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Arbeitsmarkt, Einkommen und soziale Sicherheit

WIFO-Publikationen (1162 Treffer)

WIFO Research Briefs, 2021, (6), 8 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 12.05.2021 7:00
Im Jahr 2019 entwickelte das WIFO im Rahmen der Evaluierung des Programmes der Ländlichen Entwicklung 2014-2020 den "Lebenssituationsindex" für das damalige Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus. Dieser bildet erstmals die Lebensumstände auf kleinräumiger Ebene in den 2.122 Wohngemeinden in Österreich für den Zeitraum 2010 bis 2017 quantitativ ab, indem er die auf die Lebensumstände einwirkenden Faktoren wie Einkommen, Erwerbsintensität, Alter und Qualifikation in einer Indexzahl bündelt. Der Lebenssituationsindex liefert Hinweise auf die unterschiedlichen Lebensbedingungen zwischen städtischen und ländlichen Regionen bzw. dicht und dünn besiedelten Gebieten sowie innerhalb der ländlichen Regionen, wie der Blick auf die peripheren ländlichen Regionen auf der einen Seite und die zentralen ländlichen Räume im Umland von Zentren auf der anderen Seite zeigt. Mit der Aktualisierung für das Jahr 2019 wird die Ausgangssituation und eine Vergleichsbasis mit regionalem Bezug unmittelbar vor Ausbruch der COVID-19-Pandemie im Frühjahr 2020 abgebildet.
WIFO
WIFO-Monatsberichte, Heft 4/2021 (WIFO-Monatsberichte, no 4/2021)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(4), 92 Seiten
Online seit: 06.05.2021 0:00
 
Hans Pitlik, Editorial • Stefan Ederer, Verzögerte Erholung bei erneutem Lockdown. Prognose für 2021 und 2022• Josef Baumgartner, Serguei Kaniovski, Update der mittelfristigen Prognose der österreichischen Wirtschaft 2021 bis 2025 • Josef Baumgartner, Jürgen Bierbaumer, Sandra Bilek-Steindl, Christine Mayrhuber, Silvia Rocha-Akis, Stärkster BIP-Einbruch seit 1945. Die österreichische Wirtschaft im Jahr 2020 • Atanas Pekanov, Geldpolitik und Kreditwesen in der COVID-19-Krise • Julia Bachtrögler-Unger, Margit Schratzenstaller, Franz Sinabell, Der europäische COVID-19-Aufbauplan
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(4), S.293-308
Online seit: 06.05.2021 0:00
 
