Bücher, Buchbeiträge, Journals und Papers

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Industrieökonomie, Innovation und internationaler Wettbewerb

Bücher, Buchbeiträge, Journals und Papers (878 Treffer)

in: Sebastian Kummer, Tina Wakolbinger, Lydia Novoszel, Alexander M. Geske, Supply Chain Resilience
Buchbeiträge, Springer, Cham, September 2022, S.121-138, https://doi.org/10.1007/978-3-030-95401-7_11
in: Marco Lehmann-Waffenschmidt, Michael Peneder, Evolutorische Ökonomik
Buchbeiträge, Springer–Gabler, Wiesbaden, Mai 2022, 13 Seiten, S.173-186
Dieser Beitrag versucht eine allgemeine Charakterisierung von Systemen anhand ihrer Evolutionsfähigkeit. Er beginnt mit der Entstehung von Struktur durch die Stabilisierung von Differenzen in offenen Systemen und verweist auf die Entstehung spontaner Ordnung, Speziation sowie soziale und künstliche Lernprozesse als Beispiele für evolutionären Wandel. Anschließend wird dieser durch das gemeinsame Wirken der drei Systemfunktionen von Variation, Kumulation und Selektion charakterisiert bzw. durch deren Fehlen von bekannten alternativen Systembeschreibungen (z. B. stationäres Gleichgewicht, zufällige Drift, oder gleichförmiges Wachstum) abgegrenzt. Abschließend nutzt eine allgemeine Typologie diese Funktionen zur Differenzierung evolutionärer Wirtschaftspolitiken, deren Interventionslogik mit dem gemeinsamen Ziel der besseren Entwicklungsfähigkeit des Systems begründet wird.
Bücher und Monographien, Springer–Gabler, Wiesbaden, Mai 2022, 529 Seiten, https://doi.org/10.1007/978-3-658-34287-6
Zur Analyse des wirtschaftlichen Wandels benötigt man wissenschaftlich fundierte Konzepte, Methoden und Instrumente, die der Verlaufs- und Ergebnisoffenheit von Prozessen in realer Zeit Rechnung tragen. Dieser Band fasst die grundlegenden Konzepte und Methoden der Forschungsrichtung der Evolutorischen Ökonomik zusammen, die sich diesem Programm verpflichtet fühlt, dokumentiert in ausgewählten Anwendungsfeldern wesentliche Ergebnisse und lädt zum inter-/disziplinären Diskurs mit Vertreterinnen und Vertretern z. B. der Psychologie, experimentellen Verhaltensforschung, Politikwissenschaft sowie der Wirtschaftsgeschichte ein. Ein ideengeschichtlicher Überblick über wichtige Wegbereiter der Evolutorischen Ökonomik rundet das Bild ab. Wie ein Kaleidoskop, das trotz der disparat liegenden Einzelteile ein Muster zeigt, unterstreicht der Band die Einheit des evolutorischen Denkens in der Ökonomik innerhalb einer Vielfalt unterschiedlicher Themen und methodischer Ansätze. Damit werden der plurale Charakter sowie die Experimentierfreudigkeit und Offenheit für innovative Ansätze dieser wirtschaftswissenschaftlichen Forschungsrichtung zum Ausdruck gebracht.
The paper introduces a novel indicator of technological relatedness across firms. It considers both imported inputs and exported products to assess the similarity of firms in terms of their technological capabilities in Austria. The indicator captures technological similarity more closely than measures relying solely on exported products or overlapping industry classes. Descriptive results indicate that companies that are more closely related in the import-export product space also export and import more complex products. More complex products in turn are related to higher labor productivity levels. The impact of the proposed measure for bilateral corporate coherence on the production costs of firms is assessed by firm-level quadratic cost functions. The results indicate that bilateral coherence and related spillovers have a significant negative impact on the total cost of production of firms on average. The associated cost reduction effect follows a mildly U-shaped pattern. The paper also assesses the impact of bilateral coherence on the margins of trade at the firm level. The results indicate that firms with a higher bilateral coherence, and associated spillovers, have a positive impact on the diversification of both the export portfolio and imported inputs. The impacts on intensive margins and both import and export concentration are more ambiguous.
Der Westen droht Russland mit scharfen Sanktionen wegen der militärischen Aggressionen in der Ukraine. Wie wirksam sind Sanktionen? Wieviel kosten sie? Welche Möglichkeiten gibt es, was sind die gegenseitigen Abhängigkeiten?
IPCEI ermöglichen die großvolumige Förderung von transformativen Technologien in einem transnationalen Kontext und bedürfen als Ausnahmen von den beihilferechtlichen Regeln der EU einer Bestätigung durch die Europäische Kommission. Diese Projekte gewinnen als Instrument sowohl der Industriepolitik als auch der Klima-, Umwelt-, Verkehrs- und Energiepolitik zunehmend an Bedeutung. Im Zuge der Neufassung der entsprechenden EU-Mitteilung wurde in Österreich ein breiter Stakeholder-Prozess durchgeführt. Für die Politik in Österreich ergibt sich die Aufgabe, ihre Positionen in die europäischen Diskussionen zur Definition der Wertschöpfungsketten aktiv einzubringen, die Beteiligung an entsprechenden IPCEI-Konsortien abzusichern und die potentiellen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den vorbereitenden Prozessen bestmöglich zu unterstützen.
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