Wissenschaft über die Identifizierung und Reform von Subventionen mit negativen Klimaauswirkungen diskutiert. Solche Subventionen konterkarieren Klimaschutzbemühungen, widersprechen dem Verursacherprinzip und verstärken Marktverzerrungen und den "Carbon Lock-in". Die vorliegende Studie untersucht, welche Subventionen mit negativen Klimaeffekten es in Österreich gibt. Basierend auf einer Literaturrecherche internationaler Studien fasst das Papier die Ergebnisse einer umfassenden Bottom-up-Analyse von direkten Subventionen und fiskalischen Maßnahmen (indirekte Subventionen), die auf Bundesebene gewährt werden, zusammen. Der Fokus liegt dabei auf den Bereichen Energieerzeugung und -nutzung, Verkehr und Landwirtschaft. Die Analyse berücksichtigt zum einen die rechtlichen Grundlagen und ursprünglichen Beweggründe für die Subventionen, zum anderen werden die jeweiligen Subventionsvolumina quantifiziert und die begünstigten Gruppen identifiziert. Neben der Quantifizierung des Subventionsvolumens bei den überwiegend indirekten Subventionen (z. B. Pendlerpauschale, Energiesteuerbefreiungen und -ermäßigungen) werden auch relevante regulatorische Rahmenbedingungen mit Subventionscharakter (z. B. Stellplatzverpflichtungen) untersucht. Unter Berücksichtigung der Umwelteffektivität, ökonomischer Kriterien (wie Verteilungswirkungen) und möglicher rechtlicher Restriktionen werden Reformvorschläge für die ausgewählten Fördermaßnahmen entwickelt.
WIFO
WIFO-Monatsberichte, Heft 11/2022 (WIFO-Monatsberichte, no 11/2022)
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(11), 80 Seiten
Online seit: 12.12.2022 0:00
 
Stefan Ederer, Österreichs Wirtschaft im Sog des internationalen Konjunkturabschwungs • Werner Hölzl, Jürgen Bierbaumer, Michael Klien, Agnes Kügler, Abschwung setzt sich fort. Ergebnisse der Quartalsbefragung des WIFO-Konjunkturtests vom Oktober 2022 • Anna Burton, Sabine Ehn-Fragner, Oliver Fritz, Teuerung und geopolitische Unsicherheit belasten Tourismus • Michael Böheim, Ulrike Huemer, Claudia Kettner, Daniela Kletzan-Slamanig, Margit Schratzenstaller, Unterstützungsmaßnahmen für Unternehmen zur Abfederung hoher Energiekosten • Rainer Eppel, Ulrike Huemer, Helmut Mahringer, Lukas Schmoigl, Welcher Kurs wirkt für wen? Effektivität der Qualifizierungsförderungen des Arbeitsmarktservice Österreich
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(11), S.747-755
Online seit: 12.12.2022 0:00
 
Der vorliegende Beitrag analysiert Optionen zur Entlastung von Unternehmen angesichts der derzeit hohen Energiepreise. Unterstützungsmaßnahmen sollten auf Unternehmen beschränkt werden, die ihre Kosten nicht weitergeben können, da sie im internationalen Wettbewerb stehen. Ein koordiniertes Vorgehen auf EU-Ebene ist prinzipiell nationalen "Insellösungen" vorzuziehen. Mit dem konkreten Design des Energiekostenzuschusses für Unternehmen hat sich die österreichische Bundesregierung für ein breitflächiges Subventionsregime unter Inkaufnahme entsprechend hoher Mitnahmeeffekte und gegen eine zielgerichtete Unterstützung entschieden. Ein allgemeiner Verlustrücktrag kombiniert mit Liquiditätshilfen (Haftungen und Garantien) wäre ökonomisch effizienter und ökologisch nachhaltiger gewesen.
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