Die COVID-19-Pandemie und die gesundheitspolitischen Maßnahmen zu ihrer Eindämmung prägten 2020 die Wirtschaftsentwicklung. In Österreich ging die Wirtschaftsleistung drastisch zurück. Am stärksten betroffen waren Tourismus, Verkehr, Handel, persönliche Dienstleistungen sowie Kultur- und Freizeiteinrichtungen. Auch der private Konsum war deutlich geringer als 2019. Die Ausweitung der Kurzarbeitsprogramme stützte die Beschäftigung und damit die Pro-Kopf-Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit. Die COVID-19-Krise wirkte sich auch auf die Inflationsentwicklung aus: Unverarbeitete Nahrungsmittel und Dienstleistungen verteuerten sich, während Mineralölprodukte den Preisauftrieb dämpften.
Thomas Horvath, Serguei Kaniovski, Thomas Leoni, Martin Spielauer, Thomas Url (WIFO), Martina Lizarazo López, Thieß Petersen (Bertelsmann Stiftung Gütersloh)
Effekte von Bildung und Gesundheit auf Erwerbsbeteiligung und Gesamtwirtschaft im demographischen Wandel. Kurzfassung (The Impact of Education and Health on Labour Force Participation and the Macroeconomic Consequences of Ageing. Executive Summary)
Auftraggeber: Bertelsmann Stiftung Gütersloh
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Bertelsmann Stiftung Gütersloh
Online seit: 30.04.2021 0:00
Der demographische Wandel wird in den kommenden Jahren in den meisten Industrienationen zu einer alternden und damit schrumpfenden Erwerbsbevölkerung führen. Infolge der demographisch bedingten Schrumpfung der Erwerbsbevölkerung werden immer weniger Menschen dazu beitragen, den materiellen Wohlstand eines Landes zu erwirtschaften. Das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) analysierte im Jahr 2019 im Auftrag der Bertelsmann Stiftung, welche Auswirkungen die zu erwartende demographische Entwicklung in ausgewählten Branchen auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und wichtige makroökonomische Größen haben wird ("Makroökonomische Konsequenzen der Alterung und des gerichteten technologischen Wandels"). Basierend auf diesen Erkenntnissen werden nun die Auswirkungen des demographischen Wandels auf die Wirtschaft detaillierter abgeschätzt, wobei der Einfluss von Bildung und Gesundheit sowie einer besseren Erwerbsintegration von Menschen mit gesundheitlichen Problemen auf die Entwicklung der Erwerbsbeteiligung berücksichtigt wird.
Monographien, April 2021, 234 Seiten
Auftraggeber: Bundeskanzleramt
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 26.04.2021 0:00
Der Beitrag zu "Migration und Integration" (Abschnitt 16 im Familienbericht) untersucht, wie sich die anfängliche Schlechterstellung von Zuwanderinnen und Zuwanderern mit zunehmender Aufenthaltsdauer und über Generationen hinweg verringert. Die Angleichung der Lebensbedingungen erfolgt bei Wohnen und Bildung relativ langsam. Im Kapitel "Familienpolitik in Europa" (Abschnitt 18 im Familienbericht) wird aufgezeigt, dass neben dem Ausgleich von finanziellen Lasten für Familien und der Förderung von Geburten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Mütter und Väter in Europa ein wichtiges familienpolitisches Ziel geworden ist. Im Kapitel "Verteilungswirkungen familienpolitischer Leistungen in Österreich" (Abschnitt 19 im Familienbericht) werden Struktur und Verteilungswirkungen familienpolitischer Leistungen in Österreich sowie deren Finanzierung untersucht.
In the coming years, demographic change will lead to an aging and subsequently shrinking workforce in most industrialized nations. As a result of the demographically induced shrinkage of the workforce, fewer and fewer people will contribute to generating a country's material prosperity. In 2019, the Austrian Institute of Economic Research (WIFO) was commissioned by the Bertelsmann Stiftung to analyse the impact that the expected demographic development in selected industries will have on overall economic development and key macroeconomic variables ("Macroeconomic Consequences of Ageing and Directed Technological Change"). Based on these findings, the effects of demographic change on the economy are now estimated in more detail, considering the influence of education and health as well as better labour force integration of people with health problems on the development of labour force participation.
Punktuell positive Beschäftigungsentwicklung vor Lockdown in der Ostregion (Selectively Positive Development of Employment Before Lockdown in Eastern Austria)
WIFO Research Briefs, 2021, (5), 12 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 19.04.2021 0:00
Die Zahl der aktiv unselbständig Beschäftigten war im März um rund 148.000 bzw. 4,2% und damit deutlich höher als im März des Vorjahres, der den Beginn der COVID-19-Krise markiert und von kräftigen Beschäftigungsverlusten gekennzeichnet war. Die hohen Zuwächse dürfen allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Krise auf dem Arbeitsmarkt noch nicht überwunden ist. Im Gegenteil: Im Vergleich zum Vorkrisenniveau von März 2019 war die Beschäftigung im März 2021 um 0,9% (bzw. 33.779) geringer. Im Vorjahresvergleich verzeichneten fast alle Branchen Beschäftigungszuwächse, insbesondere das Bauwesen, aber auch die Gastronomie. In den kontaktintensiven Dienstleistungsbereichen lag die Beschäftigung dennoch deutlich unter dem Vorkrisenniveau. Dazu gehören etwa das Beherbergungs- und Gaststättenwesen, aber auch die Bereiche Kunst, Unterhaltung und Erholung, Verkehr und persönliche Dienstleistungen. Hier fehlten im März 2021 gut 90.000 Beschäftigungsverhältnisse auf das Niveau von März 2019. Auch unter jungen Arbeitskräften sowie Arbeiterinnen und Arbeitern müssen die Beschäftigungsverluste erst wettgemacht werden.
WIFO-Monatsberichte, Heft 3/2021 (WIFO-Monatsberichte, no 3/2021)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(3), 84 Seiten
Online seit: 31.03.2021 0:00
 
Stefan Ederer, Wirtschaftsaktivität in Österreich bleibt stark beeinträchtigt • Atanas Pekanov, Europäische Wirtschaftspolitik in der COVID 19-Krise. Zwischen Rettungspaketen und Maßnahmen zur Konjunkturbelebung • Julia Bock-Schappelwein, Marian Fink, Christine Mayrhuber, Silvia Rocha-Akis, Selbständig Erwerbstätige in Österreich. Struktur, Einkommen und Betroffenheit von der COVID-19-Krise • Klaus S. Friesenbichler, Werner Hölzl, Agnes Kügler, Andreas Reinstaller, Importwettbewerb mit China. Auswirkungen auf das Wachstum der Unternehmensproduktivität in der EU • Michael Böheim, Susanne Bärenthaler-Sieber, Die Breitbandförderung des Bundes 2015/2018. Ergebnisse der zweiten Zwischenevaluierung des Programmes Breitband Austria 2020
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(3), S.205-223
Online seit: 31.03.2021 0:00
 
Die Auswirkungen der COVID-19-Krise und der behördlichen Schließungsmaßnahmen auf selbständig Erwerbstätige zeigen sich sowohl an der rückläufigen Zahl der Selbständigen als auch am Umsatz- und Einkommensrückgang. Die Betroffenheit kann aufgrund fehlender Datengrundlagen gegenwärtig nicht quantifiziert werden, lässt sich aber unter Rückgriff auf Daten abschätzen, die die Verteilung der Selbständigeneinkommen und die Struktur der von solchen Einkommen abhängigen Haushalte vor der Krise zeigen. 2017 hing rund ein Fünftel der Bevölkerung von Selbständigeneinkommen ab, mehr als die Hälfte davon mittel bis stark. Die Polarisierung der von Selbständigeneinkommen abhängigen Personen im unteren und oberen Einkommenssegment legt nahe, dass die COVID-19-Krise bestehende Ungleichheiten innerhalb der Gruppe der Selbständigen weiter verstärken dürfte.
Ulrike Famira-Mühlberger, Franz Sinabell, Gerhard Streicher (WIFO), Theresa Sterkl (lk-projekt)
Green Care in Österreich. Regionalwirtschaftliche Bedeutung und Zukunftsperspektiven (Green Care in Austria. Regional Economic Significance and Future Prospects)
Monographien, März 2021, 70 Seiten
Auftraggeber: Green Care Österreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 30.03.2021 11:00
 
Im Programm der Ländlichen Entwicklung wurden Maßnahmen etabliert, die Betriebe dabei unterstützen, Geschäftsfelder zu entwickeln, die über die Produktion landwirtschaftlicher Güter hinausgehen. Dazu zählt auch die Unterstützung bei der Bereitstellung von sozialen Dienstleistungen. Diese werden in Österreich unter der Bezeichnung "Green Care" entwickelt und vermarktet. Über den Verein "Green Care Österreich" wurden im Jahr 2020 auf 113 Betrieben, von denen 58 extern zertifiziert sind, 170 Green-Care-Dienstleistungen angeboten. Die vorliegende Studie liefert einen Überblick zu den regionalwirtschaftlichen Effekten dieser Dienstleistungen. Gemessen an der derzeit noch überschaubaren Anzahl von Betrieben sind die regionalwirtschaftlichen Effekte beachtenswert sowohl im Hinblick auf Wertschöpfung als auch auf Beschäftigung. Der Bericht beleuchtet zudem auch Perspektiven sozialer Dienstleistungen im ländlichen Raum und stellt dabei Daten zur sozialen Infrastruktur und demographischen Entwicklung vor.
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